Zapf kennt jeder. Aber kennt man das Unternehmen wirklich oder nur den legendären Gründer Klaus Zapf und seine zahlreichen Fernseh-Auftritte? Schauen Sie selbst.
Die Firma transportiert nämlich nicht nur Möbel, sondern ein Image; allerdings kein Hochglanz-Werbeversprechen mit noch einmal verbesserter Schöne-Welt-Wirkformel, sondern das Gegenteil davon: Haltung und Engagement. Klingt abgedroschen? Richtig. Ist es aber nicht.
Zapf transportiert Haltung
Ein Beispiel: Der Senat von Berlin plant den weiteren Ausbau der Stadtautobahn. Im links-alternativen Milieu regt sich Widerstand. Das Umzugsunternehmen hat seine Wurzeln in eben diesem links-alternativen Biotop der 70er Jahre im alten Westberlin. Jetzt die Preisfrage: Plädiert Zapf für oder gegen den Ausbau der A100?
Die Antwort erschließt sich aus einem Unternehmen, das sich nicht im luftleeren Raum sieht. Zapf sitzt nicht nur räumlich mitten in Berlin in der Köpenicker Straße in Kreuzberg, sondern auch mittendrin in manch polarisierender Debatte. Denn wie kaum ein anderes Unternehmen mischt Zapf sich ein und streitet, wo es Grund zum Streiten gibt. Und das nicht immer mit bequemer und schon gar nicht berechenbarer Position, womit wir zur Antwort auf die eben gestellte Frage kommen: Zapf ist für den Ausbau der Autobahn. Aus Gründen der Mobilität.

Zapf bildet aus: aktuell lernen 80 Azubis bei Zapf ihr Handwerk (Foto ©m9er)
Taten statt (abgedroschener) Worte
Denn das Unternehmen hat – Achtung: Phrasenverdacht! – in verschiedener Hinsicht das eigene Engagement und die Zukunft im Blick. Da man es abgedroschener kaum noch formulieren kann, lassen wir statt platter Worte hier die Taten sprechen. Dazu haben wir uns mit Michael Neuner unterhalten. Der ehemalige Journalist ist zuständig für Kommunikation bei Zapf. Kommunizieren wir gleich mal los:
Herr Neuner, illustre Geschichte, Mythos Klaus Zapf und so weiter … Aber was zeichnet Zapf heute aus?
Dass wir die Besten sind.
Das wäre ja mal eine Ansage! Können Sie das auch untermauern?
Na klar. Wir haben uns als eines der ersten Umzugsunternehmen überhaupt zertifizieren lassen und unsere Standards sind noch strenger als die Vorgaben. Das spiegelt sich zum Beispiel in Auszeichnungen wider. 1999 kürte uns Stiftung Warentest zum besten Umzugsunternehmen und 2009 wählte uns die IHK Berlin zum besten Ausbildungsbetrieb.
Was heißt denn Ausbildung? Reden wir nicht von einfachen Möbelpackern?
Nö. Wir haben den Ausbildungsberuf FMKU, das heißt Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice, quasi erfunden und in langen Jahren auf den Weg gebracht, sodass heute ein anerkannter Ausbildungsberuf entstanden ist und unsere Azubis in eigenen Ausbildungscentren und Werkstätten lernen. Momentan bilden wir 80 junge Menschen zum FMKU, Berufskraftfahrer, Lagerfachwirt, Speditionskaufmann, Bürokaufmann und Kfz-Mechatroniker aus.
Ach so!
Genau. Außerdem beschäftigen wir uns mit erneuerbarer Energie und der Zukunft der Mobilität. Und zwar ganz konkret. So befinden sich auf den Dächern unserer Lagerhallen große Fotovoltaikanlagen und in unserer LKW-Flotte fährt einer der weltweit ersten Hybrid-LKW, ein Pilot-Projekt mit Mercedes-Benz. Elektromobilität ist natürlich ein wichtiges Thema bei uns. Wir haben daher auch eine klare, wenn auch für manche überraschende Position beim Ausbau der Stadtautobahn: Die Zukunft liegt nicht im Vermeiden von Verkehr. Das Motto lautet: nicht weniger Verkehr, sondern bessere Verkehrslösungen. Ein anderes Beispiel: Als die Umweltzone eingeführt wurde, haben wir unsere LKW umgerüstet. Ganz schöner Kraftakt! Dann gab es da aber plötzlich Ausnahmegenehmigungen für den Wettbewerb und die fuhren dann wie die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe noch jahrelang mit ihren Stinkekisten weiter. Solche Marktverschiebungen ärgern uns.
Dann lassen Sie uns zu einem erfreulicheren Thema wechseln.
Gern. Nehmen wir unser Engagement in Schulen und für Kinder. Hier investieren wir gutes Geld. Bei unserem TrickTruck zum Beispiel können Kinder Medien einmal nicht nur konsumierend erleben, sondern selbst die Initiative ergreifen. Kinder machen Kurzfilme! Leider gerät man als Unternehmen bei solchen Sachen immer in den Verdacht, sich letztlich doch nur in eindeutig werblicher Absicht an den Nachwuchs ranzuwanzen. Natürlich hängen wir unseren Wilhelm, also unser Logo, in die Lande, wenn wir Geld anfassen und damit Gutes tun. Die Vorwürfe muss man eben aushalten als Unternehmen.
Das mag ja alles sehr schön sein, aber warum sollte ich mich als Kunde für Zapf entscheiden?
Gutes Stichwort: Ihre Entscheidung. Sie können uns buchen, weil wir nicht nur qualifizierte Dienstleister sind, sondern auch gerne einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen. Und zusätzlich kann man sich auch für Zapf entscheiden, weil wir ein Unternehmen mit klarer Kante sind. Wir tun hier was in der Stadt.
Und wohin geht die Reise in Zukunft?
Was heute neudeutsch Self-Storage heißt, bieten wir seit 30 Jahren unter dem Namen Selbsteinlagerung an. Unter lagerboxen.com bieten wir kleine bis ganz große Lagerflächen, aber auch Boots- und Caravanstellflächen und natürlich sind wir auch in der Immobilienbetreuung ein zuverlässiger Partner. Unsere Zukunft liegt aber eindeutig in der verstärkten Ausbildung Jugendlicher und Förderung unseres Nachwuchses. Und wir werden auch in Zukunft mitmischen bei relevanten Themen, sei es Mobilität, Umwelt oder soziale Gerechtigkeit.
Dann wünschen wir Ihnen dabei viel Erfolg. Herzlichen Dank für das Gespräch.
Und jetzt: die Überraschungskiste für Sie!
Zapf spendiert unseren Lesern 3 x eine get2Card im Wert von je 66 Euro in einer schmucken, silbernen Geschenkbox und 5 x 20 Umzugskartons.
Lust auf Berlin erleben zu zweit oder steht ein Umzug bevor? Dann senden Sie bis zum 8. März 2013 eine E-Mail mit Betreff „Berliner Volksbank“ an volksbankpartner@zapf.de. Unter allen Teilnehmern werden die Gewinne verlost. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail. Viel Glück!
Die an volksbankpartner@zapf.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.Das war der 10. Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.














Potsdam, Deine Wasserlagen?!

