Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

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Skimming: Achtung, Konten-Plünderer

Jeder braucht Bargeld und das machen sich die Täter gern zunutze, vor allem an Wochenenden. Die Täter installieren vor dem Karteneinschubschacht des Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät oder sogar eine vollständige Frontplatte.

Die manipulierten Kartenleser sind optisch dem Geldautomaten angepasst und nur schwer zu erkennen. Die eingeschobene Bankkarte wird durch das illegale Lesegerät zum originalen Kartenleser weitertransportiert. So können Kontodaten ausgelesen und ausgespäht werden, ohne dass das die Bedienung des Geldautomaten beeinträchtigt oder Sie als Kunde misstrauisch werden.

Damit die Täter an Ihre PIN gelangen, wird das Eintippen über eine Kamera oder ein Foto-Handy aufgezeichnet.  Für die Installation einer Minikamera oder fürs Foto-Handy gibt es verschiedene Örtlichkeiten:

  • Oberhalb der Tastatur
  • Seitlich, z. B. in einem manipulierten Prospekthalter
  • An der Decke, versteckt in einer Rauchmelderattrappe

Außerdem kann die PIN über eine täuschend echt aussehende Tastatur oder über ein Aufsatzkartenlesegerät mit integrierter Kamera ausgespäht werden.

Skimming? So schützen Sie sich:

  • Sollten Sie mehrere Zahlungskarten besitzen, heben Sie nicht mit der Karte Geld ab mit der Sie den Türöffner betätigt haben.
  • Für den Zutritt zur Bank über den Türöffner ist nie die Eingabe einer PIN erforderlich. Sollten Sie zu einer Eingabe aufgefordert werden, verständigen Sie die Polizei.
  • Seien Sie aufmerksam und sorgen Sie dafür, dass keiner Sie während der PIN-Eingabe beobachtet.
  • Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand ab oder mit einem Gegenstand (z. B. Geldbörse). So können Sie einen Versuch des Ausspähens erschweren.
  • Nutzen Sie keinen Geldautomaten, an dem Ihnen etwas außergewöhnlich erscheint wie angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende oder lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.
  • Bei Verdacht einer Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei, um mögliche Spuren sichern zu lassen.
  • Außerdem kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich im Falle von Auffälligkeit sofort an Ihre Bank.
  • Sollten Sie z. B.  nachts oder am Wochenende das Gefühl haben, dass Sie Opfer eines Skimmingversuchs geworden sind, sperren Sie umgehend Ihre Karte.
Hinweis: Zur Bildvergrößerung auf das Foto klicken
Original-Mundstück des Kartenlesers Skimming - Anbau einer Verkleidung
Orginal-Mundstück des Kartenlesers Anbau (Farblackierung in Volksbank-Farben)
Skimming - Anbau einer Minikamera Kamera mit Speicherchips und USB-Anschluss
Anbau mit Mini-Kamera Innenleben des Anbaus (Mini-Kamera mit
Speicherchips und USB-Anschluss)

 

Weitere Informationen

UPDATE vom 10.05.2011

Artikel Berliner Morgenpost “Diebe stehlen 60 Millionen Euro an EC-Automaten”

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Alle Beiträge dieser Serie

  1. Welche Passwörter sind sicher?
  2. Das mulmige Gefühl beim Online-Banking
  3. Blüten? Nein, danke
  4. Skimming: Achtung, Konten-Plünderer
  5. Cash-Trapping: Bargeld in der Falle
  • peter wulf sagt:

    sehr geehrte Damen und Herren
    zum Thema Caschnapping:
    in einigen Filialen z.B. Alt Bukow sind im Geldautomatenbereich keine Kundentelefone mehr installiert. Man ist also auf sein handy angewiesen um die Polizei oder Bank außerhalb der Geschäftszeiten zu informieren. Ich hoffe die Notfallnummern sind noch vorhanden, über die man Störungen oder Manipulationen melden kann.

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    • Nancy Mönch sagt:

      Sehr geehrter Herr Wulf,
      über die Kundentelefone waren unsere Kollegen im ServiceCenter zu erreichen, externe Gespräche jedoch nicht möglich. Im Manipulationsfall außerhalb unserer Öffnungszeiten, ist die Polizei unter 110 zu informieren. In diesem Fall sind wir darauf angewiesen, dass unsere Kunden ein Handy dabei haben oder ein öffentliches Telefon in der Nähe ist. Da stimme ich Ihnen zu.
      Mit freundlichen Grüßen
      Nancy Mönch

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  • Fritz Rackau sagt:

    Liebe Mitarbeiter der Berliner Volksbank, das ist alles schön und gut. Aber die Berliner Volksbank leistet auch in bestimmten Fällen Vorschub. Beispiel: Sehr zum Leidwesen der Kunden wurde in Alt-Treptow die erst 2 Jahre lang existierende Filiale Karl-Kunger-Straße geschlossen, der Geldautomat im Vorraum aber belassen. Das Gerät steht also den ganzen Tag (auch nachts?) unbeaufsichtigt und lädt kriminelle Elemente direkt zum Handeln ein. Mein Vorschlag, den Automaten im Park-Center zu installieren, wurde von Ihren Mitarbeitern leider ohne Angabe von Gründen abgelehnt.
    Bitte prüfen Sie die Angelegenheit noch einmal.
    Mit freundlichem Gruß, Fritz Rackau

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    • Gudela Noack sagt:

      Lieber Herr Rackau,

      um unseren Kunden nach der Schließung der Filiale weiterhin einen Service anbieten zu können, haben wir uns für den weiteren Betrieb des Geldautomaten und des Kontoauszugsdruckers entschieden. Der SB-Raum ist rund um die Uhr videoüberwacht, um die Anziehung krimineller Energie einzuschränken.

      Vorschläge über Alternativstandorte nehmen wir selbstverständlich gerne entgegen, doch bitten wir Sie um Verständnis, dass wir unsere Entscheidungsgründe (für oder gegen einen Standort) nicht offenlegen können.

      Herzliche Grüße sendet Ihnen
      Gudela Noack

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  • von Sychowski sagt:

    Hallo, ich hatte mich bei meiner Volksbank über die grünen Teile gewundert, die jetzt am Kartenschlitz angebracht sind und noch einige andere Kunden auch und hätte es kundenfreundlich gefunden, wenn die Volksbank dazu Informationen am Automaten veröffentlicht hätte. So hatten viele die Angst , es könnte auch eine Manipulation von Kriminellen sein.
    VG Jacqueline von Sychowski

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    • Kerstin Genilke sagt:

      Hallo Frau von Sychowski,

      da haben Sie Recht – die Kommunikation dieser Sicherheitsmaßnahme hätte besser sein können. Wir geloben Besserung.

      Viele Grüße

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  • Dombrowsky sagt:

    auch der Geldautomatenraum der BVB in Bernau “FORUM” An der Tränke ist nicht kartenzugangsgesichert !
    Der BVB-Filialenzugang in der Bahnhofspassage ebenfalls häufig ohne Karteeinlesen möglich.

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  • Dombrowsky sagt:

    Ihre Skimming-erläuternden Fotos habe ich nicht wirklich verstanden, da ja die Abbildung einen bereits gesperrten Bildschirm anzeigt.
    Diesen würde ein Kunde also sowieso nicht nutzen.

    Und die Darstellung des im Text benannten Beispiel-Flyerhalter ist mir nicht ersichtlich …
    Vielleicht sehe ich’s halt nur nicht … :-)

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  • Daniel Rauch sagt:

    Inkompetent ?

    Umstellung von Überweisungen auf das Verfahren per Tan Generator.
    Beim ersten Mal klappte die Überweisung noch ganz gut. Beim nächsten Mal ging gar nichts mehr.
    Beim Anruf der Hotline wir man erst mal von einem zum anderen verschoben.
    Es gibt Fragen des Kundenberaters zu welcher Tageszeit ich meine letzte Überweisung getätigt habe oder ob ich am Laptop arbeite!? Ich ging eigentlich davon aus, dass das Verfahren an jedem PC und zu jeder Tageszeit funktioniert, laut Angabe des Kundenberaters ist es leider nicht so. Der Laptop bedarf einer speziellen Einstellung des Bildschirms und ich muss mir Gedankenmachen ob die Sonne vor meinem Fenster scheint oder nicht.
    In der Anleitung zum Tangenerator der Volksbank, so wie auf der Seite wo ich die Tan eingeben soll, befindet sich dazu kein Hinweis. Der Kundenberater ist der Meinung ich könnte ja auf den Hilfeseiten suchen. Da erwarte ich schon etwas mehr Service von einer Bank und wenn es ein Problem geben kann dann doch bitte einen Hinweis auf der Entsprechenden Seite ohne das man noch suchen muss.
    Der Service Mitarbeiter der Meine Kritik am System weitergeben sollte schickte mich dann einfach in eine Warteschlange ohne Ende.
    Liebe Volksbank das ist noch nicht mal ein schlechter Service.

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    • Stephan Levin sagt:

      Hallo Herr Rauch,

      leider ist aus Ihren Angaben nicht genau ersichtlich, ob Sie mit unserer speziell dafür eingerichteten Hotline gesprochen oder die allgemeine Rufnummer des KundenService gewählt haben. Ziel der Hotline ist es, den Anrufern schnell und unkompliziert weiterhelfen zu können. Sofern Sie mehrfach weiter verbunden wurden, bitten wir dafür um Entschuldigung.

      Grundsätzlich ist die Aussage des Kollegen richtig, dass es in bestimmten Situationen zu Übertragungsschwierigkeiten beim Sm@rt-TAN Verfahren kommen kann. Dies sind aber eher Einzelfälle.

      Bei Laptops kann es beispielsweise vorkommen, dass diese aufgrund des Energiesparmodus, der sich aktiviert, sobald das Laptop nicht am Stromnetz hängt, keinen ausreichenden Kontrast für die optische Übertragung der Daten generieren. Auch kann der Lesevorgang durch helle Einstrahlung auf den Bildschirm, beispielsweise durch starke (Schreibtisch-)Lampen oder Sonnenlicht, beeinträchtigt werden.

      Der Inhalt der Anleitung zur Benutzung des TAN-Generators wird vom Hersteller festgelegt und bezieht sich auf die Inbetriebnahme des Gerätes. Auf den Inhalt haben wir leider keinen Einfluss.
      Die Geschäftsprozesse innerhalb des OnlineBankings werden uns als Standard vom Rechenzentrum zur Verfügung gestellt, so dass wir leider auch dort keinen Einfluss auf transaktionsbezogene Texte haben.

      Um bei bekannten Problemen Hilfestellung liefern zu können, haben wir eine spezielle FAQ-Seite zu diesem Thema eingerichtet, die Sie hier finden.

      Sofern Sie Nutzer des Netzwerkes Facebook sind, beantworten wir Ihre Fragen auch gern auf der Seite Berliner Volksbank Support.

      Zusätzlich haben wir zur Einführung der Sm@rt-TAN plus eine spezielle Hotline eingerichtet, die Sie unter der Nummer (030) 3063-2222 erreichen können.

      Mit freundlichen Grüßen
      Stephan Levin

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