Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

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Streitpunkt Dispo

Nur 43 % kennen ihren Dispo-Zins, aber 80 % aller Befragten halten Dispo-Zinsen für zu hoch – das sind zwei Antworten aus der forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Merkwürdig, dass dies nirgendwo in der Presse erschien. Den Banken Raffgier und Profitstreben vorzuwerfen ist ja auch viel einfacher und vor allem muss man sich dabei nicht mit Details beschäftigen.

Beide verursachen Kosten, nur einer bringt Geld

Um das Thema aus unserer Sicht verstehen nachvollziehen zu können, muss man wissen, dass es zwei Arten gibt:
Ungenutzte und genutzte Dispos.

Sehen Sie uns nach, dass wir hier keine vollständige Kalkulation offen legen können. Zum einen würden sich die Wettbewerber freuen und zum anderen gibt es bei uns viele Kosten, die sich nicht auf ein einzelnes Produkt runterbrechen lassen. Die Fixkosten sind einfach da und müssen von allen Produkten und Dienstleistungen mitfinanziert werden.

Einen kleinen Einblick in die direkten Kosten wollen wir ihnen trotzdem gewähren:

Kosten Erträge
ungenutzer Dispo EDV-Kosten
Eigenkapitalkosten
Vorhaltekosten
keine
genutzer Dispo Refinanzierungskosten
Risikokosten
EDV-Kosten
Eigenkapitalkosten
Zinsen

EDV-Kosten: 

Einen Dispo einräumen und laufend zu überwachen erfolgt weitgehend automatisiert. Dennoch muss der IT-Dienstleister bezahlt werden und somit fallen Kosten an, die ohne dieses Produkt nicht fällig wären.

Eigenkapitalkosten:

Jeden Kredit an Verbraucher müssen Banken mit Eigenkapital unterlegen. In unserem Fall bedeutet dies, dass ein Teil des Genossenschaftsguthabens unserer Mitglieder für einen eingeräumten Kredit beiseite gelegt werden muss. Doch warum kostet das Geld? Ganz einfach: Eigenkapital darf nur in bestimmten Anlageformen “geparkt” werden. Mit diesem Geld können wir nicht arbeiten oder es als Kredite weitergeben. Also kein Ertrag und ohne Ertrag keine angemessene Dividende, die unsere Mitglieder (zurecht) erwarten.

Vorhaltekosten:

Der Dispo ist für die Kunden super praktisch und flexibel. Ist das Limit eingeräumt, kann der Kunde ganz alleine entscheiden, wann er ihn nutzt und wann nicht. Ohne die Bank anrufen zu müssen. Ganz einfach mit der BankCard bezahlt, vom Geldautomaten rasch Bargeld geholt oder eine Überweisung getätigt. Heißt: Jeden Tag kann der Dispo in Anspruch genommen werden und wir schicken das Geld, was der Kunde nicht auf dem Konto hat, auf die Reise. Also müssen wir eine Reserve vorhalten, um dies jeden Tag gewährleisten zu können. Diese Geldreserve ist nicht langfristig angelegt und damit entstehen durch entgangene Zinsen quasi Kosten, die mit dem Produkt zusammenhängen.

Refinanzierungskosten:

Jetzt kommt das vielzitierte Argument des billigen EZB-Geldes. Die EZB hat den Leitzins auf einen historischen Tiefstand von 0,75 % gesenkt und Banken haben die Möglichkeit sich teilweise darüber zu refinanzieren. ABER: Bekommen wir das Geld von der EZB einfach so? Auf Dauer? Nein! Bei der EZB gibt es im Rahmen des Leitzins nur Geld gegen Sicherheiten, notenbankfähige Sicherheiten (z.B. Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland). Die Laufzeit des Standardtenders zum Leitzins beträgt dabei 14 Tage.

Kurzum, die Refinanzierung einer Bank ist leider etwas komplexer, als es in der einen oder anderen Zeitung dargestellt wird und eine Bank, die auf Dauer bestehen möchte, sollte dort sorgfältiger kalkulieren, als pauschal auf 0,75 % zu setzen.

Im Übrigen sind wir damit in der Vergangenheit gut gefahren. Wohin allzu risikoreiche, kurzfristige Refinanzierungen führen können, hat man in Deutschland am Beispiel der HypoRealEstate oder in den USA bei kurzfristigen Immobilienkrediten gesehen …

Risikokosten:

Ein Kredit beruht auf Vertrauen zwischen Bank und Kunde. Beim Dispo werden in der Regel keine Sicherheiten vereinbart. Der Kreditgeber vertraut darauf, dass der Kreditnehmer aus seinem Einkommen jederzeit den Kredit zurückzahlen kann.

Das trifft aber nicht auf alle Kreditnehmer zu. Leider weiß keiner, welcher Kunde zahlungsunfähig wird. Aus diesem Grund gibt es Risikoprämien. Aus der Erfahrung über Tausende Kunden und viele Jahre hinweg errechnen sich Wahrscheinlichkeiten, ob der Kunde in den nächsten 12 Monaten zahlungsunfähig wird. Daraus lassen sich kalkulatorische Kosten ableiten. Davon werden quasi die ausgefallenen Dispos “bezahlt”. Denn weil ein Kunde seinen Kredit nicht zurückzahlen kann, verzichtet ja die EZB nicht auf die Refinanzierung oder ein anderer Kunde auf sein Guthaben auf dem Sparkonto.

Soviel zu ein paar Kostenbestandteilen, die unmittelbar mit dem Produkt Dispo zusammenhängen.

Und die Einnahmen?

Auf dieser Seite ist der Dispo ein ganz einfaches Produkt. Wer einen hat, ihn aber nicht nutzt, zahlt nichts. Wer mit Hilfe des Dispos zeitliche Überschneidungen von Einnahmen und Ausgaben überbrückt oder kurzfristig die plötzliche Autoreparatur bezahlt, muss für den in Anspruch genommenen Betrag Zinsen zahlen. Ganz transparent und simpel. Und von diesen Zinsen können dann all die genannten Kosten beglichen werden und es bleibt noch etwas übrig. Übrigens kommen auf jeden genutzten Dispo etwa drei ungenutzte, die keine Einnahmen bringen.

Was ist Quersubventionierung?

In der Studie im Auftrag der Ministerin Ilse Aigner wurde die Vermutung geäußert, dass Banken andere Leistungen mit den Zinsen aus Dispositionskrediten subventionieren. Im Dienstleistungsbereich hat man immer eine Form der Mischkalkulation. Es gibt keine fünf oder zehn festen Mitarbeiter bei uns, die den ganzen Tag nur Dispos machen. Nicht jede Dienstleistung, die wir erbringen hat einen direkten Preis mit dem alle Kosten abgedeckt sind. Ein Beispiel: Das Lesen dieses Blog ist kostenfrei, unsere Facebook-Seite ist kostenfrei. Der Server und letztlich auch unser Gehalt muss also von anderen Einnahmen bezahlt werden. Von unseren Filialen, Mitarbeitern, Automaten usw. ganz zu schweigen.

Ein Bekenntnis und Sie haben die Wahl

Ja, Banken wollen Einnahmen generieren. Zum einen, um die genannten Kosten zu bezahlen, zum anderen um Gewinn zu erwirtschaften. Das ist der Sinn eines Unternehmens. Nur aus Gewinnen können Investitionen (wie zum Beispiel neue Geldautomaten) getätigt werden. Nur mit Gewinnen ist ein dauerhaftes Fortbestehen des Unternehmens möglich.

Streiten kann man sicher über die Höhe von Gewinnen und noch viel mehr über die Verwendung des Gewinns. Bei uns ist das ganz einfach: 25 % Rendite erwartet von uns keiner und streben wir auch nicht an. Und wohin geht der Gewinn? Ein Blick in den Geschäftsbericht 2011 zeigt es ganz genau: 13,5 Millionen Euro war der Bilanzgewinn der Berliner Volksbank, davon blieben rund 20% im Unternehmen (als Reserve für schlechte Zeiten oder zukünftige Investitionen) und rund 80%, also über 10 Millionen Euro, haben unsere Mitglieder als Dividende bekommen.

Was, Sie sind auch Mitglied? Dann haben auch Sie am Dispo mitverdient …

Bildnachweis: © gena96 – Fotolia.com

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  • Wilfried Kehm sagt:

    Noch nie war die Marge der Banken so hoch wie heute. Die Banken bekommen das Geld fast für 0% Zinsen und geben es für über 12% Zinsen bei einer Überziehung des Girokontos an den Kunden weiter. In der Vergangenheit sind die Banken auch mit kleineren Margen ausgekommen, warum geht das heute nicht mehr. Heute werden auch wesentlich höhere Salärs und Bonis an die Vorstände gezahlt. Keiner der Vorstandsmitglieder fährt einen Dienstwagen, der weniger als 100.000,-€ gekostet hat.
    Jedes Mitglied einer VR-Bank ist Anteilseigner, bedingt aber durch die heutige Größe der Institute hat aber nur noch ein ausgewählter elitärer Kreis der Mitglieder ein Stimmrecht bei der sogenannten Vertreter-Versammlung. Hier ist ein Mitglied der VR-Bank schlechter dran als der Besitzer einer Aktie einer großen Aktiengesellschaft, wo jeder Inhaber einer Aktie sein Stimmrecht ausüben kann.
    Bei der VR-Bank gibt es Veranstaltungen wozu nur “bestimmte” Mitglieder eingeladen werden. Nach welchen Kriterien wird hier selektiert? Vieleicht erhalte ich hier auf dieser Ebene eine Antwort. Dies alles sind die Pussels die Mitglieder und Kunden der Banken verärgern.

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  • Nancy Mönch sagt:

    In dem Beitrag zeigen wir, dass die Marge eben nicht 12% minus 0% Refinanzierungskosten, sondern deutlich komplexer ist. In der Vergangenheit war vieles anders. Die gesetzlichen Auflagen waren andere und die höheren Anforderungen kosten in der Umsetzung schlichtweg zusätzliches Geld, das erwirtschaftet werden muss.

    Ihre pauschalen Äußerungen zu Salärs, Bonis und Dienstwagen können wir für die Berliner Volksbank nicht nachvollziehen. Woher nehmen Sie diese Informationen?

    Eine Genossenschaft unserer Größe braucht in der Tat die Vertreterversammlung als Organ. Eine Mitgliedervollversammlung mit über 102.000 Menschen wäre für uns gar nicht umsetzbar. Wobei die Vorstellung eines vollen Olympiastadions mit allen Eigentümern der Berliner Volksbank schon was hat.
    Einen wesentlichen Unterschied der Genossenschaft zur Aktiengesellschaft haben Sie allerdings unterschlagen. Natürlich können Sie an der Hauptversammlung einer AG teilnehmen und abstimmen, aber welches Gewicht hat Ihre Stimme? Stehen die Mehrheiten doch auf Grund der Großaktionäre meist bereits vor der Versammlung fest. Und welche Interessen vertreten Großaktionäre? Ihre?
    Bei uns gilt das Prinzip: ein Anteilseigner, eine Stimme. Egal ob bei der Wahl der Vertreter oder bei den Abstimmungen durch die Vertreter.
    Sie haben verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen: Sie könnten sich selbst als Vertreter zur Wahl stellen, können einen Vertreter kontaktieren, sich an den Aufsichtsrat, den Vorstand oder uns wenden.

    Veranstaltungen führen wir überwiegend für Firmenkunden oder sehr regional durch. Für die Seminare der UnternehmerAkademie können sich alle Interessierten anmelden. Einladungen zu anderen Veranstaltungen, wie beispielsweise die Berlin-Brandenburger Gespräche, basieren meist auf der direkten Kunde-Berater-Beziehung. Wenn der Berater weiß, dass das Thema für den Kunden interessant sein könnte, spricht er den Kunden direkt an. Darüber hinaus informieren wir in unserem Mitgliedermagazin “treffpunkt” darüber.

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  • Helmut Hamm sagt:

    Unter dem Punkt ‘Vorhaltekosten’ schreiben Sie:

    ‘Diese Geldreserve ist nicht langfristig angelegt und damit entstehen durch entgangene Zinsen quasi Kosten, die mit dem Produkt zusammenhängen.’

    Also Gewinne, die unterhalb des potentiell erreichen Maximums bleiben sind eigentlich KOSTEN??? Um diese Logik zu verstehen, muss man wahrscheinlich Banker sein.

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    • Daniel Klappert sagt:

      Bei dieser Betrachtung handelt es sich um einen gängigen Ansatz in der Kostenrechnung. Jeder Unternehmer prüft im Rahmen seiner Entscheidungen, die Ertragschancen des eingesetzten Kapitals.
      Die von uns genannten Vorhaltekosten können Sie auch als kalkulatorische Zinsen im Sinne der Opportunitätskosten sehen. Welchen Alternativzins man hier zu Grunde liegt, hängt von den am Markt möglichen Chancen und den eigenen Renditeerwartungen ab. Dieser Ansatz hat nichts mit maximal möglichen Gewinnen zu tun.

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      • Helmut Hamm sagt:

        Herr Klappert,

        ICH bin Kaufmann und damit Unternehmer, SIE sind eine Bank. Als Unternehmer gehe ich beim Kapitaleinsatz ein RISIKO ein, Ausgleich dafür ist mein Gewinn.
        Die Banken haben es mittlerweile geschafft, das Investitionsrisiko auf Null zu reduzieren, im Gegenzug sind die Gewinne teilweise ins Absurde gestiegen.
        Vor diesem Hintergrund im angeführten Beispiel von ‘Kosten’ zu sprechen ist schlicht absurd.

        Leider kann ich nicht direkt auf Ihren Beitrag antworten, da ich nicht einmal eine Ahnung habe, was denn wohl ‘kalkulatorische Zinsen im Sinne der Opportunitätskosten’ sein könnten.

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        • Daniel Klappert sagt:

          Auch die Berliner Volksbank ist ein Unternehmen und unser Kapitaleinsatz ist ebenfalls mit Risiko verbunden.
          Ihre pauschale Aussage, dass Banken es geschafft hätten, das Investitionsrisiko auf Null zu senken, können wir zumindest für unser Geschäftsmodell nicht nachvollziehen. Volksbanken und Raiffeisenbanken haben keinerlei Staatshilfen erhalten. Die Höhe und Verwendung unseres Gewinns haben wir im Beitrag dargelegt.

          Der Einsatz kalkulatorischer Zinsen dient dazu verschiedene Möglichkeiten des Kapitaleinsatzes miteinander zu vergleichen.
          Ein kleines vereinfachtes Beispiel: Nehmen wir mal an, Sie wollten immer 5.000 Euro in Bar in Ihrer Kasse haben. Alternativ ließe sich das Geld zu 1% anlegen. Dann “kostet” Sie das Vorhalten der 5.000 Euro in der Kasse 50 Euro im Jahr.

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  • Patrick sagt:

    Ganz ehrlich, ich finde den Zinssatz total angemessen!
    Schließlich leihe ich mir ja etwas von der Bank, was ich im Moment einfach nicht habe! Man kann doch froh sein, das es sowas wie den Dispositionskredit überhaupt gibt!

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  • Michael sagt:

    Die oben aufgeführten EDV-Kosten dürften bei einem großen Kundenstamm ja wohl eher gegen Null laufen. Man kann zudem von Synergieeffekten zwischen mehreren Volksbanken ausgehen, da die EDV wohl kaum für jede einzelne Volksbank geregelt ist.

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    • Daniel Klappert sagt:

      Natürlich sind die EDV-Kosten nicht der größte Kostenblock und auf den einzelnen Dispo heruntergebrochen sehr überschaubar. Aber wenn diese Kosten bei jedem einzelnen Produkt und jedem einzelnen Kunden auf Grund der geringen Summe vernachlässigt würden, säßen wir am Ende auf dem gesamten Kostenblock und hätten fahrlässig kalkuliert.

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  • Degener, Hans-Christoph sagt:

    Was ist mit den Kosten die mir in Norwegen entstanden sind, weil mir die Berliner Volksbank die Auszahlung meines Guthabens von meinem gedeckten Konto per ec-Karte verweigerte. Kann ich da auch mindestens 12% als Entschädigung erwarten? Bisher war es den Filialmitarbeitern gerade mal ein mehr oder weniger glaubhaftes Bedauern wert.

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    • Daniel Klappert sagt:

      Hallo Herr Degener,
      wir haben eine Vermutung, warum Sie in Norwegen kein Geld mit Ihrer BankCard abheben konnten. Aus Sicherheitsgründen haben wir die BankCards bereits 2011 standardmäßig nur für den EURO-Zahlungsraum freigeschaltet. Über unseren KundenService oder die Filiale können Sie jederzeit ein (temporäres) Auslandslimit einrichten lassen.
      Für Ihre Unannehmlichkeiten bitten wir hier auch im Namen Ihres Beraters nochmals um Entschuldigung.

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      • Degener, Hans-Christoph sagt:

        Sie vermuten falsch. In diese Falle war ich bereits im vorangegangenen Urlaub geraten. Vermeintlich klüger geworen hatte ich dieses Mal alles Nötige rechtzeitig veranlasst – meine Frau übrigens auch. Trotzdem haben wir beide unser Geld nicht ausgezahlt bekommen – und auch die telefonische Verandlung mit der kontoführenden Filiale konnte keine Abhilfe schaffen. Nach einem vergeudeten Urlaubstag konnte ich die vorgeplante Wandertour nur noch verspätet antreten, weil mir Mitreisende auf bloßes Vertrauen und ohne Sicherheiten die benötigten 2000 € geliehen haben.

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        • Daniel Klappert sagt:

          An der Stelle können wir Ihnen nur anbieten, etwas weiter zu forschen. Da wir dafür genauere Angaben von Ihnen benötigen, die aber nicht auf eine öffentlich einsehbare Plattform gehören, bitten wir Sie uns eine Mail an service@berliner-volksbank.de zu schreiben. Beschreiben Sie bitte möglichst genau, wann Sie mit welcher Karte wo und wie viel Geld abheben wollten. Wir werden uns dann direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

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  • Degener, Hans-Christoph sagt:

    Ich denke die Berliner Volksbank sollte selbst ein Interesse an der weiteren Nachforschung und Aufklärung der Panne haben. So habe ich die Filialmitarbeiter jedenfalls verstanden, als ich den Vorfall nach meiner Rückkehr dort besprach. Ich habe dann 2 Monate ergebnislos gewartet, ob außer des immerhin kostenlosen! Kartenumtauses noch weitere Reaktionen erfolgen. Inzwischen habe ich mich entschlossen selbst zu reagieren. Der von Ihnen geführte Blog bot sich gerde an, die Frage zu stellen, ob die Berliner Volksbank, wenn sie sozusagen bei mir einen Dispokredit aufnimmt, indem sie die zugesagte Dienstleistung (Verfügung im Ausland) nicht sicherstellen kann, sich bei ihrem Kunden nicht zumindest nach entstanden Kosten zu erkundigen hätte.

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    • Daniel Klappert sagt:

      Die Kritik und der Wunsch ist angekommen. Wir haben Ihr Anliegen weitergeleitet und die Kollegen gebeten, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen.

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  • Alex Peter sagt:

    Ich finde es mutig, dass Sie sich diesem unbequemen Thema stellen. Machen Sie weiter so.

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  • Stefan Wessel sagt:

    Warum erhalten Genossenschaftsmitglieder nicht einen niedrigen Dispozins – tragen diese doch durch ihre Anteile zum Eigenkapital bei?

    Meine Kreditlinie auf dem Geschäftskonto kostet mich 3% auch dann, wenn ich es nicht in Anspruch nehme. Warum? Er kostet mich 13,5% bei Inanspruchnahme, obwohl ich diesen auf Ihren Verlangen mit einer R+V-Kontoschutzpolice (Kostenpunkt im Jahr rund 300,- Euro zzgl. Vermittlerprovision durch die BV) gegen Ausfall absichere. Hier entfallen also die Risikokosten. Kurzum: Ich beteilige mich an den Risikokosten und senke Ihr Risiko auf 0%; ich beteililge mich an den Eigenkapitalkosten als Mitglied und mit den 3% Beteitstellungszins an EDV- und den Refinanzierungskosten. Warum dieser hohe Preis?

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    • Nancy Mönch sagt:

      Hallo Herr Wessel,
      einige Vorteile genießen Sie als Mitglied bereits. Es gibt auch Neuigkeiten Ihre Angaben betreffend, die wir hier nicht weiter konkretisieren können. Ihr Berater wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, lassen Sie sich positiv überraschen.

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