Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Mehr als nur Möbel auf dem Kasten

Zapf kennt jeder. Aber kennt man das Unternehmen wirklich oder nur den legendären Gründer Klaus Zapf und seine zahlreichen Fernseh-Auftritte? Schauen Sie selbst.

Die Firma transportiert nämlich nicht nur Möbel, sondern ein Image; allerdings kein Hochglanz-Werbeversprechen mit noch einmal verbesserter Schöne-Welt-Wirkformel, sondern das Gegenteil davon: Haltung und Engagement. Klingt abgedroschen? Richtig. Ist es aber nicht.

Zapf transportiert Haltung

Ein Beispiel: Der Senat von Berlin plant den weiteren Ausbau der Stadtautobahn. Im links-alternativen Milieu regt sich Widerstand. Das Umzugsunternehmen hat seine Wurzeln in eben diesem links-alternativen Biotop der 70er Jahre im alten Westberlin. Jetzt die Preisfrage: Plädiert Zapf für oder gegen den Ausbau der A100?

Die Antwort erschließt sich aus einem Unternehmen, das sich nicht im luftleeren Raum sieht. Zapf sitzt nicht nur räumlich mitten in Berlin in der Köpenicker Straße in Kreuzberg, sondern auch mittendrin in manch polarisierender Debatte. Denn wie kaum ein anderes Unternehmen mischt Zapf sich ein und streitet, wo es Grund zum Streiten gibt. Und das nicht immer mit bequemer und schon gar nicht berechenbarer Position, womit wir zur Antwort auf die eben gestellte Frage kommen: Zapf ist für den Ausbau der Autobahn. Aus Gründen der Mobilität.

Zapf bildet aus: aktuell lernen 80 Azubis bei Zapf ihr Handwerk (Foto ©m9er)

Taten statt (abgedroschener) Worte

Denn das Unternehmen hat – Achtung: Phrasenverdacht! – in verschiedener Hinsicht das eigene Engagement und die Zukunft im Blick. Da man es abgedroschener kaum noch formulieren kann, lassen wir statt platter Worte hier die Taten sprechen. Dazu haben wir uns mit Michael Neuner unterhalten. Der ehemalige Journalist ist zuständig für Kommunikation bei Zapf. Kommunizieren wir gleich mal los:

Herr Neuner, illustre Geschichte, Mythos Klaus Zapf und so weiter … Aber was zeichnet Zapf heute aus?

Dass wir die Besten sind.

Das wäre ja mal eine Ansage! Können Sie das auch untermauern?

Na klar. Wir haben uns als eines der ersten Umzugsunternehmen überhaupt zertifizieren lassen und unsere Standards sind noch strenger als die Vorgaben. Das spiegelt sich zum Beispiel in Auszeichnungen wider. 1999 kürte uns Stiftung Warentest zum besten Umzugsunternehmen und 2009 wählte uns die IHK Berlin zum besten Ausbildungsbetrieb.

Was heißt denn Ausbildung? Reden wir nicht von einfachen Möbelpackern?

Nö. Wir haben den Ausbildungsberuf FMKU, das heißt Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice, quasi erfunden und in langen Jahren auf den Weg gebracht, sodass heute ein anerkannter Ausbildungsberuf entstanden ist und unsere Azubis in eigenen Ausbildungscentren und Werkstätten lernen. Momentan bilden wir 80 junge Menschen zum FMKU, Berufskraftfahrer, Lagerfachwirt, Speditionskaufmann, Bürokaufmann und Kfz-Mechatroniker aus.

Ach so!

Genau. Außerdem beschäftigen wir uns mit erneuerbarer Energie und der Zukunft der Mobilität. Und zwar ganz konkret. So befinden sich auf den Dächern unserer Lagerhallen große Fotovoltaikanlagen und in unserer LKW-Flotte fährt einer der weltweit ersten Hybrid-LKW, ein Pilot-Projekt mit Mercedes-Benz. Elektromobilität ist natürlich ein wichtiges Thema bei uns. Wir haben daher auch eine klare, wenn auch für manche überraschende Position beim Ausbau der Stadtautobahn: Die Zukunft liegt nicht im Vermeiden von Verkehr. Das Motto lautet: nicht weniger Verkehr, sondern bessere Verkehrslösungen. Ein anderes Beispiel: Als die Umweltzone eingeführt wurde, haben wir unsere LKW umgerüstet. Ganz schöner Kraftakt! Dann gab es da aber plötzlich Ausnahmegenehmigungen für den Wettbewerb und die fuhren dann wie die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe noch jahrelang mit ihren Stinkekisten weiter. Solche Marktverschiebungen ärgern uns.

Dann lassen Sie uns zu einem erfreulicheren Thema wechseln.

Gern. Nehmen wir unser Engagement in Schulen und für Kinder. Hier investieren wir gutes Geld. Bei unserem TrickTruck zum Beispiel können Kinder Medien einmal nicht nur konsumierend erleben, sondern selbst die Initiative ergreifen. Kinder machen Kurzfilme! Leider gerät man als Unternehmen bei solchen Sachen immer in den Verdacht, sich letztlich doch nur in eindeutig werblicher Absicht an den Nachwuchs ranzuwanzen. Natürlich hängen wir unseren Wilhelm, also unser Logo, in die Lande, wenn wir Geld anfassen und damit Gutes tun. Die Vorwürfe muss man eben aushalten als Unternehmen.

Das mag ja alles sehr schön sein, aber warum sollte ich mich als Kunde für Zapf entscheiden?

Gutes Stichwort: Ihre Entscheidung. Sie können uns buchen, weil wir nicht nur qualifizierte Dienstleister sind, sondern auch gerne einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen. Und zusätzlich kann man sich auch für Zapf entscheiden, weil wir ein Unternehmen mit klarer Kante sind. Wir tun hier was in der Stadt.

Und wohin geht die Reise in Zukunft?

Was heute neudeutsch Self-Storage heißt, bieten wir seit 30 Jahren unter dem Namen Selbsteinlagerung an. Unter lagerboxen.com bieten wir kleine bis ganz große Lagerflächen, aber auch Boots- und Caravanstellflächen und natürlich sind wir auch in der Immobilienbetreuung ein zuverlässiger Partner. Unsere Zukunft liegt aber eindeutig in der verstärkten Ausbildung Jugendlicher und Förderung unseres Nachwuchses. Und wir werden auch in Zukunft mitmischen bei relevanten Themen, sei es Mobilität, Umwelt oder soziale Gerechtigkeit.

Dann wünschen wir Ihnen dabei viel Erfolg. Herzlichen Dank für das Gespräch.

Und jetzt: die Überraschungskiste für Sie!

Zapf spendiert unseren Lesern 3 x eine get2Card im Wert von je 66 Euro in einer schmucken, silbernen Geschenkbox und 5 x 20 Umzugskartons.

Lust auf Berlin erleben zu zweit oder steht ein Umzug bevor? Dann senden Sie bis zum 8. März 2013 eine E-Mail mit Betreff „Berliner Volksbank“ an volksbankpartner@zapf.de. Unter allen Teilnehmern werden die Gewinne verlost. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail. Viel Glück!

Die an volksbankpartner@zapf.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Das war der 10. Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Hier lachen Ihnen die Hühner

Darf’s noch etwas Dim Sun an Kokosbanane sein? Oder ein Carpaccio vom Kobe-Rind an Trüffelbutter? Oder eine Auswahl von … Nein! Darf`s nicht. Hier nicht. Wer sich für einen Abend in der Henne entscheidet, muss sich nicht mehr mit unüberschaubarem Variantenreichtum modernster Küchenkreationen beschäftigen.

Eine Auszeit von der Auswahl

Denn über die ausufernden, oft Romanumfang erreichenden Speisekarten mancher zeitgenössischer Restaurants gackern hier im alten Kreuzberg „SO 36“ die Hühner. Anstatt der Qual der Wahl hat man in der Henne fast nur eine Wahl. Aber genau deswegen kommen die Leute, und zwar seit Jahrzehnten schon: Gestatten, das halbe Masthähnchen! Ein echter Berliner Klassiker, der seit den 60er Jahren bis heute nach einem Geheimrezept zubereitet wird.

Über 100 Jahre alt und gemütlich wie anno 1908 (© W. Chodan, Berlin)

Eine Art Coca-Cola-Formel aus Kreuzberg

Die Kreation stammt von der ehemaligen Wirtin und wird seitdem unter Generationen von Henne-Köchen weitergereicht. Jeder Koch unterschreibt bei seiner Einstellung eine Verschwiegenheitserklärung und bis heute scheint es kein Sicherheitsleck der Henne-Küche zu geben. Denn ein vergleichbares Masthähnchen, das innen so saftig und außen so knusprig ist, findet man kaum anderswo.

Hüterin der geheimen Henne-Formel ist seit 1991 Angela Leistner, die vorher hier als Kellnerin jobbte und damals plötzlich vor der Chance stand, den Laden zu übernehmen. „Zufrieden mit Ihrer Entscheidung, Frau Leister?“, fragen wir sie bei unserem Besuch vor Ort. „Klar. Die Frage stellt sich eigentlich gar nicht. Gastronomie ist zwar immer ein hartes Pflaster, aber die Henne ist inzwischen einfach mein Leben“, erklärt sie uns.

Mit manchen Zeiten ein Hühnchen zu rupfen …

Zu diesem der Henne gewidmeten Leben zählen Höhen und Tiefen. Der Mauerfall zum Beispiel hatte dem Alt-Berliner Lokal schwer zu schaffen gemacht, als plötzlich alles und jeder ‚in den Osten rübermachte‘, wo über Nacht die neuen Clubs und Szene-Läden öffneten. Auch mit dem Umsatzeinbruch im Zuge der Euro-Umstellung hätte die Henne noch ein Hühnchen zu rupfen. Aber seit einigen Jahren läuft der Laden wieder wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Damals, im Jahr 1908 öffnete die Arbeiterkneipe, die heute noch so aussieht wie anno dazumal. Ein Ofen bollert, manchmal bespielt einer das alte Klavier, aus den Fässern in Wandhalterungen fließen traditionelle Spirituosen, Wände und Decken sind mit Holzvertäfelungen verkleidet und nichts davon ist Kitsch, weil alles original erhalten. Man kann heute von Glück sagen, dass damals in den 60er Jahren nicht genug Geld in der Kasse war, sodass die ehemaligen Besitzer ihre Renovierungspläne nicht umsetzten. Dann wäre es um die Einzigartigkeit der Henne geschehen.

Ein prominenter Gast: der Hauptmann von Köpenick

So aber ist es kein Wunder, dass in diesem alten Gemäuer auch mancher bekannte Film gedreht wurde. Denn zum Beispiel wie beim „Hauptmann von Köpenick“ muss hier nichts an der Einrichtung verändert werden, um in einer echten Kneipe à la 1908 zu sitzen. Die über 100 Jahre währende und bewegte Geschichte der Berliner Institution können Sie nicht nur vor Ort nachempfinden, sondern auch im Buch nachschmökern, das vor Ort am Tresen erhältlich ist.

Auch heute urig wie damals; nur ohne Zigarren versteht sich (© Henne Berlin)

Das Rezept für einen gelungenen Abend

Wir haben Ihnen hier einen Fahrplan für Ihren Besuch in der Henne zusammengestellt, damit der Abend zum allseitigen Vergnügen verläuft.

Reservieren: und zwar mit Anlauf! Vor allem am Wochenende gilt: Noch am selben Abend des Anrufs einen freien Tisch zu erwischen, wäre vergleichbar mit einem Lottogewinn.

Geduld vor Ort! Die Hütte brennt und die Küchen-Kapazität ist begrenzt. Das gute Masthähnchen muss Ihnen die Wartezeit wert sein.

Überbrücken! Nach der Hähnchen-Bestellung die Atmosphäre genießen und die Wartezeit mit Kartoffel- oder Krautsalat verkürzen. Außerdem wäre da ja noch das äußerst süffige Mönchshof-Bier zu erwähnen.

Jetzt aber! Das Warten hat sich gelohnt, das Hähnchen ist da. Jetzt bloß nicht auf die Tischmanieren achten, sondern beherzt und mit den Fingern zugreifen.

Ausklingen lassen! Dazu vielleicht ein Schnäpschen zur Verdauung. (Wiegt immerhin gut 700g, das halbe Hähnchen.)

Optional: nicht bezahlen! Das gilt natürlich nur, wenn Sie einen unserer Henne-Gutscheine gewinnen sollten (siehe unten).

Voilà! Wir wünschen guten Appetit und einen gepflegten Abend!

3 x Henne für 2 zu gewinnen

Die Henne-Wirtin Angela Leistner spendiert unseren Lesern dreimal ein originales Hähnchenessen für zwei Personen bestehend aus: je dem halben Masthähnchen, einer Salatbeilage und einem Bier oder Wein pro Person.

Appetit bekommen? Dann senden Sie bis zum 20. Februar 2013 eine E-Mail mit Betreff „Berliner Volksbank“ an wirtshaushenne@t-online.de. Unter allen Teilnehmern werden die drei Henne-Abende verlost. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück und wohl bekomm’s!

Die an wirtshaushenne@t-online.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Das war der 9. Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Freiflug im Himmel bei Berlin

Bevor wir hier gleich einen kostenlosen Tandemsprung verlosen, eine Frage vorab: Wissen Sie, was beim Fallschirmspringen am gefährlichsten ist? Ganz einfach: die Autofahrt danach. Denn das Hochgefühl nach einem Sprung hält oft mehrere Tage an. Obwohl längst wieder auf dem Boden, schwebt man noch im Rausch des freien Falls zwischen Himmel und Erde. Gerade Anfängern rät der Gründer von Take Off, Ralf Heine, die Eindrücke nach dem Sprung erst einmal sacken zu lassen und nicht am Boden oder hinterm Lenkrad weiter abzuheben.

Boxen und Klettern sind gefährlicher

Tatsächlich ist das Fallschirmspringen halb so gefährlich wie sein Ruf. Einen sicheren Indikator dafür bieten die Versicherungen. Sie kalkulieren nicht nach emotionaler oder medialer Wahrnehmung einer Sportart, sondern nach harten Fakten. An den Versicherungskosten lässt sich so eine klare Rangfolge auf einer Gefährlichkeitsskala ableiten. Im Ergebnis rangiert Fallschirmspringen noch hinter Boxen und Klettern. Während Medien jedes Fallschirmunglück zur Sensationsgeschichte stilisieren, wird übersehen, dass viel mehr Menschen beim Tauchen oder Skifahren verunglücken.

Eine äußerst sichere Sache, technisch …

Dank der Entwicklung der Ausrüstung ist es heutzutage fast kaum noch möglich, aus technischen Gründen beim Fallschirmspringen zu verunglücken. Die wenigen Unfälle lassen sich fast vollständig auf menschliches Fehlverhalten zurückführen. Dazu zählt vor allem die gute, alte Selbstüberschätzung.

Im Gegensatz zum mythischen Ikarus, der so hoch flog, dass er sich an der Sonne verbrannte, lauert der Übermut beim Springen in Bodennähe. Moderne Gleitschirme machen riskante Flugmanöver bei der Landung möglich und wecken die Lust auf ein gefährliches Schaufliegen vor Publikum. Meistens sind es auch nicht Anfänger, sondern Vielflieger, die sich dabei übernehmen. Aber für Neulinge am Himmel spielt das Thema sowieso keine Rolle, denn man springt mit einem erfahrenen Lehrer im Tandem.

Das große Geld liegt nicht in der Luft.

Der Preis für einen Tandemsprung mag manchem hoch erscheinen, ist aber schon knapp kalkuliert aus Unternehmersicht. Denn die Kosten für den Flugbetrieb und die Infrastruktur am Boden sind erheblich. Also braucht man als Antrieb eine ausreichende Portion Leidenschaft, so wie sie Ralf Heine mitbringt; natürlich selbst begeisterter Springer. Der ehemalige Hubschrauberpilot witterte nach dem Mauerfall die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen und den Luftraum um Berlin zu erobern. Er landete 1992 in Fehrbellin (rund 50 km nordwestlich von Berlin) – mit ein paar Fallschirmen, einem aus heutiger Sicht prähistorischen, über drei Kilo schweren ‚Mobiltelefon‘ und zwei Wohnwagen, von denen der eine als Tower diente, während der andere die Fallschirmschule beherbergte.

Der Tower? Im Wohnwagen!

Die Flugpiste bestand aus ein paar Betonplatten und gesprungen wurde aus Seiner alten AN2 – dem weltgrößten Doppeldecker mit riesigem 9-Zylinder Sternmotor, 1000 PS bei 30 Liter Hubraum und ungefähr dem gleichen Öl- wie Spritverbrauch. Eine gute halbe Stunde brauchte die urige Maschine, um die Springer auf 2.500 m Höhe zu heben.

Gesprungen wurde damals im ganzen Jahr so oft, wie heute in einer einzigen Woche. Denn inzwischen, zwanzig Jahre später, findet man in Fehrbellin ein modernes Fallschirmsportzentrum inklusive eigenem Konfektionsbetrieb für Overalls und kompletter Infrastruktur. „Take Off“ ist heute bundesweit wohl das einzige Unternehmen, das alle Facetten rund um den Fallschirmsport anbietet.

Jährlich werden bis zu 18.000 Sprünge absolviert. In der Hochsaison wird die firmeneigene Cessna morgens gestartet und bleibt den ganzen Tag im Einsatz. Getankt wird heiß, bei laufendem Motor und ausgeschaltet wird die Maschine erst wieder am späten Abend.

Abflug für Anfänger mit Flugbegleiter

Jetzt aber auf in die Luft: Um beim freien Fall und einer ‚Reisegeschwindigkeit‘ von rund 200 km/h gemeinsame Manöver zu fliegen, muss man was können. Ohne Ahnung und Einweisung würde ein Anfänger bei einem Alleinflug hilflos trudeln und durch die Luft gewirbelt werden. Um das zu vermeiden, wurde der Tandemsprung erfunden.

Davon sind bis auf ganz wenige Ausnahmen alle extrem begeistert. Ein „Um Himmels Willen, nie wieder!“ hört man fast nie nach der Landung. Und höchstens ein- bis zweimal pro Jahr schafft einer bei Take Off den Absprung nicht und bleibt im Flugzeug sitzen. Stattdessen überwiegen Glückseligkeit und Hochgefühl bei allen, die die unvermeidbare Angst vor dem Sprung aus dem Flugzeug überwinden.

Ihr Weihnachtsgeschenk zum Abheben

Wenn Sie selbst als Laie mal richtig abheben wollen, dann am besten in den fachkundigen Armen eines Sprunglehrers bei Take Off. Die erfahrenen Flugbegleiter weisen Sie ein und bringen Sie sicher wieder auf den Boden. Los geht’s zum Beispiel mit dem vergünstigten Weihnachtsangebot von Take Off.

Und mit etwas Glück ein Freiflug!

Wenn Sie sogar einen kostenlosen Tandemsprung gewinnen oder jemanden damit beschenken möchten, dann los: Schreiben Sie uns bis zum 20.12.2012 einen Kommentar und verraten Sie uns, was Sie in den Himmel zieht oder wem Sie den Traum erfüllen möchten. Unter allen Teilnehmern verlosen wir rechtzeitig zum Weihnachtsfest den kostenlosen Tandemsprung bei Take Off. Viel Glück und guten Flug!

Der Gewinner wird per E-Mail am 21.12.2012 benachrichtigt und erhält einen Gutschein für einen kostenlosen Tandemsprung für die Saison 2013, den uns freundlicherweise die TAKE OFF Fallschirmsport GmbH zur Verfügung stellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Volksbank sowie deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Das war Teil 8 unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Genossenschaftsmitglieder bei der Berliner Volksbank sind. Weiter geht’s im nächsten Jahr.

Im Himmel für Haustiere

Dieser Beitrag wird Sie, wertes Publikum, spalten. Die Einen können es sehr gut nachvollziehen, den Anderen erscheint der Aufwand für Tiere eher befremdlich. Wer aber jemals eine enge emotionale Bindung zu einem Tier hatte, dem geht es wie dem Ehepaar Doris und Ralf Hendrichs. Deren geliebter Hund war vor 14 Jahren plötzlich an Giftködern gestorben. Neben der großen Trauer stellte sich das Problem der Bestattung. Der Tierfriedhof Lankwitz war überbucht und man kann ein Haustier ja nicht einfach in freier Wildbahn beisetzen. Noch weniger wollten die Hendrichs ihren Hund dem Tierarzt überlassen.

Für die letzte Reise des geliebten Haustiers – der Eingang zum Friedhofspark

Achtung, ein unappetitlicher Absatz!

(Wir machen jetzt kurz eine unappetitliche Klammer auf. Zartbesaitete mögen diesen Absatz überspringen: Dort, beim Tierarzt werden die verstorbenen Haustiere nämlich abgeholt, geschreddert und weiterverwertet. Wir wollen hier nicht ausführen, in welchen Bereichen wie Lebensmitteln, Lacken und vielen weiteren die Tierreste Verwendung finden, sondern schließen die unappetitliche Klammer mit sofortiger Wirkung.)

Jedenfalls, aus der Schwierigkeit, eine würdevolle Bestattung für den geliebten Hund zu finden, entstand damals der Impuls, selbst einen Tierfriedhof zu eröffnen. Sogleich legten die Hendrichs los – und nur fünf (in Ziffern: 5!) kurzweilige Jährchen später waren alle Genehmigungen vom Amt erteilt.

Wenn man heute in Teltow über eine unscheinbare Einfahrt den Tierhimmel betritt, entfaltet sich ein ungeheuer gepflegt gestalteter, weitläufiger Park, der mehr wie ein Landschaftsgarten als ein Friedhof anmutet. Hier ruhen die geliebten Gefährten von Kindern, Familien und Alleinstehenden. “Oft sind es gerade die ärmsten Leute, die sich für ihre Tiere selbst nach deren Tod fast ein wenig aufopfern.”, erklärt uns Ralf Hendrichs. “Obwohl sie wirklich wenig Geld haben, liefern sie pünktlich ihre monatliche Rate ab. In Härtefällen geben wir uns manchmal natürlich kulant.”

Krematorium mit Bestattung online

“Asche zu Asche …” im neuen Krematorium

Die nächste Überraschung auf dem Gelände erwartet den Besucher dann in Form eines nagelneuen Gebäudes, in dem die Verwaltung und ein hypermodernes Krematorium untergebracht sind.

Die Trauernden können hier vor Ort oder sogar per Online-Zuschaltung an der Einäscherung teilnehmen. Selbst die Rückseite des Ofens, obwohl für Besucher gar nicht zu sehen, ist à la Tierhimmel in hellblau und mit Wölkchen bemalt.

Immer in Bereitschaft – selbst zu Weihnachten

Was man nicht sieht, aber als Betroffener zur großen Erleichterung erlebt, ist die Betreuung von Seiten der Tierhimmel-Mitarbeiter. Der Notdienst steht das ganze Jahr durchgehend inklusive Weihnachten rund um die Uhr zur Verfügung. Die Tierhimmel-Leute sind mit eigens umgerüsteten Leichenwagen zur Stelle, um die Verstorbenen abzuholen und Formalitäten zu erledigen. Noch wesentlicher aber ist der Trost, den die Mitarbeiter den Trauernden spenden.

“Nur ein Tier”, aber oft der einzige Freund

Auch wenn manchem die Trauer und der ganze Aufwand “nur für Tiere” etwas absonderlich zu sein scheint, möchten wir um Verständnis bitten. Schließlich ist ein Haustier für viele einsame Menschen oft der einzige Freund im Leben. Im Humanbereich dagegen bringt unsere verdrängungslustige Gesellschaft zunehmend nachgefragte Phänomene wie Discount-Bestattungen oder anonymisierte Beisetzungen hervor; frei nach der Devise “aus den Augen, aus dem Sinn”. Tatsächlich wird für Tierbeisetzungen oft mehr Geld ausgegeben als für die Bestattung von Menschen.

Trauern hilft

Verdrängt man den Tod aber nicht, kommen die meisten Menschen viel besser mit ihrer Trauer zurecht. Insbesondere Kinder lernen hier den Umgang mit dem Tod auf versöhnende Weise kennen. Es tröstet ungemein zu wissen, dass der Papagei, der Hund, die Katze oder was auch immer nicht einfach abstrakt verschwunden ist, sondern eben schläft an einem schönen Ort.

Wer also weiß, wie sehr der Verlust eines Haustiers schmerzen kann, der findet hier in Teltow eine schöne Ruhestätte. Wer nicht, darf trotzdem staunen: Eine solche Anlage mit Tierfriedhof, Krematorium und modernster Ausstattung gibt es kaum ein zweites Mal in Deutschland, wenn nicht gar in Europa. Und die Entwicklung des Unternehmens zeigt, wie groß und wachsend die Nachfrage ist.

Ach ja, abschließend folgt hier in der Regel eine Verlosung für unsere Leser. Wir möchten im Fall des Tierhimmels lieber darauf verzichten, da uns das etwas pietätlos erscheinen würde.

Das war Teil 7 unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Genossenschaftsmitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Bildnachweis: © MK Fotodesign

Der Kick in der Halle

Da fährt man eigens nach Weißensee, stellt viele Fragen und hat hinterher das wichtigste vergessen: Sich von Ronny Nikol schwindlig dribbeln zu lassen: “Vom eisernen Unioner persönlich nassgemacht” könnte man sich auf ein T-Shirt drucken lassen und den Enkelkindern hätte man viel zu erzählen, aber … tatsächlich waren wir aus ganz anderen Gründen zu Besuch bei “Bobo Fuego”. Wir wollen ja berichten, worum es hier geht.

Lionel Messi oder Christiano Ronaldo…

… wären vielleicht ein nicht ganz stimmiger Vergleich. Aber Ronny Nikol hat durchaus eine beachtliche Profi-Laufbahn als Fußballer absolviert; darunter sechs Jahre als Stammspieler beim Berliner Traditionsverein 1. FC Union. Vom Fußballplatz hat er nach Karriere-Ende kürzlich auf die Unternehmensgründerposition bei “Bobo Fuego” gewechselt. Eine ziemliche Umstellung, darf man annehmen. Aber fragen wir ihn selbst.

Draußen Wetter? Drinnen Fußball!

Herr Nikol, als Spieler braucht man sich ja um nichts kümmern als um den Ball und die gegnerischen Spieler. Stattdessen heißt es jetzt Umschalten von Ballbesitz auf Taschenrechner und Excel-Tabellen, richtig?

Im kaufmännischen Bereich habe ich noch etwas Trainingsrückstand. Dafür habe ich mit Frank Wascher einen soliden Partner, der mehr als ich aus der Geschäftswelt kommt. Ich kümmere mich vor allem um den sportlichen Betrieb unserer Fußball Arena.

Eine ganz schön große Anlage ist hier entstanden, mit fünf Plätzen und dazu einem eigenen Fuhrpark an Shuttle-Bussen vor der Tür. Da haben Sie doch locker einen dreistelligen Betrag investiert.

(Herr Nikol lacht.)

Doch nicht etwa vierstellig?!

(Herr Nikol lacht.)

Verstehe. Haben Sie so viel verdient als Fußballer in der zweiten Liga?

Nein. Man kann davon gut leben, aber für Investitionen dieser Größenordnung reicht es nicht. Da braucht man schon Kredit und Förderung wie von Ihrem GründerCenter.

Das klingt nachvollziehbar. Aber lassen wir das und lassen wir uns lieber zeigen, was es mit “Bobo Fuego” auf sich hat: Zunächst einmal eine Halle mit Fußballplätzen, die mit dem innovativen Kunstrasen “Soccer Green Professional Champion” aus dem Hause Rummenigge ausgelegt sind. Das heißt: drinnen kicken fast wie draußen auf Naturrasen; gelenkschonend, komfortabel und mit geringer Verletzungsgefahr.

Alles drinnen: 2 große, 2 kleine Plätze, Funcourt, Lounge und mehr …

Ziemlich einmalig: Kita-Kicker-Shuttle-Service

Es liegt nahe, dass hier vor allem Fußball gespielt wird. Das stimmt auch. Aber das Konzept von Bobo Fuego ist damit noch nicht erschöpfend erklärt, weil man einiges nicht auf Anhieb sieht. Da wäre zum Beispiel der Kita-Shuttle-Service, mit dem die Bobo Fuego-Busse die Kinder aus der Gegend einsammeln, zum Training fahren und danach wieder möglichst müdegespielt zum Mittagsschläfchen bei ihren Kitas abliefern. Oder auch die Fußball-Camps für Kids im Umland, die Ronny Nikol persönlich als Fußballlehrer für den Nachwuchs betreut. Da man mit dem Fußball eigentlich nicht früh genug anfangen kann, nehmen Nikol und die anderen Trainer auch schon die Minis ab etwa drei Jahren unter ihre Fittiche.

… und Erwachsene ebenso

Natürlich spielen hier auch alle anderen Altersgruppen. Ob Freizeitkicker oder Familien, Betriebssportler oder Vereine, denen es an Hallenplätzen mangelt. Oder man lässt gleich ein eigenes Turnier steigen mit Party im Anschluss, dazu wahlweise mit DJ und fetter Anlage in der Halle, mit Cocktails und Catering in der Lounge, mit Hüpfburg für Kinder und so weiter … volle Kanne “Bobo Fuego” also, was sich ungefähr mit “Torfeuerwerk” übersetzen lässt.

Zur Eröffnung mit einem echten Rummenigge

Das sieht dann zum Beispiel so aus, wie dieser Film von der Eröffnung der Fußball Arena im Oktober 2011 zeigt. Höchstpersönlich erschienen die ehemaligen Nationalspieler Michael Rummenigge und Jörg Heinrich zur “Bobo Fuego Mini WM”, um attraktiven Hallenfußball zu erleben.

Heute, nach noch nicht einmal einem Jahr, erfreut sich Bobo Fuego zunehmender Bekanntheit in der Stadt. “Läuft gut. Könnte aber noch besser laufen”, ergänzt Ronny Nikol, der offensichtlich doch das Vokabular von Geschäftsleuten fließend beherrscht. Nach zwanzig Jahren als aktiver Spieler bleibt er dem Fußball erhalten und kann seine Leidenschaft für den Sport an den Nachwuchs weitergeben. Eine gelungene Fortsetzung der Fußballer-Karriere.

Und jetzt: Anstoß für Sie!

Wie es sich für die Tradition unserer Firmenkunden-Portraits geziemt, bieten wir wieder eine kleine Überraschung: Unter allen Fans und Fußballern verlosen wir 5 x 1 kostenlose Dreiviertelstunde auf einem der beiden großen Plätze der Bobo Fuego Fußball Arena. Schicken Sie einfach bis zum 16.11.2012 eine E-Mail* mit Betreff “Berliner Volksbank” an info@bobo-fuego.de und mit etwas Glück sind Sie dabei.

Wenn Sie selbst nicht aktiv kicken, können Sie gerne auch für eine Kindertruppe an der Verlosung teilnehmen. Den Gewinnern spendiert Ronny Nikol dann noch eine persönliche Trainingseinheit für ein gelungenes Torfeuerwerk. Viel Spaß!

Ab dem 10. November 2012 wird bei Bobo-Fuego übrigens nicht mehr nur Fußball gespielt, sondern auch getanzt: nämlich “Zumba” und Hip Hop. Dazu gibt es Kurse für Erwachsene und Jugendliche unter Anleitung von professionellen Trainern. Mehr dazu finden Sie auf der Website.

Das war der sechste Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

* Die an info@bobo-fuego.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Matthias Schweighöfer mit rotem Tanga

Vorab ein kleiner Test: Das reichweitenstärkste People-Magazin in Deutschland heißt a) BUNTE oder b) GALA? Richtig ist natürlich Antwort c) Promiflash. Kennen Sie nicht? Macht nichts. Man muss sich nicht für Promis interessieren, um die Story von Promiflash interessant zu finden.

Matthias Schweighöfer mit rotem Tanga

Promiflash überreicht Tanga: Wird Matthias Schweighöfer ihn tragen? Bleiben Sie dran!

Hauptsächlich publiziert das Berliner Unternehmen Promi-Nachrichten am laufenden Band. Und so ganz nebenbei produziert Promiflash damit Superlative in Serie. Hier einige Beispiele:

  • Die Facebook-Seite hat über zwei Mio. Fans. In Ziffern: 2 Millionen! Man beachte, dass wir hier von einer deutschsprachigen Seite reden und nicht von der Website von Justin Bieber oder ähnlicher internationaler Kaliber.
  • Täglich gehen zwischen 60 bis 80 News online. Auch diese Zahl bitte noch einmal sacken lassen: Auf 24 Stunden gerechnet entspricht das einer Frequenz von fast 3 Meldungen pro Stunde!
  • Die Website promiflash.de erfreut sich einer Schar von über 10 Millionen Besuchen und über 2,5 Mio. ausgewiesenen Besuchern pro Monat.

Und über x-tausend … halt! Genug der Zahlen. Stattdessen drängt sich die Frage auf: Wie kommt’s, dass das Nachrichten-Magazin mit diesen beeindruckenden Fakten selbst zu einer Nachricht wird?

Die Nachrichten-Macher als Nachricht

Es handelt sich um eine Art David-gegen-Goliath-Geschichte. Während zahlreiche große Verlage und Medien, insbesondere die gedruckte Presse, seit Jahren ihre Redaktionen ausgedünnt haben, stellt sich das unabhängige Berliner Medienunternehmen drastisch gegen den Trend und setzt auf ein gut besetztes Redaktionsteam. Rund 35 auf Stars und Sternchen spezialisierte Reporter können im Schichtdienst auch zu Uhrzeiten noch reagieren und liefern, während andere Redaktionen schon im Feierabend weilen.

Auch der Sitz des Unternehmens in Berlin erweist sich als Standortvorteil. Oder wie es Manuel Weisbrod, einer der Vorstandsmitglieder, erklärt: “Eine Existenz außerhalb Berlins wäre gar nicht mehr denkbar. Der Großteil an Events mit großem Star-Aufkommen findet hier statt und wir sind natürlich immer mittendrin dabei.”

Promiflash Redaktion

Nur die Hälfte der Arbeitsplätze besetzt? Kein Wunder: Redakteure unterwegs auf Promi-Fang.

Sind “Brangelina” jetzt verheiratet, oder was?

Eine weitere wichtige Zutat liegt in der strengen Auswahl der Redakteure. Die müssen nicht nur ein abgeschlossenes Studium, sondern auch angemessene Promi-Affinität aufweisen. Absolute Standards sind zum Beispiel Fragen wie die nach dem Beziehungsstatus von Angelina Jolie und Brad Pitt (Verheiratet? Nein, mit Stand von Oktober 2012).

Aber nicht nur Faktenwissen, sondern auch ein Gespür für die Materie ist wichtig. Berühmtheiten als solche zu erkennen, ist ja nicht schwer. Die Kunst liegt darin, noch mehr oder weniger unbekannten Nachwuchs zu entdecken und sogar ein bisschen mit aufzubauen. Promiflash leistet hier gerne eine Beitrag für kommende Karrieren und jüngere Talente. Es ist also nicht immer der ewige Boris Becker, von dem man hier neues erfährt.

Und Schweighöfer im roten Tanga?

Jetzt aber zur eingangs gestellten Frage: Der Schauspieler Matthias Schweighöfer hatte gewettet, ab einer Million Zuschauer seines Kinofilms “What A Man” nur mit Unterhose bekleidet durchs Brandenburger Tor zu laufen. Eigens dafür hat ihm das Promiflash-Team einen – nun ja – “sexy” String-Tanga überreicht. Und Matthias Schweighöfer trug ihn … nicht! Schade. Sondern stattdessen eine schwarze Boxershorts uns unbekannter Herkunft.

Ein solch skandalöser Vorfall kann aber das gute Verhältnis zwischen den deutschen Promis und Promiflash nicht trüben. “Die kommen auf Events oft schon freiwillig auf uns zu, wenn sie unser knallig-pinkes Puschel-Mikrofon sehen”, erklärt uns der Chefredakteur Daniel Härtnagel.

Die aktuellste News in eigener Sache

Die hinter Promiflash stehende Celebrity News AG wird sich bald wegen akuter Expansion neue Räume in Berlin suchen und ihr Angebot um Video-Produktion erweitern. Da das ein bisschen was kostet, steht das GründerCenter der Berliner Volksbank finanziell und beratend zur Seite. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.

Und unser Service für Sie?

Kommen wir jetzt zum traditionellen, besonderen Angebot für unsere Leser. Das fällt diesmal leider aus. Aus dem einfachen Grund, dass Promiflash gar nichts günstiger oder gratis anbieten kann, da es dem Publikum ja nichts verkauft. Die gesamte redaktionelle Leistung wird kostenlos auf die Website oder die Facebook-Seite gestellt, das Unternehmen ist rein werbefinanziert. Immerhin den Link zur Website können wir Ihnen hier komplett unexklusiv anbieten: Promiflash!

Das war der fünfte Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Zum Spaßhaben ab in den Keller

Berlin-Kreuzberg, Görlitzer Park. Mehrere schwarze Vans mit verdunkelten Scheiben fahren plötzlich vor, schwarzgewandte Männer mit Knopf im Ohr steigen aus und peilen die Lage. Zugriff? … Nein, Abschlag! Der amerikanische Botschafter kommt mit Bodyguards und Familie auf eine Partie Schwarzlichtminigolf vorbei.

Indoor Minigolf - Dschungelbahn

Einer von fünf Räumen mit 18 Anlagen in 3D-Optik

Das ist nicht unbedingt der Alltag hier im Parkcafé, aber der US-Botschafter war schon mehrmals da; wie auch Lena Meyer-Landruth, Casper, Uwe Ochsenknecht, Linkin Park und reichlich andere Prominenz. Für Michael Scheffner-Belz, den Inhaber des Familien-Cafés mit Minigolfkeller, also nichts ungewöhnliches.

Mit eigenem Schwarzlichtminigolf-Tourismus

Der Betreiber von Berlins erster Anlage dieser Art hat quasi eine eigene Kategorie von Berlin-Tourismus erzeugt: den Schwarzlichtminigolf-Tourismus. “Wir hatten hier schon einen Trupp Londoner, die eigens für einen Junggesellenabschied nach Berlin nur zum schwarzlichtgolfen eingeflogen sind. Und nachdem einmal eine Fluglinie in ihrer Bordbroschüre über uns geschrieben hatten, stand hier plötzlich ein Haufen Finnländer vor der Tür. Oder auch mal eine Business-Gesellschaft aus Paris: Die Damen in edlen Kostümen und Herren in noblem Tuch waren allerdings eher Golfspieler. “Ging ihnen ein Ball neben die Bahn, versuchten sie ihn à la Rasengolf wieder hineinzudroppen,” erzählt uns Michael Scheffner-Belz amüsiert.

Schwarz sehen selbst bei schönstem Sonnenschein

Meistens sind es natürlich passionierte Ottonormalminigolfer, die in den fünf phantasievoll von Künstlerhand gestalteten Räumen die 18 Bahnen bespielen – übrigens allesamt Eigenkreationen, also keine Turniergolfbahnen. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 hat sich das Parkcafé so weit herumgesprochen, dass hier durchgehend die Hütte brennt. Reservieren ist also unbedingt empfohlen. Wie, sogar im Sommer bei schönstem Sonnenschein? Ja, auch im Sommer bei bestem Wetter!

Indoor Minigolf - Weltraum

Durch den Keller zu den Sternen: minigolfen wie im Weltraum

So schön sich das alles anhört: Michael Scheffner-Belz hat mit seinem Parkcafé bisher beileibe nicht nur die Sonnenseiten des Unternehmertums kennengelernt. Am Anfang stand zum Beispiel Streit und Trennung vom guten Freund und Geschäftspartner, mit dem er das Café zusammen eröffnet hatte. Statt sich mit voller Kraft gemeinsam um das Projekt zu kümmern, hieß es plötzlich gegenseitig: “Du hörst von meinem Anwalt.” Zum unternehmerischen Risiko zählt manchmal eben nicht nur die finanzielle Verantwortung, sondern man kann auch persönlich große Verluste erleiden.

Heute sind die Dinge zum Glück geklärt und ein geregelter Alltag hat Einzug gehalten im Parkcafé am Görlitzer Park. Man hat ja schließlich genug zu tun in der Selbständigkeit. Zu den täglich zahlreich eintrudelnden Café-Gästen und Minigolfspielern häufen sich inzwischen sogar Anfragen aus anderen Städten, die sich eine eigene Anlage wünschen.

In Gründung befindet sich derzeit außerdem eine eigene Hausliga für alle Minigolfer, die als Team gegen andere Mannschaften antreten wollen. Bei Interesse, einfach direkt beim Parkcafé melden.

Seine Exzellenz reserviert unter falschem Namen

Und wer weiß, ob nicht bald der amerikanische Botschafter mal wieder mit Kind und Kegel vorbeischaut. Das weiß vorher allerdings niemand außer dessen Stab, da seine Exzellenz aus Sicherheitsgründen natürlich unter falschem Namen reserviert.

Falls wir bei Ihnen Lust auf eine Runde Schwarzlichtminigolf geweckt haben: ‘Mr. Schwarzlichtminigolf’ Michael Scheffner-Belz spendiert unseren Blog-Lesern exklusiv 5 x 2 Freitickets. Schicken Sie einfach bis einschließlich 17. Oktober eine E-Mail* an info@freizeit-sport-aktiv.de. Die Gewinner werden vom Parkcafé per E-Mail benachrichtigt. Alle Infos zum Parkcafé mit Schwarzlichtminigolf finden Sie auf der Website oder auf der Facebook-Seite.

Das war der vierte Teil unserer Serie über Unternehmer aus der Region, die Geschäftskunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind. Alle zwei Wochen folgt ein neues Portrait.

* Die an info@freizeit-sport-aktiv.de übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Ab an die frische Meeresluft – mitten in der Stadt

Irgendetwas stimmt hier nicht: eine über rund 15 Meter breite, farbenfroh gestaltete Hausfassade mit einem säuberlich gepinselten Panorama-Motiv von Wasser und Wellen. Fragen wir gleich einmal Frau Fuhrmann, wie so etwas möglich ist. “Hallo Frau Fuhrmann, was ist denn da auf der Vorderseite Ihrer Kleinen Salzwelt los? Die Fassadenbemalung ist ja gar nicht ordnungsgemäß vandalisiert!”

Das findet die Inhaberin selbst erstaunlich. Aber sie kann es erklären. Anscheinend gibt es unter Sprayern eine Art Ehrenkodex, nach dem keiner das Werk von “Kollegen” übersprüht. Und da man sich die Wand von einer Sprayer-Gruppe hat gestalten lassen, wird sie von keinen anderen Graffitis verschmiert; immerhin schon seit Anfang Mai dieses Jahres, was erstaunlich ist für die sonst üblichen Berliner Graffiti-Gepflogenheiten … Aber zum Thema: Wir befinden uns hier in der Kleinen Salzwelt direkt am U-Bahnhof Friedrichsfelde; nur rund fünfzehn U-Bahn-Minuten vom Alexanderplatz entfernt.

Eine gesalzene Portion Wellness

Wie der Name schon sagt, tut sich hier eine ganze Welt rund um das Salz auf. Neben Produkten von Sole-Trinkkuren bis zu Zitronen-Salz oder Sole-Senf geht es vor allem um die Anwendung in den beiden Salzräumen. Nach einer Dreiviertelstunde in der Sole-Luft fühlt man sich wie nach einem Spaziergang mit frischer Brise am Meer. Lunge und Bronchien atmen spürbar auf. Und wenn man dem Körper so viel Gutes tut, muss die Seele einfach mitziehen. Man fühlt sich ein wenig wie neugeboren danach.

Dabei hat die Behandlung mit Salz nichts esoterisches, sondern ist eine uralte, oft auch in Kurorten praktizierte und heute von Ärzten empfohlene Wellness-Form. Sie dient nicht zur Heilung (bis auf eine Ausnahme, siehe weiter unten), sondern zur Linderung von Symptomen oder einfach nur zur Steigerung des Wohlbefindens.

“Tut uns Leid, aber das ist nur eine kurzlebige Modeerscheinung.”

Der kleine Salzraum

Der kleine Salzraum mit Platz für Kinder

Trotzdem bekam Frau Fuhrmann als angehende Gründerin ihrer Salzwelt vor anderthalb Jahren von einer Bank eine satte Abfuhr. Sie hatte zwei Monate auf die Zusage für einen Kredit gewartet, bis man ihr plötzlich mitteilte, dass diese Salz-Behandlung nur eine kurzlebige Modeerscheinung sei, die man nicht finanzieren würde. Da dreht sich selbst Kleopatra im Grabe um, die vor tausenden Jahren schon die wohltuende Wirkung der salzhaltigen Luft am toten Meer schätzte.

Jedenfalls wechselte Frau Fuhrmann daraufhin die Bank und bekam bei der Berliner Volksbank innerhalb von einer Woche die nötigen Mittel für ihre Gründung zur Verfügung gestellt, wobei Sie uns bitte diesen kleinen Schulterklopfer in eigener Sache verzeihen möchten.

“Mensch Mama, wär das nicht was?!”

Wenige Wochen vor der Gründung hatte Frau Fuhrmann zusammen mit ihrer Tochter in Dresden eine Salz-Behandlung ausprobiert. Nicht zuletzt, um sich von ihrem Burnout zu erholen, den sie sich in langen Jahren bei einem anstrengenden wie ungeliebten Bürojob zugezogen hatte. “Mensch, Mama!”, sagte die Tochter in der Salzkammer, “Du wollest doch mal was machen. Wär das nicht was?”

Und ob das was wäre! Nach diesem zündenden Moment brauchte Carina Fuhrmann von der Idee bis zur Eröffnung nur ein Dreivierteljahr, um mit ihren über 50 Jahren einen kompletten und erfolgreichen Neustart hinzulegen, wobei ihr im Vergleich zu anderen Gründern sogar noch ein erstaunliches Kunststück gelungen ist.

Eine Existenzgründung als Burnout-Kur

Üblicherweise nehmen Unternehmensgründer ja viel Arbeit, manch schlaflose Nacht, die Verantwortung, das Risiko und nicht selten auch körperliche Symptome für die Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben und den unternehmerischen Erfolg in Kauf.

Bei Carina Fuhrmann dagegen verhält es sich umgekehrt. Man könnte fast sagen, sie hat sich mit der Gründung ihrer Kleinen Salzwelt versehentlich selbst therapiert, womit wir bei der eingangs angedeuteten Ausnahme wären. Der Umgang mit ihren Kunden und der Betrieb ihrer Salzwelt bekommt ihr so gut, dass inzwischen alle Burnout-Symptome verschwunden sind. Dergleichen hört man selten und daher umso lieber, dass man sich mittels einer Existenzgründung sogar kurieren kann.

Die Kleine Salzwelt – dank großer Fans im Fernsehen

Diese gesunde Ausstrahlung überträgt sich offensichtlich auch auf die Kunden, dank der es die Kleine Salzwelt schon bis ins Fernsehen und in die Abendschau, geschafft hat. Mehrere Stammgäste haben so oft bei der Abendschau-Redaktion angerufen, bis die Journalisten weichgekocht waren und endlich eine Reportage über die Salzwelt gebracht haben, bevor das mit den Anrufen gar nicht mehr aufhört. So erklärt sich das Frau Fuhrmann scherzend. Inzwischen kommen die Leute aus der ganzen Stadt.

Voraussichtlich ab Anfang November wird Frau Fuhrmann ihr Angebot noch erweitern und zusätzlich Kurse im autogenen Training anbieten, die übrigens zu 80 Prozent von der Krankenkasse erstattet werden.

Der große Salzraum

Voll auf Salz gebaut: der große Salzraum für bis zu 6 Personen

Letztlich muss man wie gesagt kein konkretes Leiden haben, um sich hier etwas ausgesprochen Gutes zu tun. Abschalten, entspannen, die Erschöpfung ausatmen und abends seelig einschlafen können, lautet das Programm. Speziell für Eltern ist der kleinere der beiden aus puren Salz-Ziegeln gemauerten Wellness-Räume interessant: Hier können die Kinder spielen, während Mama oder Papa mal so richtig durchatmet.

Wellness für den Geldbeutel von Berliner Volksbank-Kunden

Wenn Sie sich das selbst einmal angedeihen lassen möchten und Kunde bei der Berliner Volksbank sind, dann nichts wie los! Denn ab heute vier Wochen lang, also bis zum 24. Oktober 2012, spendiert Ihnen Frau Fuhrmann 20 Prozent Rabatt auf alle Anwendungen. Begeben Sie sich also direkt in die Kleine Salzwelt zeigen Sie Ihre VR-BankCard vor und genießen Sie eine frische Meeresbrise mitten in der Stadt.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Bitte unbedingt voranmelden! Spontan einen freien Platz in einem der beiden Salzräume zu erwischen, ist sehr unwahrscheinlich.

Das war der dritte Beitrag unserer Serie, in der wir Unternehmer portraitieren, die Kunden und Genossenschaftsmitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

Unsinkbar im Havelmeer

Nein, der Steg darf nicht verlängert werden, da sonst Fische zu lange im Dunkeln schwimmen könnten. Und der Sandkasten unter der Kastanie ist auch problematisch. Buddelnde Kinder könnten nämlich die Wurzeln des Baums beschädigen. Das war der Inhalt einer E-Mail vom Amt an Yves Takke, einen der beiden Gründer und Inhaber vom “Havelmeer”.

Aber die Probleme ließen sich im persönlichen Gespräch mit den Leuten vom Amt schnell lösen und die strengen Auflagen wurden etwas gemildert. Inzwischen zeigt sich auch, dass die für Buddel- und Tiefbauarbeiten zuständigen Kinder sich nicht weit genug ins Wurzelwerk vorgearbeitet haben, um der rund zehn Meter hohen Kastanie zu schaden. Auch die Fischer haben bisher keinen signifikanten Rückgang der Fischbestände in Potsdams Gewässern durch akute Verdunkelung vermelden können. Das “Havelmeer” bleibt uns also erhalten.

Potsdam, Deine Wasserlagen?!

Sie können also beruhigt einen Ausflug zum Havelmeer einplanen, eines von zahllosen Wasserangeboten Potsdams. Denn die Stadt verfügt über riesige Wasserflächen und ist selbst fast eine Insel. An den zahlreichen Ufern von Flüssen und Seen finden sich daher auch Unmengen an Freizeitangeboten am und auf dem Wasser … Moment. Ach nein, doch nicht. Herr Takke korrigiert uns: “Im Verhältnis zu den vorhandenen Wasserflächen sind die Angebote für Ausflügler eher überschaubar. Potsdam hat ja weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie Sanssouci und Co., die einen anhaltenden Touristenstrom garantieren. Das Havelmeer-Gelände war eine der raren Gelegenheiten, die Wasserlage zu nutzen.”

Und wie! Nachdem eigentlich nur ein Floßverleih am Ufer geplant war, ergab sich die Chance, gleich den ganzen alten Havelgarten mit seiner maroden Bausubstanz von 1932 zu übernehmen und wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Bank für den Banker

Allerdings hatte sich damit das Investitionsvolumen dezent vervielfacht. Auch ein ehemaliger Banker wie Yves Takke braucht dafür eine Bank. Seine Wahl fiel auf ein – na welches wohl?! – Institut, mit dem zusammen alles gestemmt wurde. “15 Jahre bei einer Bank waren eine gute Zeit, um mal etwas ganz anderes zu machen. Und zwar etwas wirklich ganz anderes,” erklärt uns der Floßflotten-Reeder und Havelmeer-Macher.

Jetzt, Anfang August 2012 werden gerade die letzten Pinselstriche in den neuen Hotelzimmern getätigt, während sich das Havelmeer-Konzept seit über einem Jahr bewährt. Und zwar so:

Zu Lande …

Gästezimmer mit “Meerblick”, Restaurant, Biergarten, gehobene Küche und ein ehemals 140.000 Liter fassendes, original aus Brasilien stammendes Cachaca-Fass. Das Fass wurde inzwischen ausgetrunken und enthält jetzt keinen Zuckerrohrschnaps mehr, sondern eine ganze Bar, nämlich die “UnsinkBAR”.

Zu Wasser …

Eine ganze Flotte von Kanus, Kajaks, Abenteuer- oder Grill&Chill-Flößen, Event- oder Hausbooten, Party-Pontons und und und … haben sich Yves Takke und seine Partner eigenhändig bauen lassen. Flöße und Boote sind durch entsprechend konstruierten Unterbau quasi unsinkbar, so dass man auf dem Wasser nicht nur grillen, chillen, baden, angeln, sondern tanzen und toben kann, wie man will. Es sei denn …

Zu blöd …

Übrigens braucht man für die Flöße keinen Bootsführerschein. Eine kurze Einweisung ist inklusive und reicht als Kapitänspatent, mit dem jeder so ein Gefährt selber steuern kann. Nur besser nicht auf eine Boje setzen, das Floß! Das haben tatsächlich mal ein paar Vollprofis fertiggebracht, woraufhin sie sich heillos verhedderten und vom Havelmeer-Team “gerettet” werden mussten. Ein solcher Rettungseinsatz ist aber die ganz große Ausnahme und die meisten Leute finden auf dem Wasser nur ihren Spaß. Die Hausboote dagegen sind natürlich ein anderes Kaliber. Nämlich, wie der Name schon sagt, bewohnbar und für längere Wasserreisen ausgelegt, die bis hinauf an die Ostsee führen können.

Zu jeder Jahreszeit …

Wie auch immer, ob auf dem Wasser oder an Land, nur wenige Minuten von Potsdams Innenstadt öffnet sich Ihnen der Freizeithafen mit einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm auch am Ufer. Floß- oder Bootfahren kann man übrigens auch im Winter, solange Flüsse und Seen nicht zugefroren sind.

Zum Schluss: das Havelmeer für Sie für weniger!

Und hier unser, also Herrn Takkes Angebot für Sie: Ab heute bis Ende Oktober 2012 spendiert Ihnen das Havelmeer 10 Prozent Rabatt auf alle Speisen und Getränke. Merken Sie sich dafür nur das Code-Wort “Berliner Volksbank” und lassen Sie es sich gutgehen!

Das war der zweite Beitrag unserer Serie über Unternehmer aus der Region, die Geschäftskunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind. Alle zwei Wochen folgt ein neues Portrait.

“Ich glaub, es hockt!”

Wie bitte, Sporthocker?! Na sicher doch. Manche Leute nehmen ja auch ihr Sofa mit zum Fallschirmspringen oder fahren Fahrrad in der Badewanne. So ein Quatsch … Moment! Bitte bleiben Sie noch einen Augenblick dabei.

Über 700.000 Zugriffe bei Youtube hat dieser Film, in dem ziemlich lässig abgehockert wird und die beiden Designer ihre Erfindung präsentieren. Oder ein anderes Beispiel: Stephan Landschütz ist bereits dreifacher Weltmeister im Hockern und düst um die halbe Welt in Sachen Sportmöbel. Immer noch nicht überzeugt? Dann das noch: Inzwischen zählen zum Beispiel Red Bull oder BMW Mini zu den Sponsoren, eine weltweite Szene hat sich etabliert, es gibt ein neues englisches Wort “to hock”, tausende verschiedene Hocker-Tricks werden choreografiert und der Sporthocker hat zahlreiche renommierte Design-Preise eingeheimst. Na?

Zugegeben, anfangs war das neue Gerät schwer vermittelbar. Möbelhändler meinten, das wäre ja wohl ein Sportgerät und passe deswegen nicht in ihr Sortiment. Sporthändler dagegen meinten, es würde sich ja wohl um ein Möbelstück handeln, weswegen sie es nicht in ihrem Sportgeschäft sahen. Also was jetzt, Möbelstück oder Sportgerät? Die Antwort ist eindeutig zweideutig: Sporthocker! Ein bisschen beides, vor allem aber etwas ganz neues.

Wie kommt man denn auf so was?

Ganz einfach: Man nehme ein paar junge Designer, einen entspannten Abend und ein paar Bier. Dann überlasse man die Zutaten bei guter Laune sich selbst. Wenig später beginnt einer, mit einem alten Plastik-Sitzmöbel aus den 60er Jahren herumzuspielen. Das geht überraschend gut. Sogar so gut, dass daraus auf einmal “Moves” werden. Und ein paar Jahre später ein für Performance-Tricks und Artistik optimiertes Sportgeschoss: der Sporthocker “SH 2″ aus dem Hause Salzig Design aus Berlin Friedrichshain!

Seit den ersten Fingerübungen vor fünf Jahren haben die Salzig Designer den alten Plastiksitz zu einem ausgereiften Sportgerät weiterentwickelt und damit eine komplett neue Funsportart begründet. Inzwischen kombinieren Hocker-Enthusiasten in der ganzen Welt Elemente aus Breakdance oder Artistik mit einer erstaunlichen Fülle von ganz neuen Hand-Fuss-Techniken und nicht zuletzt den dazugehörigen eigenen Slang-Begriffen.

Muss kaputt sein, geht nicht kaputt

Ein weiterer Vorteil des Sporthockers liegt in seiner nahezu unbegrenzten Einsatzfähigkeit. Die einfachste Übung ist natürlich, ganz banal darauf Platz zu nehmen. Darüber hinaus kann man jederzeit und überall loslegen mit dem Hockern. Ob drinnen (nur vielleicht nicht unbedingt in direkter Nähe zu Omas Porzellan) oder draußen im Park, auf der Straße … wo auch immer, hockern geht immer: also werfen, fangen, kicken, balancieren, tricksen, rollen und nach absolvierter Performance praktischerweise gleich drauf sitzen, um zu entspannen und nicht zuletzt ziemlich cool auszusehen dabei. Der SH 2 ist übrigens komplett “made in Germany” und nahezu unverwüstlich. Michael Landschütz, der andere der beiden Gründer-Brüder, bat kürzlich einen kräftigen Bekannten zum Test: “Hier, geh mal raus und mach den kaputt.” Eine halbe Stunde und zahlreiche brutale Bodenwürfe später kam der wieder zurück mit dem Ergebnis: “Muss kaputt sein, geht nicht kaputt.”

Eine wichtige Voraussetzung für diese ungewöhnliche Geschichte liegt wohl darin, dass hier diplomierte Designer ihre eigene Erfindung professionell entwickelt haben, während sie mit am meisten Spaß an ihrem selbst kreierten Hobby haben. Die anfängliche Unbeschwertheit ist geblieben, dazu gesellten sich noch Produktion und Geschäft. Und eine weltweite Gemeinde von Berufenen, die sich mindestens einmal im Jahr in Berlin zum “HockHart”-Camp oder anderen Hocker-Events treffen.

Bitte vormerken: “King of Hock”

Eines der vielen Events steigt am 8. September in Berlin. Beim “King of Hock” wird einen ganzen Tag lang wettgehockert mit anschließender Party – eine gute Gelegenheit, sich das Spektakel einmal mit eigenen Augen anzuschauen oder es den Kindern zu zeigen. Unter der Woche öffnet natürlich auch das Sporthocker-Hauptquartier mit Laden und Design-Büro in Friedrichshain. Hier kann jeder das volle Hocker-Sortiment in verschiedenen Designs bewundern, sich selbst einen Sportsitz kaufen oder für fünf Euro ausleihen und sich zum Warmwerden gleich einen kleinen Workshop verpassen lassen.

Selbst die älteren Leute im Kiez nahe der Hocker-Zentrale in Friedrichshain sind nach anfänglicher Skepsis begeisterte Freizeithocker. Und “Wir bewegen Unbewegte” heißt es auch für junge Leute beim Sporthocker-Team. Man arbeitet mit der mobilen Jugendarbeit “Outreach” zusammen und bietet kostenlose Trainings und Workshops für Berliner Schulen.

Statt rumhocken rumhockern

Die weitere Perspektive für das Sporthocker- und Salzig Design-Team: Weiterentwicklung des SH 2, konstant viel Spaß an der Sache, lässiges Leben mit der Kombination von Lebensgefühl und Geschäft, neue “Moves”, mehr Fans und überhaupt “immer Hocker bleiben”. Und hier die Aussichten für Sie:

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, ist jetzt noch nicht überzeugt, kann das aber gleich ändern. Mit nur einem kleinen “Move”auf sporthocker.com gibt es eine ganze Funsportwelt zu entdecken. Hock’n'Roll!

Jetzt 10 Tage kostenlos hockern

Ach ja, exklusiv für unsere Leser lassen die Hocker-Leute noch was springen: Schicken Sie eine E-Mail* an win@sporthocker.com mit Betreff “Berliner Volksbank” bis zum 16. September 2012. Unter allen Teilnehmern verlost das Team von Salzig Design 10 mal je einen Sporthocker für 10 Tage gratis plus Start-Workshop. Viel Spaß!

Dies war der erste Beitrag unserer neuen Serie. Alle zwei Wochen folgt ein Portrait von Unternehmern aus der Region, die Geschäftskunden und Mitglieder bei der Berliner Volksbank sind.

* Die an sporthocker.com übermittelten Daten werden gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden ausschließlich und einmalig zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung genutzt und nach Ablauf der Aktion gelöscht.