Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Berliner Volksbank Blog - Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Respekt vor der Musik

2008 wurde die Idee mit Unterstützung der Berliner Volksbank umgesetzt und der Kinderchor gegründet. Dagmar Fiebach leitet den Kinderchor von Beginn an und begleitet und fördert die kleinen Talente mit Herz und Seele. Aktuell besteht der Chor aus rund 120 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 15 Jahren und ist immer auf der Suche nach weiteren interessierten Kindern.

Gefragt nach ihrem persönlichen Antrieb bei ihrer Arbeit antwortet Dagmar Fiebach:

Es ist die Musik. Die Kinder wollen musikalisch etwas vermittelt bekommen. Erzogen werden sie zuhause und in der Schule. Sie sollen erleben, wie schön es ist, am zweitgrößten Opernhaus in Deutschland mitzuwirken Ich möchte ihnen Respekt vor der Musik und dem eigenen Anspruch beibringen.

Bank und Kinderchor – wo ist die Verbindung?

Einige werden sich nun fragen, warum eine Bank einen Kinderchor fördert. Die Frage ist berechtigt, aber einfach zu beantworten. Zum einen ist die Berliner Volksbank stets bestrebt, die Region zu fördern. Dazu gehören auch die Kinder und Jugendlichen in der Region. Zum anderen zählt Bildung zu den Feldern der Sponsoringaktivitäten der Berliner Volksbank. Ein Projekt, das junge Menschen an Musik heranführt, vereint beide Felder und passt somit sehr gut in dieses Konzept.

Die Kinder des Chores treffen sich zwei bis drei Mal in der Woche, um gemeinsam nach der Schule für Aufführungen in Berlins größtem Opernhaus zu proben. Die Mitgliedschaft im Chor selbst ist kostenfrei. Lediglich für den ergänzenden Stimmbildungsunterricht wird ein geringes Entgelt erhoben. Für den Chor werden derzeit wieder bevorzugt Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren gesucht. Sie verlassen den Chor gezwungenermaßen mit dem Stimmbruch. Mädchen sollten bei ihrer Bewerbung nicht älter als acht Jahre alt sein, sie können bis zur Volljährigkeit mitsingen.

Die Oper: Eine Bereicherung für die ganze Familie

Jacqueline Deichen, Mitarbeiterin der Berliner Volksbank und Mutter zweier Kinder im Kinderchor der Deutschen Oper Berlin berichtet von ihren Erfahrungen:

Meine beiden Kinder (11 und 13) sind von Anfang an dabei. Mit viel Freude nehmen sie regelmäßig an den Proben teil und ich stelle immer wieder fest, dass sie mit ganzem Herzen bei der Sache sind.

Ich erinnere mich noch gut an die Aufregung, als die ersten richtigen Auftritte anstanden. Mein Sohn war bei der Premiere von “Carmen” und meine Tochter in der “Frau ohne Schatten” dabei. Beide Aufführungen waren natürlich für uns Eltern ein absolutes Muss. Es ist wirklich ergreifend, wenn die eigenen Kinder da auf der Bühne stehen. Mal ganz ehrlich: Wann waren wir denn davor das letzte Mal in der Oper? Ist schon `ne Weile her…? Seitdem unsere Kinder ein Teil vom großen Ganzen sind, erleben wir Opern hautnah. Die Kinder haben nicht nur großen Spaß, als Bonbon für ihre Leistung erhalten sie für die Auftritte sogar ein Honorar – auf ein Sparkonto bei der Berliner Volksbank eingezahlt.

Ein großes Dankeschön gebührt Frau Fiebach und ihren Kollegen. Sie leisten wirklich hervorragende Arbeit!

Wir Berliner und Brandenburger haben den Luxus, beinahe jederzeit in die Oper gehen zu können. Das Angebot ist vorhanden, aber wie häufig nutzen wir es wirklich?

Schreiben Sie uns, wann Sie das letzte Mal in der Oper waren und was Sie gesehen haben.
Überzeugen Sie sich selbst vom Können der kleinen Sängerinnen und Sänger: Wir verlosen unter allen bis zum 26.01.2011 eingegangenen Kommentaren 2 x 2 Karten für „Atemzauberkosmos“ – Kinder tanzen für Kinder – am 02.02.2011.

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  • Michael Niedermaier sagt:

    “Einige werden sich nun fragen, warum eine Bank einen Kinderchor fördert.” – Fast alle Banken unterstützen Sportvereine, da sie sich hier den größten Imageeffekt versprechen. Aber gerade für eine “Volks”-Bank ist es wichtig, hier weiter zu denken. Und damit beantwortet sich die Frage nach dem Sinn einer Kinderchorförderung quasi von selbst: zum einen, da die Kinder von heute die Kunden von morgen sind, zum anderen, da Berlin eine der Kulturhauptstädte der Welt ist. Dies kann gar nicht genug gewürdigt werden, denn indirekt haben wir alle etwas davon – ob wir nun in die Oper gehen oder nicht.

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  • Katja Kayser sagt:

    Ich war am 11. Dezember 2010 in der Deutschen Oper zum Weihnachtskonzert. Hiermit möchte ich mich für die 2 Karten bewerben, die Sie verlosen werden.
    Freundliche Grüsse
    Katja Kayser

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