Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Berliner Volksbank Blog - Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Dünne Luft gegen dicke Pfunde

Die folgende Frage kennen viele aus leidlicher Erfahrung: Kann man ohne großes Zutun lästige Pfunde loswerden? Die Antwort folgt später. Jetzt begeben wir uns erst einmal in 5.000 Meter Höhe. Dafür müssen wir Berlin nicht verlassen und ins Gebirge fahren, sondern nach Charlottenburg zum “Höhenpunkt“.

BU (© privat)

Kann man machen, aber Höhentraining bringt’s auch für Leute, die lieber am Boden bleiben: Hier Carsten Gehring auf dem 6.189m hohen Island Peak (Himalaya, Nepal) mit der passenden Fitness aus dem Höhenpunkt. (© Foto: privat)

Dieses Fitness-Studio ist äußerlich kaum von anderen zu unterscheiden. Aber der Unterschied liegt wortwörtlich in der Luft. In den Trainingsräumen mit Ergometern, Rädern und Laufbändern wird der Sauerstoff reduziert und damit die Höhenlage simuliert. Grischa Neubert, einer der beiden Inhaber, zeigt auf ein kleines Messgerät an seinem Finger, das den sinkenden Sauerstoffgehalt im Blut schon nach wenigen Atemzügen anzeigt, ohne dass man sich bewegt hätte.

Und was passiert dann in der dünnen Luft? Eine Frau zum Beispiel hatte sich kürzlich ihren Laptop mit ins Studio gebracht. Nach einer Stunde bei einigen tausend Höhenmetern im Vorbereitungsraum, also ohne Bewegung, konnte sie sich schon nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Das klingt ja gar nicht gut. Also wozu das ganze?

Weniger ist mehr mal wieder

Ganz einfach: Es handelt sich um einen klassischen Fall von “weniger ist mehr”. Weniger Luftsauerstoff gleich mehr Energieaufwand bei sportlicher Betätigung. Allerdings werden nicht mehr rote Blutkörperchen gebildet, was oft zu hören ist. Dabei handelt es sich um ein modernes Märchen, das immer wieder in Sportmagazinen propagiert wird, erklärt uns Grischa Neubert. Tatsächlich tritt der Blutkörperchen-Effekt nur unter bestimmten Bedingungen und auch nur kurzfristig auf. Stattdessen reagiert der Körper mit ganz verschiedenen Maßnahmen, die die Leistungsfähigkeit steigern und den Fettstoffwechsel anregen.

Dieser Höheneffekt ist nicht nur relevant für Profisportler oder ambitionierte Bergsteiger, die sich auf einen Sechstausender vorbereiten wollen. Auch Herr und Frau Jedermann können sich hier wirkungsvolle Trainingseinheiten abholen oder, um zur eingangs gestellten Frage zu kommen, Pfunde loswerden.

Fitness für Dicke ohne Blicke

Insbesondere für Leute mit Leibesfülle ist der Höhenpunkt eine äußerst angenehme Alternative zu anderen Studios. Hier herrscht kein Schönheitsdiktat. Sondern es trifft sich eine kleinere Gemeinde, und niemand muss abschätzige Blicke von Pumpern oder Modellathleten auf die eigene Figur befürchten. Beim Höhenpunkt geht’s nicht darum, wie man aussieht, sondern was man tut; sei es Gewichtsreduzierung, Anpassung an alpine Abenteuer oder die Vorbereitung auf einen Marathon.

Auf dem Sofa nimmt niemand ab

Aber auch ein Höhentraining wirkt nicht wie ein Wundermittel zum Fettabbau. Zahlreiche Anbieter tummeln sich auf dem Markt mit dem Versprechen, ohne große Anstrengung, aber mit ein paar Pillen oder Diätmitteln schlank zu werden. Das, sagt Grischa Neubert, ist prinzipiell Quatsch. Zuhause auf dem eigenen Sofa hat noch niemand Fett verbrannt. Und jedes Training ist immer nur so gut, wie die Disziplin davor und danach. Es bringt einem Breitensportler schließlich gar nichts, sich eine Stunde zu verausgaben, wenn man sich danach mit Kuchen oder einem Bierchen belohnt.

BU (© Robert Völker Fotografie)

Die Höhenpunkt-Chefs Grischa Neubert und Ralf Dreßler (© Robert Völker Fotografie)

Ohne die Bereitschaft, den inneren Schweinehund zu überwinden, geht grundsätzlich nichts. Auch über die allgemeine Hektik staunt Grischa Neubert immer wieder. Manche Leute wollen in zehn Tagen loswerden, was sie sich in zehn Jahren angefuttert haben. Nur wer mit Geduld und realistischen Zielen auf dem Boden bleibt, kann auch mit Training Resultate erzielen. Mit dem Höhentraining dann aber bessere als in konventionellen Studios.

Beim Höhenpunkt bekommt jeder seinen individuellen Trainingsplan, der ganz auf die persönlichen Ziele und körperliche Verfassung ausgerichtet wird. Das gilt übrigens nicht nur für verbesserte Fitness, sondern auch bei körperlichen Vorbelastungen: Höhentraining kann die Therapie von Asthma, Diabetes Typ II und anderen Symptomen unterstützen. Besprechen Sie das bei Interesse ruhig mit Ihrem Arzt. Zusätzlich bietet der Höhenpunkt auch psychologische Beratung.

Vom Höhenpunkt auf den Kilimandscharo

Übrigens ist der Höhenpunkt nicht nur Firmenkunde und Mitglied bei der Berliner Volksbank, sondern auch umgekehrt. Wir haben in den eigenen Reihen einen Volksbanker, der die Wirkung vom Höhentraining persönlich bestätigen kann. Unser Kollege Lothar Hemmen hat sich im Höhenpunkt vorbereitet und dann – immerhin im Alter von 61 Jahren – souverän und ohne Höhenkrankheiten die 5.895 Meter auf den Kilimandscharo gemeistert. (Lesen Sie hier bei uns im Blog seinen Bericht).

Ihre erste Etappe zum Höhentraining

Wenn Sie jetzt selbst einmal Höhenluft mitten in der Stadt schnuppern wollen, lädt Grischa Neubert Sie herzlich ein. Zum Beispiel am 27. September um 19 Uhr zu einem Themenabend Radtrekking, bei dem Höhenpunkt-Mitglieder von ihrer Sportreise in Neuseeland berichten. Oder für Läufer: am 12. Oktober zum Trailrunning mit Schuhtest von 10 bis 14 Uhr am Teufelsberg (mehr Infos dazu finden Sie im Vorfeld der Events auf der Website hoehenpunkt.de).

Oder gleich einen Monat Höhentraining gewinnen

Grischa Neubert spendiert unseren Lesern einen Monat kostenloses Höhentraining im Wert von 79 Euro. Senden Sie bis zum 29. September 2013 eine E-Mail mit Betreff “Berliner Volksbank” an info@hoehenpunkt-berlin.de. Unter allen Teilnehmern wird der Trainingsmonat verlost. Viel Glück!

Die an info@hoehenpunkt-berlin.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Ein kindgerechter Businessplan

Aufgepasst, es folgt ein ungewöhnliches Experiment: Kann man ein Portrait über ein Kindercafé schreiben, das auch Leute ohne Kinder oder aus anderen Bezirken interessiert? Wir probieren es mit diesem Beitrag. Schauen Sie selbst, ob’s klappt.

Bevor wir uns dem Reiseziel unseres Berichts nähern, beginnen wir mit einem kurzen Abstecher zum Prenzlauer Berg, einem Bezirksteil von Berlin-Pankow. Die dort ansässigen “Mütter vom Kollwitzplatz” sind längst legendär. Sie haben es zu einem eigenen Humor-Genre, Comic-Strips oder auch einem Twitter-Account gebracht. Hier ein Beispiel:

 

Nur ein paar Ecken weiter in der Pankower Florastraße geht es wesentlich unspektakulärer zu. Das demonstriert schon ein Blick auf die Karte vom “Kindercafé Schönhausen”. Die Preise sind moderat und offensichtlich hat die gefürchtete Gentrifizierung, also die zunehmende soziale Ungleichheit, hier noch nicht wie im Prenzlauer Berg zugeschlagen, obwohl sie den vielen Familien im Kiez schon im Nacken sitzt. Wenn Nachwuchs kommt und die Wohnung zu eng wird, lässt sich bezahlbarer Wohnraum in der Gegend leider immer schwerer finden.

Die Ruhe vor dem Gentri-Sturm

“Die Leute hier im Kiez würden die Zeit am liebsten anhalten, auf dass alles so bliebe, wie es gerade ist”, erklärt uns Ann-Cathrin Rosenthal, die Inhaberin vom Kindercafé Schönhausen. Noch genießt man das unaufgeregte und kinderfreundliche Leben hier im ruhigeren Pankow. Dazu trägt das Schönhausen auch seinen Teil bei. Während sich im Prenzlauer Berg schon ein Cafébesitzer mit Pollern gegen den täglichen Kinderwagen-Verkehrskollaps in seinen Räumen wehrt, finden Eltern mit kleinen Kindern hier reichlich Platz inklusive eigenem Raum zum Spielen und Austoben.

Ein Kindercafé ist kein Kinderspiel

Ein Kindercafé klingt ja erst einmal sehr nett. Aber es wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben, ist eine sportliche Aufgabe. Und bei der Finanzierung einer gastronomische Gründung halten sich Banken mit Krediten eher bedeckt. Aber mit ihrem Konzept gelang Ann-Cathrin Rosenthal eine Punktlandung beim GründerCenter der Berliner Volksbank. Ganz allgemein sieht Gastronomie ja von außen immer leichter aus, als es ist, weiß auch Frau Rosenthal heute in ihrem fünften Jahr hier aus dem Café-Alltag. Außerdem erschwert die Kundschaft “mit Kind” das Geschäft. Man braucht mehr Raum, der Aufwand ist größer und die Umsatzquote kleiner als in anderen Cafés. “Manchmal fühlt es sich ein bisschen an, als würde ich eine Kita betreiben”, scherzt Ann-Cathrin Rosenthal. “Aber ich mache es natürlich gerne. Sonst ginge das gar nicht. Und schließlich weiß ich als Mutter, was für ein Umfeld sich Eltern wünschen.”

… macht Kleinkinder froh und die Eltern sowieso.

Paula, 6, Business-Initiatorin

Paula, die Tochter, lieferte damals auch den Impuls zur Gründung einer kindgerechten Institution. Denn als Mutter wusste Frau Rosenthal aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, einmal mit Kleinkind im Gepäck in Ruhe einen Kaffee trinken zu können. Aber dass ein solches Café auch rentabel zu betreiben ist, glaubte ihr anfangs keiner; nicht einmal die eigene Familie, die aber längst begeistert dabei ist und an allen Ecken und Enden mal hilft.

Inzwischen hat sich das Schönhausen sogar schon stadtweit herumgesprochen. Vor allem sonntags kommen Familien von auswärts, um in Ruhe zu frühstücken, während die Kleinen sich im Spielzimmer austoben können. Vorher oder nachher geht’s oft in den nahegelegenen Bürgerpark mit Spielplatz und Kinderbauernhof und vielem mehr.

Oder auch mal eine Vernissage (für Kinder!)

Bevor wir gleich zum Schluss noch eine kleine Überraschung präsentieren, jetzt noch ein Absatz nur für Eltern: Volles Programm für Sie und Ihre Kinder! Im Schönhausen gibt es Mitmachtheater, Vernissagen mit Kinderkunst, selbstverständlich Kindergeburtstage, saisonales Programm und vieles mehr. Ihre Kleinen können hier sogar die Angst vorm Haareschneiden überwinden, wenn eine Kinderfriseurin auftritt und dem Nachwuchs demonstriert, dass Haareschneiden wider Erwarten gar nicht wehtut. Und merken Sie sich bitte den 17. August: großes Kiezfest in der Florastraße, unter anderem mit einem “Rasselbastelstand” vom Café Schönhausen. Alles Infos dazu finden Sie online bei schoen-hausen.de.

Und jetzt: Frühstück!

Frau Rosenthal spendiert unseren Lesern 5 x einen Frühstücksgutschein im Wert von 10 Euro. Senden Sie bis Sonntag, den 25. August eine E-Mail an info@schoen-hausen.de mit Betreff “Berliner Volksbank”. Unter allen Teilnehmern werden die Gutscheine verlost. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail ab dem 26. August 2013. Wir wünschen viel Glück und einen guten Appetit!

Die an info@schoen-hausen.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Bildnachweis: © Ines Vetter

Schöner stranden in der Stadt

Falls Sie am Sonntag, den 4. August 2013, noch nichts vorhaben, das Strandbad Weißensee feiert 10-jähriges Jubiläum und wir verlosen fünf Familien-Tickets.
Aber der Reihe nach:
Dass hier heute gefeiert, gebadet, getanzt und gechillt werden kann, ist nicht so selbstverständlich, wie man meinen würde. Im Gegenteil. Im Jahr 2003 war Schluss. Die Berliner Bäderbetriebe sahen keinen Weg, das Strandbad Weißensee wirtschaftlich zu betreiben. Es folgte eine öffentliche Ausschreibung, aber kein Unternehmer wollte sich ans Strandbad wagen – bis auf Jan-Oliver Schulz, eigentlich ein gelernter Theater-Mann. Das war ein Glücksfall für alle Beteiligten: den Unternehmer, die Badegäste und den Bezirk Weißensee.

Wozu denn Öffnungszeiten?

Herr Schulz und seine Partnerin Barbara Knöll begannen mit einer persönlichen Stunde Null. Also mit nichts anderem ausgestattet als neuen Ideen und Plänen. Als erstes wurden die strikten öffentlichen Öffnungszeiten abgeschafft. Warum sollte man um 19 Uhr schließen, wenn man schöne Sommerabende und Sonnenuntergänge am See genießen kann? Eben. In “binbadens beachclub” wird bis in die Nacht hinein gefeiert, sodass sich Spät- und Frühschicht manchmal die Klinke in die Hand geben.
Längst kommen die Gäste von überall her, Touristen aus Europa oder ganz Berlin. Denn entgegen der landläufigen Meinung liegt Weißensee nicht kurz vor der polnischen Grenze, sondern lässt sich vom Alex aus mit der Tram in einer Viertelstunde erreichen. Manche Gäste kommen nicht nur mal vorbei, sondern bleiben gleich ganz in Weißensee. Tatsächlich haben einige Leute Herrn Schulz erzählt, dass sie nicht zuletzt wegen des Strandbads ihren Wohnsitz nach Weißensee verlegt haben. Ansonsten kommen Familien genauso so wie Party-People aus der Stadt oder auch mal eine Wollhandkrabbe … Moment, eine Krabbe?

Gestatten: Chantal, die Wollhandkrabbe – leider inzwischen verstorben

Keine Ahnung, wie das Krebstier hierher kam. Aber es hieß “Chantal” und war zum Vergnügen der Gäste rund ein Jahr lang Stammgast, hat aber inzwischen das Zeitliche gesegnet. Als kürzlich 120 Tonnen frischer, neuer Sand geliefert wurden, geriet Chantal leider unter einen LKW und war hin.

Ganz großes Strand-Theater

Jedenfalls, das Leben im Strandbad ist hier sehr lässig und entspannt. Der See liegt mitten in der Stadt und bietet eine Wasserqualität, die zu den besten Berlins zählt. Im Gegensatz zu vielen öffentlichen Bädern in Berlin müssen hier keine Sicherheitskräfte patrouillieren. Und Jan-Oliver Schulz genießt das sommerliche Leben und seine “tägliche Inszenierung”, wie er es nennt: “Ich konnte damals beim Theater irgendwann einfach keine geschlossenen Räume mehr sehen. Jetzt mache ich keine Stücke mehr, sondern inszeniere eben das Strandbad-Leben. Mit der Ausstattung, für die wir uns Anregungen von Beachbars aus der ganzen Welt holen.” Manche Gäste sagen: “Das sieht ja aus wie in Spanien hier!”
Aber bei all dem “Sommer, Sonne, Sonnenschein”, ein Strandbad muss man auch erst mal betreiben, ohne wirtschaftlich baden zu gehen. Denn die wenigen schönen Sommertage müssen den Umsatz fürs ganze Jahr einspielen, obwohl hier nicht nur im Sommer regelmäßig Programm geboten wird. Gefeiert und getanzt wird eigentlich das ganze Jahr. Wenn der See im Winter zugefroren ist, wird im Strandbad Glühwein gereicht und überhaupt werden Parties aller Art gefeiert. Sonntags trifft sich zum Beispiel die Berliner Swing-Gemeinde zum Tanz in stilechten 20er-Jahre-Kostümen.

An der Badehose erkannt

Apropos stilecht: Auf diesem Schnappschuss vom Strandbad aus dem Jahr 1973 präsentiert Ihnen Herr Schulz seine persönliche Bademode der siebziger Jahre. Tatsächlich hat er sich selbst zufällig auf diesem Foto entdeckt und sich an seiner Badehose erkannt: Beachten Sie den jungen Mann am Geländer. Das gute Stück war übrigens etwas ganz besonders, eine Badehose aus dem Westen! So schließt sich der Kreis für den gebürtigen Weißenseer. Wie das Strandbad heute, also vierzig Jahre später aussieht, sehen Sie am besten selbst vor Ort oder hier bei binbaden.com.

Jan-Oliver Schulz präsentiert Ihnen die (West-) Bademode anno 1973

Mit Kind und Kegel und Gratis-Tickets

Und jetzt heißt es: Badehosen und die ganze Familie einpacken, wir schreiten zur Freikarten-Verlosung. Das Strandbad Weißensee spendiert unseren Lesern 5 mal freien Eintritt für je eine ganze Familie zum 10-jährigen Jubiläum am Sonntag, den 4. August 2013. Senden Sie bis Mittwoch, den 31. Juli eine E-Mail an binbaden@gmx.de mit Betreff “Berliner Volksbank”. Unter allen Teilnehmern werden die Familientickets verlost. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail am Donnerstag, den 1. August. Wir wünschen viel Glück und einen schönen Sonntag am Strand!

Die an binbaden@gmx.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Bildnachweis Strandbad Weißensee 1973: Museum Pankow

Mehr als nur Möbel auf dem Kasten

Zapf kennt jeder. Aber kennt man das Unternehmen wirklich oder nur den legendären Gründer Klaus Zapf und seine zahlreichen Fernseh-Auftritte? Schauen Sie selbst.

Die Firma transportiert nämlich nicht nur Möbel, sondern ein Image; allerdings kein Hochglanz-Werbeversprechen mit noch einmal verbesserter Schöne-Welt-Wirkformel, sondern das Gegenteil davon: Haltung und Engagement. Klingt abgedroschen? Richtig. Ist es aber nicht.

Zapf transportiert Haltung

Ein Beispiel: Der Senat von Berlin plant den weiteren Ausbau der Stadtautobahn. Im links-alternativen Milieu regt sich Widerstand. Das Umzugsunternehmen hat seine Wurzeln in eben diesem links-alternativen Biotop der 70er Jahre im alten Westberlin. Jetzt die Preisfrage: Plädiert Zapf für oder gegen den Ausbau der A100?

Die Antwort erschließt sich aus einem Unternehmen, das sich nicht im luftleeren Raum sieht. Zapf sitzt nicht nur räumlich mitten in Berlin in der Köpenicker Straße in Kreuzberg, sondern auch mittendrin in manch polarisierender Debatte. Denn wie kaum ein anderes Unternehmen mischt Zapf sich ein und streitet, wo es Grund zum Streiten gibt. Und das nicht immer mit bequemer und schon gar nicht berechenbarer Position, womit wir zur Antwort auf die eben gestellte Frage kommen: Zapf ist für den Ausbau der Autobahn. Aus Gründen der Mobilität.

Zapf bildet aus: aktuell lernen 80 Azubis bei Zapf ihr Handwerk (Foto ©m9er)

Taten statt (abgedroschener) Worte

Denn das Unternehmen hat – Achtung: Phrasenverdacht! – in verschiedener Hinsicht das eigene Engagement und die Zukunft im Blick. Da man es abgedroschener kaum noch formulieren kann, lassen wir statt platter Worte hier die Taten sprechen. Dazu haben wir uns mit Michael Neuner unterhalten. Der ehemalige Journalist ist zuständig für Kommunikation bei Zapf. Kommunizieren wir gleich mal los:

Herr Neuner, illustre Geschichte, Mythos Klaus Zapf und so weiter … Aber was zeichnet Zapf heute aus?

Dass wir die Besten sind.

Das wäre ja mal eine Ansage! Können Sie das auch untermauern?

Na klar. Wir haben uns als eines der ersten Umzugsunternehmen überhaupt zertifizieren lassen und unsere Standards sind noch strenger als die Vorgaben. Das spiegelt sich zum Beispiel in Auszeichnungen wider. 1999 kürte uns Stiftung Warentest zum besten Umzugsunternehmen und 2009 wählte uns die IHK Berlin zum besten Ausbildungsbetrieb.

Was heißt denn Ausbildung? Reden wir nicht von einfachen Möbelpackern?

Nö. Wir haben den Ausbildungsberuf FMKU, das heißt Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice, quasi erfunden und in langen Jahren auf den Weg gebracht, sodass heute ein anerkannter Ausbildungsberuf entstanden ist und unsere Azubis in eigenen Ausbildungscentren und Werkstätten lernen. Momentan bilden wir 80 junge Menschen zum FMKU, Berufskraftfahrer, Lagerfachwirt, Speditionskaufmann, Bürokaufmann und Kfz-Mechatroniker aus.

Ach so!

Genau. Außerdem beschäftigen wir uns mit erneuerbarer Energie und der Zukunft der Mobilität. Und zwar ganz konkret. So befinden sich auf den Dächern unserer Lagerhallen große Fotovoltaikanlagen und in unserer LKW-Flotte fährt einer der weltweit ersten Hybrid-LKW, ein Pilot-Projekt mit Mercedes-Benz. Elektromobilität ist natürlich ein wichtiges Thema bei uns. Wir haben daher auch eine klare, wenn auch für manche überraschende Position beim Ausbau der Stadtautobahn: Die Zukunft liegt nicht im Vermeiden von Verkehr. Das Motto lautet: nicht weniger Verkehr, sondern bessere Verkehrslösungen. Ein anderes Beispiel: Als die Umweltzone eingeführt wurde, haben wir unsere LKW umgerüstet. Ganz schöner Kraftakt! Dann gab es da aber plötzlich Ausnahmegenehmigungen für den Wettbewerb und die fuhren dann wie die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe noch jahrelang mit ihren Stinkekisten weiter. Solche Marktverschiebungen ärgern uns.

Dann lassen Sie uns zu einem erfreulicheren Thema wechseln.

Gern. Nehmen wir unser Engagement in Schulen und für Kinder. Hier investieren wir gutes Geld. Bei unserem TrickTruck zum Beispiel können Kinder Medien einmal nicht nur konsumierend erleben, sondern selbst die Initiative ergreifen. Kinder machen Kurzfilme! Leider gerät man als Unternehmen bei solchen Sachen immer in den Verdacht, sich letztlich doch nur in eindeutig werblicher Absicht an den Nachwuchs ranzuwanzen. Natürlich hängen wir unseren Wilhelm, also unser Logo, in die Lande, wenn wir Geld anfassen und damit Gutes tun. Die Vorwürfe muss man eben aushalten als Unternehmen.

Das mag ja alles sehr schön sein, aber warum sollte ich mich als Kunde für Zapf entscheiden?

Gutes Stichwort: Ihre Entscheidung. Sie können uns buchen, weil wir nicht nur qualifizierte Dienstleister sind, sondern auch gerne einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen. Und zusätzlich kann man sich auch für Zapf entscheiden, weil wir ein Unternehmen mit klarer Kante sind. Wir tun hier was in der Stadt.

Und wohin geht die Reise in Zukunft?

Was heute neudeutsch Self-Storage heißt, bieten wir seit 30 Jahren unter dem Namen Selbsteinlagerung an. Unter lagerboxen.com bieten wir kleine bis ganz große Lagerflächen, aber auch Boots- und Caravanstellflächen und natürlich sind wir auch in der Immobilienbetreuung ein zuverlässiger Partner. Unsere Zukunft liegt aber eindeutig in der verstärkten Ausbildung Jugendlicher und Förderung unseres Nachwuchses. Und wir werden auch in Zukunft mitmischen bei relevanten Themen, sei es Mobilität, Umwelt oder soziale Gerechtigkeit.

Dann wünschen wir Ihnen dabei viel Erfolg. Herzlichen Dank für das Gespräch.

Und jetzt: die Überraschungskiste für Sie!

Zapf spendiert unseren Lesern 3 x eine get2Card im Wert von je 66 Euro in einer schmucken, silbernen Geschenkbox und 5 x 20 Umzugskartons.

Lust auf Berlin erleben zu zweit oder steht ein Umzug bevor? Dann senden Sie bis zum 8. März 2013 eine E-Mail mit Betreff „Berliner Volksbank“ an volksbankpartner@zapf.de. Unter allen Teilnehmern werden die Gewinne verlost. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail. Viel Glück!

Die an volksbankpartner@zapf.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Das war der 10. Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Hier lachen Ihnen die Hühner

Darf’s noch etwas Dim Sun an Kokosbanane sein? Oder ein Carpaccio vom Kobe-Rind an Trüffelbutter? Oder eine Auswahl von … Nein! Darf`s nicht. Hier nicht. Wer sich für einen Abend in der Henne entscheidet, muss sich nicht mehr mit unüberschaubarem Variantenreichtum modernster Küchenkreationen beschäftigen.

Eine Auszeit von der Auswahl

Denn über die ausufernden, oft Romanumfang erreichenden Speisekarten mancher zeitgenössischer Restaurants gackern hier im alten Kreuzberg „SO 36“ die Hühner. Anstatt der Qual der Wahl hat man in der Henne fast nur eine Wahl. Aber genau deswegen kommen die Leute, und zwar seit Jahrzehnten schon: Gestatten, das halbe Masthähnchen! Ein echter Berliner Klassiker, der seit den 60er Jahren bis heute nach einem Geheimrezept zubereitet wird.

Über 100 Jahre alt und gemütlich wie anno 1908 (© W. Chodan, Berlin)

Eine Art Coca-Cola-Formel aus Kreuzberg

Die Kreation stammt von der ehemaligen Wirtin und wird seitdem unter Generationen von Henne-Köchen weitergereicht. Jeder Koch unterschreibt bei seiner Einstellung eine Verschwiegenheitserklärung und bis heute scheint es kein Sicherheitsleck der Henne-Küche zu geben. Denn ein vergleichbares Masthähnchen, das innen so saftig und außen so knusprig ist, findet man kaum anderswo.

Hüterin der geheimen Henne-Formel ist seit 1991 Angela Leistner, die vorher hier als Kellnerin jobbte und damals plötzlich vor der Chance stand, den Laden zu übernehmen. „Zufrieden mit Ihrer Entscheidung, Frau Leister?“, fragen wir sie bei unserem Besuch vor Ort. „Klar. Die Frage stellt sich eigentlich gar nicht. Gastronomie ist zwar immer ein hartes Pflaster, aber die Henne ist inzwischen einfach mein Leben“, erklärt sie uns.

Mit manchen Zeiten ein Hühnchen zu rupfen …

Zu diesem der Henne gewidmeten Leben zählen Höhen und Tiefen. Der Mauerfall zum Beispiel hatte dem Alt-Berliner Lokal schwer zu schaffen gemacht, als plötzlich alles und jeder ‚in den Osten rübermachte‘, wo über Nacht die neuen Clubs und Szene-Läden öffneten. Auch mit dem Umsatzeinbruch im Zuge der Euro-Umstellung hätte die Henne noch ein Hühnchen zu rupfen. Aber seit einigen Jahren läuft der Laden wieder wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Damals, im Jahr 1908 öffnete die Arbeiterkneipe, die heute noch so aussieht wie anno dazumal. Ein Ofen bollert, manchmal bespielt einer das alte Klavier, aus den Fässern in Wandhalterungen fließen traditionelle Spirituosen, Wände und Decken sind mit Holzvertäfelungen verkleidet und nichts davon ist Kitsch, weil alles original erhalten. Man kann heute von Glück sagen, dass damals in den 60er Jahren nicht genug Geld in der Kasse war, sodass die ehemaligen Besitzer ihre Renovierungspläne nicht umsetzten. Dann wäre es um die Einzigartigkeit der Henne geschehen.

Ein prominenter Gast: der Hauptmann von Köpenick

So aber ist es kein Wunder, dass in diesem alten Gemäuer auch mancher bekannte Film gedreht wurde. Denn zum Beispiel wie beim „Hauptmann von Köpenick“ muss hier nichts an der Einrichtung verändert werden, um in einer echten Kneipe à la 1908 zu sitzen. Die über 100 Jahre währende und bewegte Geschichte der Berliner Institution können Sie nicht nur vor Ort nachempfinden, sondern auch im Buch nachschmökern, das vor Ort am Tresen erhältlich ist.

Auch heute urig wie damals; nur ohne Zigarren versteht sich (© Henne Berlin)

Das Rezept für einen gelungenen Abend

Wir haben Ihnen hier einen Fahrplan für Ihren Besuch in der Henne zusammengestellt, damit der Abend zum allseitigen Vergnügen verläuft.

Reservieren: und zwar mit Anlauf! Vor allem am Wochenende gilt: Noch am selben Abend des Anrufs einen freien Tisch zu erwischen, wäre vergleichbar mit einem Lottogewinn.

Geduld vor Ort! Die Hütte brennt und die Küchen-Kapazität ist begrenzt. Das gute Masthähnchen muss Ihnen die Wartezeit wert sein.

Überbrücken! Nach der Hähnchen-Bestellung die Atmosphäre genießen und die Wartezeit mit Kartoffel- oder Krautsalat verkürzen. Außerdem wäre da ja noch das äußerst süffige Mönchshof-Bier zu erwähnen.

Jetzt aber! Das Warten hat sich gelohnt, das Hähnchen ist da. Jetzt bloß nicht auf die Tischmanieren achten, sondern beherzt und mit den Fingern zugreifen.

Ausklingen lassen! Dazu vielleicht ein Schnäpschen zur Verdauung. (Wiegt immerhin gut 700g, das halbe Hähnchen.)

Optional: nicht bezahlen! Das gilt natürlich nur, wenn Sie einen unserer Henne-Gutscheine gewinnen sollten (siehe unten).

Voilà! Wir wünschen guten Appetit und einen gepflegten Abend!

3 x Henne für 2 zu gewinnen

Die Henne-Wirtin Angela Leistner spendiert unseren Lesern dreimal ein originales Hähnchenessen für zwei Personen bestehend aus: je dem halben Masthähnchen, einer Salatbeilage und einem Bier oder Wein pro Person.

Appetit bekommen? Dann senden Sie bis zum 20. Februar 2013 eine E-Mail mit Betreff „Berliner Volksbank“ an wirtshaushenne@t-online.de. Unter allen Teilnehmern werden die drei Henne-Abende verlost. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück und wohl bekomm’s!

Die an wirtshaushenne@t-online.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Das war der 9. Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Freiflug im Himmel bei Berlin

Bevor wir hier gleich einen kostenlosen Tandemsprung verlosen, eine Frage vorab: Wissen Sie, was beim Fallschirmspringen am gefährlichsten ist? Ganz einfach: die Autofahrt danach. Denn das Hochgefühl nach einem Sprung hält oft mehrere Tage an. Obwohl längst wieder auf dem Boden, schwebt man noch im Rausch des freien Falls zwischen Himmel und Erde. Gerade Anfängern rät der Gründer von Take Off, Ralf Heine, die Eindrücke nach dem Sprung erst einmal sacken zu lassen und nicht am Boden oder hinterm Lenkrad weiter abzuheben.

Boxen und Klettern sind gefährlicher

Tatsächlich ist das Fallschirmspringen halb so gefährlich wie sein Ruf. Einen sicheren Indikator dafür bieten die Versicherungen. Sie kalkulieren nicht nach emotionaler oder medialer Wahrnehmung einer Sportart, sondern nach harten Fakten. An den Versicherungskosten lässt sich so eine klare Rangfolge auf einer Gefährlichkeitsskala ableiten. Im Ergebnis rangiert Fallschirmspringen noch hinter Boxen und Klettern. Während Medien jedes Fallschirmunglück zur Sensationsgeschichte stilisieren, wird übersehen, dass viel mehr Menschen beim Tauchen oder Skifahren verunglücken.

Eine äußerst sichere Sache, technisch …

Dank der Entwicklung der Ausrüstung ist es heutzutage fast kaum noch möglich, aus technischen Gründen beim Fallschirmspringen zu verunglücken. Die wenigen Unfälle lassen sich fast vollständig auf menschliches Fehlverhalten zurückführen. Dazu zählt vor allem die gute, alte Selbstüberschätzung.

Im Gegensatz zum mythischen Ikarus, der so hoch flog, dass er sich an der Sonne verbrannte, lauert der Übermut beim Springen in Bodennähe. Moderne Gleitschirme machen riskante Flugmanöver bei der Landung möglich und wecken die Lust auf ein gefährliches Schaufliegen vor Publikum. Meistens sind es auch nicht Anfänger, sondern Vielflieger, die sich dabei übernehmen. Aber für Neulinge am Himmel spielt das Thema sowieso keine Rolle, denn man springt mit einem erfahrenen Lehrer im Tandem.

Das große Geld liegt nicht in der Luft.

Der Preis für einen Tandemsprung mag manchem hoch erscheinen, ist aber schon knapp kalkuliert aus Unternehmersicht. Denn die Kosten für den Flugbetrieb und die Infrastruktur am Boden sind erheblich. Also braucht man als Antrieb eine ausreichende Portion Leidenschaft, so wie sie Ralf Heine mitbringt; natürlich selbst begeisterter Springer. Der ehemalige Hubschrauberpilot witterte nach dem Mauerfall die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen und den Luftraum um Berlin zu erobern. Er landete 1992 in Fehrbellin (rund 50 km nordwestlich von Berlin) – mit ein paar Fallschirmen, einem aus heutiger Sicht prähistorischen, über drei Kilo schweren ‚Mobiltelefon‘ und zwei Wohnwagen, von denen der eine als Tower diente, während der andere die Fallschirmschule beherbergte.

Der Tower? Im Wohnwagen!

Die Flugpiste bestand aus ein paar Betonplatten und gesprungen wurde aus Seiner alten AN2 – dem weltgrößten Doppeldecker mit riesigem 9-Zylinder Sternmotor, 1000 PS bei 30 Liter Hubraum und ungefähr dem gleichen Öl- wie Spritverbrauch. Eine gute halbe Stunde brauchte die urige Maschine, um die Springer auf 2.500 m Höhe zu heben.

Gesprungen wurde damals im ganzen Jahr so oft, wie heute in einer einzigen Woche. Denn inzwischen, zwanzig Jahre später, findet man in Fehrbellin ein modernes Fallschirmsportzentrum inklusive eigenem Konfektionsbetrieb für Overalls und kompletter Infrastruktur. „Take Off“ ist heute bundesweit wohl das einzige Unternehmen, das alle Facetten rund um den Fallschirmsport anbietet.

Jährlich werden bis zu 18.000 Sprünge absolviert. In der Hochsaison wird die firmeneigene Cessna morgens gestartet und bleibt den ganzen Tag im Einsatz. Getankt wird heiß, bei laufendem Motor und ausgeschaltet wird die Maschine erst wieder am späten Abend.

Abflug für Anfänger mit Flugbegleiter

Jetzt aber auf in die Luft: Um beim freien Fall und einer ‚Reisegeschwindigkeit‘ von rund 200 km/h gemeinsame Manöver zu fliegen, muss man was können. Ohne Ahnung und Einweisung würde ein Anfänger bei einem Alleinflug hilflos trudeln und durch die Luft gewirbelt werden. Um das zu vermeiden, wurde der Tandemsprung erfunden.

Davon sind bis auf ganz wenige Ausnahmen alle extrem begeistert. Ein „Um Himmels Willen, nie wieder!“ hört man fast nie nach der Landung. Und höchstens ein- bis zweimal pro Jahr schafft einer bei Take Off den Absprung nicht und bleibt im Flugzeug sitzen. Stattdessen überwiegen Glückseligkeit und Hochgefühl bei allen, die die unvermeidbare Angst vor dem Sprung aus dem Flugzeug überwinden.

Ihr Weihnachtsgeschenk zum Abheben

Wenn Sie selbst als Laie mal richtig abheben wollen, dann am besten in den fachkundigen Armen eines Sprunglehrers bei Take Off. Die erfahrenen Flugbegleiter weisen Sie ein und bringen Sie sicher wieder auf den Boden. Los geht’s zum Beispiel mit dem vergünstigten Weihnachtsangebot von Take Off.

Und mit etwas Glück ein Freiflug!

Wenn Sie sogar einen kostenlosen Tandemsprung gewinnen oder jemanden damit beschenken möchten, dann los: Schreiben Sie uns bis zum 20.12.2012 einen Kommentar und verraten Sie uns, was Sie in den Himmel zieht oder wem Sie den Traum erfüllen möchten. Unter allen Teilnehmern verlosen wir rechtzeitig zum Weihnachtsfest den kostenlosen Tandemsprung bei Take Off. Viel Glück und guten Flug!

Der Gewinner wird per E-Mail am 21.12.2012 benachrichtigt und erhält einen Gutschein für einen kostenlosen Tandemsprung für die Saison 2013, den uns freundlicherweise die TAKE OFF Fallschirmsport GmbH zur Verfügung stellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Volksbank sowie deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Das war Teil 8 unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Genossenschaftsmitglieder bei der Berliner Volksbank sind. Weiter geht’s im nächsten Jahr.

Im Himmel für Haustiere

Dieser Beitrag wird Sie, wertes Publikum, spalten. Die Einen können es sehr gut nachvollziehen, den Anderen erscheint der Aufwand für Tiere eher befremdlich. Wer aber jemals eine enge emotionale Bindung zu einem Tier hatte, dem geht es wie dem Ehepaar Doris und Ralf Hendrichs. Deren geliebter Hund war vor 14 Jahren plötzlich an Giftködern gestorben. Neben der großen Trauer stellte sich das Problem der Bestattung. Der Tierfriedhof Lankwitz war überbucht und man kann ein Haustier ja nicht einfach in freier Wildbahn beisetzen. Noch weniger wollten die Hendrichs ihren Hund dem Tierarzt überlassen.

Für die letzte Reise des geliebten Haustiers – der Eingang zum Friedhofspark

Achtung, ein unappetitlicher Absatz!

(Wir machen jetzt kurz eine unappetitliche Klammer auf. Zartbesaitete mögen diesen Absatz überspringen: Dort, beim Tierarzt werden die verstorbenen Haustiere nämlich abgeholt, geschreddert und weiterverwertet. Wir wollen hier nicht ausführen, in welchen Bereichen wie Lebensmitteln, Lacken und vielen weiteren die Tierreste Verwendung finden, sondern schließen die unappetitliche Klammer mit sofortiger Wirkung.)

Jedenfalls, aus der Schwierigkeit, eine würdevolle Bestattung für den geliebten Hund zu finden, entstand damals der Impuls, selbst einen Tierfriedhof zu eröffnen. Sogleich legten die Hendrichs los – und nur fünf (in Ziffern: 5!) kurzweilige Jährchen später waren alle Genehmigungen vom Amt erteilt.

Wenn man heute in Teltow über eine unscheinbare Einfahrt den Tierhimmel betritt, entfaltet sich ein ungeheuer gepflegt gestalteter, weitläufiger Park, der mehr wie ein Landschaftsgarten als ein Friedhof anmutet. Hier ruhen die geliebten Gefährten von Kindern, Familien und Alleinstehenden. “Oft sind es gerade die ärmsten Leute, die sich für ihre Tiere selbst nach deren Tod fast ein wenig aufopfern.”, erklärt uns Ralf Hendrichs. “Obwohl sie wirklich wenig Geld haben, liefern sie pünktlich ihre monatliche Rate ab. In Härtefällen geben wir uns manchmal natürlich kulant.”

Krematorium mit Bestattung online

“Asche zu Asche …” im neuen Krematorium

Die nächste Überraschung auf dem Gelände erwartet den Besucher dann in Form eines nagelneuen Gebäudes, in dem die Verwaltung und ein hypermodernes Krematorium untergebracht sind.

Die Trauernden können hier vor Ort oder sogar per Online-Zuschaltung an der Einäscherung teilnehmen. Selbst die Rückseite des Ofens, obwohl für Besucher gar nicht zu sehen, ist à la Tierhimmel in hellblau und mit Wölkchen bemalt.

Immer in Bereitschaft – selbst zu Weihnachten

Was man nicht sieht, aber als Betroffener zur großen Erleichterung erlebt, ist die Betreuung von Seiten der Tierhimmel-Mitarbeiter. Der Notdienst steht das ganze Jahr durchgehend inklusive Weihnachten rund um die Uhr zur Verfügung. Die Tierhimmel-Leute sind mit eigens umgerüsteten Leichenwagen zur Stelle, um die Verstorbenen abzuholen und Formalitäten zu erledigen. Noch wesentlicher aber ist der Trost, den die Mitarbeiter den Trauernden spenden.

“Nur ein Tier”, aber oft der einzige Freund

Auch wenn manchem die Trauer und der ganze Aufwand “nur für Tiere” etwas absonderlich zu sein scheint, möchten wir um Verständnis bitten. Schließlich ist ein Haustier für viele einsame Menschen oft der einzige Freund im Leben. Im Humanbereich dagegen bringt unsere verdrängungslustige Gesellschaft zunehmend nachgefragte Phänomene wie Discount-Bestattungen oder anonymisierte Beisetzungen hervor; frei nach der Devise “aus den Augen, aus dem Sinn”. Tatsächlich wird für Tierbeisetzungen oft mehr Geld ausgegeben als für die Bestattung von Menschen.

Trauern hilft

Verdrängt man den Tod aber nicht, kommen die meisten Menschen viel besser mit ihrer Trauer zurecht. Insbesondere Kinder lernen hier den Umgang mit dem Tod auf versöhnende Weise kennen. Es tröstet ungemein zu wissen, dass der Papagei, der Hund, die Katze oder was auch immer nicht einfach abstrakt verschwunden ist, sondern eben schläft an einem schönen Ort.

Wer also weiß, wie sehr der Verlust eines Haustiers schmerzen kann, der findet hier in Teltow eine schöne Ruhestätte. Wer nicht, darf trotzdem staunen: Eine solche Anlage mit Tierfriedhof, Krematorium und modernster Ausstattung gibt es kaum ein zweites Mal in Deutschland, wenn nicht gar in Europa. Und die Entwicklung des Unternehmens zeigt, wie groß und wachsend die Nachfrage ist.

Ach ja, abschließend folgt hier in der Regel eine Verlosung für unsere Leser. Wir möchten im Fall des Tierhimmels lieber darauf verzichten, da uns das etwas pietätlos erscheinen würde.

Das war Teil 7 unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Genossenschaftsmitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Bildnachweis: © MK Fotodesign

Der Kick in der Halle

Da fährt man eigens nach Weißensee, stellt viele Fragen und hat hinterher das wichtigste vergessen: Sich von Ronny Nikol schwindlig dribbeln zu lassen: “Vom eisernen Unioner persönlich nassgemacht” könnte man sich auf ein T-Shirt drucken lassen und den Enkelkindern hätte man viel zu erzählen, aber … tatsächlich waren wir aus ganz anderen Gründen zu Besuch bei “Bobo Fuego”. Wir wollen ja berichten, worum es hier geht.

Lionel Messi oder Christiano Ronaldo…

… wären vielleicht ein nicht ganz stimmiger Vergleich. Aber Ronny Nikol hat durchaus eine beachtliche Profi-Laufbahn als Fußballer absolviert; darunter sechs Jahre als Stammspieler beim Berliner Traditionsverein 1. FC Union. Vom Fußballplatz hat er nach Karriere-Ende kürzlich auf die Unternehmensgründerposition bei “Bobo Fuego” gewechselt. Eine ziemliche Umstellung, darf man annehmen. Aber fragen wir ihn selbst.

Draußen Wetter? Drinnen Fußball!

Herr Nikol, als Spieler braucht man sich ja um nichts kümmern als um den Ball und die gegnerischen Spieler. Stattdessen heißt es jetzt Umschalten von Ballbesitz auf Taschenrechner und Excel-Tabellen, richtig?

Im kaufmännischen Bereich habe ich noch etwas Trainingsrückstand. Dafür habe ich mit Frank Wascher einen soliden Partner, der mehr als ich aus der Geschäftswelt kommt. Ich kümmere mich vor allem um den sportlichen Betrieb unserer Fußball Arena.

Eine ganz schön große Anlage ist hier entstanden, mit fünf Plätzen und dazu einem eigenen Fuhrpark an Shuttle-Bussen vor der Tür. Da haben Sie doch locker einen dreistelligen Betrag investiert.

(Herr Nikol lacht.)

Doch nicht etwa vierstellig?!

(Herr Nikol lacht.)

Verstehe. Haben Sie so viel verdient als Fußballer in der zweiten Liga?

Nein. Man kann davon gut leben, aber für Investitionen dieser Größenordnung reicht es nicht. Da braucht man schon Kredit und Förderung wie von Ihrem GründerCenter.

Das klingt nachvollziehbar. Aber lassen wir das und lassen wir uns lieber zeigen, was es mit “Bobo Fuego” auf sich hat: Zunächst einmal eine Halle mit Fußballplätzen, die mit dem innovativen Kunstrasen “Soccer Green Professional Champion” aus dem Hause Rummenigge ausgelegt sind. Das heißt: drinnen kicken fast wie draußen auf Naturrasen; gelenkschonend, komfortabel und mit geringer Verletzungsgefahr.

Alles drinnen: 2 große, 2 kleine Plätze, Funcourt, Lounge und mehr …

Ziemlich einmalig: Kita-Kicker-Shuttle-Service

Es liegt nahe, dass hier vor allem Fußball gespielt wird. Das stimmt auch. Aber das Konzept von Bobo Fuego ist damit noch nicht erschöpfend erklärt, weil man einiges nicht auf Anhieb sieht. Da wäre zum Beispiel der Kita-Shuttle-Service, mit dem die Bobo Fuego-Busse die Kinder aus der Gegend einsammeln, zum Training fahren und danach wieder möglichst müdegespielt zum Mittagsschläfchen bei ihren Kitas abliefern. Oder auch die Fußball-Camps für Kids im Umland, die Ronny Nikol persönlich als Fußballlehrer für den Nachwuchs betreut. Da man mit dem Fußball eigentlich nicht früh genug anfangen kann, nehmen Nikol und die anderen Trainer auch schon die Minis ab etwa drei Jahren unter ihre Fittiche.

… und Erwachsene ebenso

Natürlich spielen hier auch alle anderen Altersgruppen. Ob Freizeitkicker oder Familien, Betriebssportler oder Vereine, denen es an Hallenplätzen mangelt. Oder man lässt gleich ein eigenes Turnier steigen mit Party im Anschluss, dazu wahlweise mit DJ und fetter Anlage in der Halle, mit Cocktails und Catering in der Lounge, mit Hüpfburg für Kinder und so weiter … volle Kanne “Bobo Fuego” also, was sich ungefähr mit “Torfeuerwerk” übersetzen lässt.

Zur Eröffnung mit einem echten Rummenigge

Das sieht dann zum Beispiel so aus, wie dieser Film von der Eröffnung der Fußball Arena im Oktober 2011 zeigt. Höchstpersönlich erschienen die ehemaligen Nationalspieler Michael Rummenigge und Jörg Heinrich zur “Bobo Fuego Mini WM”, um attraktiven Hallenfußball zu erleben.

Heute, nach noch nicht einmal einem Jahr, erfreut sich Bobo Fuego zunehmender Bekanntheit in der Stadt. “Läuft gut. Könnte aber noch besser laufen”, ergänzt Ronny Nikol, der offensichtlich doch das Vokabular von Geschäftsleuten fließend beherrscht. Nach zwanzig Jahren als aktiver Spieler bleibt er dem Fußball erhalten und kann seine Leidenschaft für den Sport an den Nachwuchs weitergeben. Eine gelungene Fortsetzung der Fußballer-Karriere.

Und jetzt: Anstoß für Sie!

Wie es sich für die Tradition unserer Firmenkunden-Portraits geziemt, bieten wir wieder eine kleine Überraschung: Unter allen Fans und Fußballern verlosen wir 5 x 1 kostenlose Dreiviertelstunde auf einem der beiden großen Plätze der Bobo Fuego Fußball Arena. Schicken Sie einfach bis zum 16.11.2012 eine E-Mail* mit Betreff “Berliner Volksbank” an info@bobo-fuego.de und mit etwas Glück sind Sie dabei.

Wenn Sie selbst nicht aktiv kicken, können Sie gerne auch für eine Kindertruppe an der Verlosung teilnehmen. Den Gewinnern spendiert Ronny Nikol dann noch eine persönliche Trainingseinheit für ein gelungenes Torfeuerwerk. Viel Spaß!

Ab dem 10. November 2012 wird bei Bobo-Fuego übrigens nicht mehr nur Fußball gespielt, sondern auch getanzt: nämlich “Zumba” und Hip Hop. Dazu gibt es Kurse für Erwachsene und Jugendliche unter Anleitung von professionellen Trainern. Mehr dazu finden Sie auf der Website.

Das war der sechste Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

* Die an info@bobo-fuego.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Matthias Schweighöfer mit rotem Tanga

Vorab ein kleiner Test: Das reichweitenstärkste People-Magazin in Deutschland heißt a) BUNTE oder b) GALA? Richtig ist natürlich Antwort c) Promiflash. Kennen Sie nicht? Macht nichts. Man muss sich nicht für Promis interessieren, um die Story von Promiflash interessant zu finden.

Matthias Schweighöfer mit rotem Tanga

Promiflash überreicht Tanga: Wird Matthias Schweighöfer ihn tragen? Bleiben Sie dran!

Hauptsächlich publiziert das Berliner Unternehmen Promi-Nachrichten am laufenden Band. Und so ganz nebenbei produziert Promiflash damit Superlative in Serie. Hier einige Beispiele:

  • Die Facebook-Seite hat über zwei Mio. Fans. In Ziffern: 2 Millionen! Man beachte, dass wir hier von einer deutschsprachigen Seite reden und nicht von der Website von Justin Bieber oder ähnlicher internationaler Kaliber.
  • Täglich gehen zwischen 60 bis 80 News online. Auch diese Zahl bitte noch einmal sacken lassen: Auf 24 Stunden gerechnet entspricht das einer Frequenz von fast 3 Meldungen pro Stunde!
  • Die Website promiflash.de erfreut sich einer Schar von über 10 Millionen Besuchen und über 2,5 Mio. ausgewiesenen Besuchern pro Monat.

Und über x-tausend … halt! Genug der Zahlen. Stattdessen drängt sich die Frage auf: Wie kommt’s, dass das Nachrichten-Magazin mit diesen beeindruckenden Fakten selbst zu einer Nachricht wird?

Die Nachrichten-Macher als Nachricht

Es handelt sich um eine Art David-gegen-Goliath-Geschichte. Während zahlreiche große Verlage und Medien, insbesondere die gedruckte Presse, seit Jahren ihre Redaktionen ausgedünnt haben, stellt sich das unabhängige Berliner Medienunternehmen drastisch gegen den Trend und setzt auf ein gut besetztes Redaktionsteam. Rund 35 auf Stars und Sternchen spezialisierte Reporter können im Schichtdienst auch zu Uhrzeiten noch reagieren und liefern, während andere Redaktionen schon im Feierabend weilen.

Auch der Sitz des Unternehmens in Berlin erweist sich als Standortvorteil. Oder wie es Manuel Weisbrod, einer der Vorstandsmitglieder, erklärt: “Eine Existenz außerhalb Berlins wäre gar nicht mehr denkbar. Der Großteil an Events mit großem Star-Aufkommen findet hier statt und wir sind natürlich immer mittendrin dabei.”

Promiflash Redaktion

Nur die Hälfte der Arbeitsplätze besetzt? Kein Wunder: Redakteure unterwegs auf Promi-Fang.

Sind “Brangelina” jetzt verheiratet, oder was?

Eine weitere wichtige Zutat liegt in der strengen Auswahl der Redakteure. Die müssen nicht nur ein abgeschlossenes Studium, sondern auch angemessene Promi-Affinität aufweisen. Absolute Standards sind zum Beispiel Fragen wie die nach dem Beziehungsstatus von Angelina Jolie und Brad Pitt (Verheiratet? Nein, mit Stand von Oktober 2012).

Aber nicht nur Faktenwissen, sondern auch ein Gespür für die Materie ist wichtig. Berühmtheiten als solche zu erkennen, ist ja nicht schwer. Die Kunst liegt darin, noch mehr oder weniger unbekannten Nachwuchs zu entdecken und sogar ein bisschen mit aufzubauen. Promiflash leistet hier gerne eine Beitrag für kommende Karrieren und jüngere Talente. Es ist also nicht immer der ewige Boris Becker, von dem man hier neues erfährt.

Und Schweighöfer im roten Tanga?

Jetzt aber zur eingangs gestellten Frage: Der Schauspieler Matthias Schweighöfer hatte gewettet, ab einer Million Zuschauer seines Kinofilms “What A Man” nur mit Unterhose bekleidet durchs Brandenburger Tor zu laufen. Eigens dafür hat ihm das Promiflash-Team einen – nun ja – “sexy” String-Tanga überreicht. Und Matthias Schweighöfer trug ihn … nicht! Schade. Sondern stattdessen eine schwarze Boxershorts uns unbekannter Herkunft.

Ein solch skandalöser Vorfall kann aber das gute Verhältnis zwischen den deutschen Promis und Promiflash nicht trüben. “Die kommen auf Events oft schon freiwillig auf uns zu, wenn sie unser knallig-pinkes Puschel-Mikrofon sehen”, erklärt uns der Chefredakteur Daniel Härtnagel.

Die aktuellste News in eigener Sache

Die hinter Promiflash stehende Celebrity News AG wird sich bald wegen akuter Expansion neue Räume in Berlin suchen und ihr Angebot um Video-Produktion erweitern. Da das ein bisschen was kostet, steht das GründerCenter der Berliner Volksbank finanziell und beratend zur Seite. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.

Und unser Service für Sie?

Kommen wir jetzt zum traditionellen, besonderen Angebot für unsere Leser. Das fällt diesmal leider aus. Aus dem einfachen Grund, dass Promiflash gar nichts günstiger oder gratis anbieten kann, da es dem Publikum ja nichts verkauft. Die gesamte redaktionelle Leistung wird kostenlos auf die Website oder die Facebook-Seite gestellt, das Unternehmen ist rein werbefinanziert. Immerhin den Link zur Website können wir Ihnen hier komplett unexklusiv anbieten: Promiflash!

Das war der fünfte Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Zum Spaßhaben ab in den Keller

Berlin-Kreuzberg, Görlitzer Park. Mehrere schwarze Vans mit verdunkelten Scheiben fahren plötzlich vor, schwarzgewandte Männer mit Knopf im Ohr steigen aus und peilen die Lage. Zugriff? … Nein, Abschlag! Der amerikanische Botschafter kommt mit Bodyguards und Familie auf eine Partie Schwarzlichtminigolf vorbei.

Indoor Minigolf - Dschungelbahn

Einer von fünf Räumen mit 18 Anlagen in 3D-Optik

Das ist nicht unbedingt der Alltag hier im Parkcafé, aber der US-Botschafter war schon mehrmals da; wie auch Lena Meyer-Landruth, Casper, Uwe Ochsenknecht, Linkin Park und reichlich andere Prominenz. Für Michael Scheffner-Belz, den Inhaber des Familien-Cafés mit Minigolfkeller, also nichts ungewöhnliches.

Mit eigenem Schwarzlichtminigolf-Tourismus

Der Betreiber von Berlins erster Anlage dieser Art hat quasi eine eigene Kategorie von Berlin-Tourismus erzeugt: den Schwarzlichtminigolf-Tourismus. “Wir hatten hier schon einen Trupp Londoner, die eigens für einen Junggesellenabschied nach Berlin nur zum schwarzlichtgolfen eingeflogen sind. Und nachdem einmal eine Fluglinie in ihrer Bordbroschüre über uns geschrieben hatten, stand hier plötzlich ein Haufen Finnländer vor der Tür. Oder auch mal eine Business-Gesellschaft aus Paris: Die Damen in edlen Kostümen und Herren in noblem Tuch waren allerdings eher Golfspieler. “Ging ihnen ein Ball neben die Bahn, versuchten sie ihn à la Rasengolf wieder hineinzudroppen,” erzählt uns Michael Scheffner-Belz amüsiert.

Schwarz sehen selbst bei schönstem Sonnenschein

Meistens sind es natürlich passionierte Ottonormalminigolfer, die in den fünf phantasievoll von Künstlerhand gestalteten Räumen die 18 Bahnen bespielen – übrigens allesamt Eigenkreationen, also keine Turniergolfbahnen. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 hat sich das Parkcafé so weit herumgesprochen, dass hier durchgehend die Hütte brennt. Reservieren ist also unbedingt empfohlen. Wie, sogar im Sommer bei schönstem Sonnenschein? Ja, auch im Sommer bei bestem Wetter!

Indoor Minigolf - Weltraum

Durch den Keller zu den Sternen: minigolfen wie im Weltraum

So schön sich das alles anhört: Michael Scheffner-Belz hat mit seinem Parkcafé bisher beileibe nicht nur die Sonnenseiten des Unternehmertums kennengelernt. Am Anfang stand zum Beispiel Streit und Trennung vom guten Freund und Geschäftspartner, mit dem er das Café zusammen eröffnet hatte. Statt sich mit voller Kraft gemeinsam um das Projekt zu kümmern, hieß es plötzlich gegenseitig: “Du hörst von meinem Anwalt.” Zum unternehmerischen Risiko zählt manchmal eben nicht nur die finanzielle Verantwortung, sondern man kann auch persönlich große Verluste erleiden.

Heute sind die Dinge zum Glück geklärt und ein geregelter Alltag hat Einzug gehalten im Parkcafé am Görlitzer Park. Man hat ja schließlich genug zu tun in der Selbständigkeit. Zu den täglich zahlreich eintrudelnden Café-Gästen und Minigolfspielern häufen sich inzwischen sogar Anfragen aus anderen Städten, die sich eine eigene Anlage wünschen.

In Gründung befindet sich derzeit außerdem eine eigene Hausliga für alle Minigolfer, die als Team gegen andere Mannschaften antreten wollen. Bei Interesse, einfach direkt beim Parkcafé melden.

Seine Exzellenz reserviert unter falschem Namen

Und wer weiß, ob nicht bald der amerikanische Botschafter mal wieder mit Kind und Kegel vorbeischaut. Das weiß vorher allerdings niemand außer dessen Stab, da seine Exzellenz aus Sicherheitsgründen natürlich unter falschem Namen reserviert.

Falls wir bei Ihnen Lust auf eine Runde Schwarzlichtminigolf geweckt haben: ‘Mr. Schwarzlichtminigolf’ Michael Scheffner-Belz spendiert unseren Blog-Lesern exklusiv 5 x 2 Freitickets. Schicken Sie einfach bis einschließlich 17. Oktober eine E-Mail* an info@freizeit-sport-aktiv.de. Die Gewinner werden vom Parkcafé per E-Mail benachrichtigt. Alle Infos zum Parkcafé mit Schwarzlichtminigolf finden Sie auf der Website oder auf der Facebook-Seite.

Das war der vierte Teil unserer Serie über Unternehmer aus der Region, die Geschäftskunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind. Alle zwei Wochen folgt ein neues Portrait.

* Die an info@freizeit-sport-aktiv.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.