Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Danke für Ihre 170.673,25 Euro

Denn Sie wissen nicht, wie viel Gutes Sie tun! Beim Gewinnsparen sind die Chancen groß, etwas zu gewinnen; sogar deutlich größer als bei den meisten Lotterien. Was viele aber gar nicht wissen: Wer garantiert gewinnt, sind gemeinnützige Vereine in der Region. Denn ein erheblicher Teil der Spieleinsätze von Gewinnsparern aus Berlin und Brandenburg wird zur Förderung von Sport, Erziehung, Bildung, Jugend und Kultur gespendet. Das waren über 170.000 Euro im letzten Jahr, die wir an 103 gemeinnützige Vereine spenden konnten.

Das Los mit Spar- und Spendenautomatik

Ein sinnvolles Präsent: Das Jahres-Geschenk-Los

Wir hatten bereits in diesem Blogbeitrag darüber berichtet, wie das Gewinnsparen funktioniert. Überzeugend sind die großen Chancen auf einen Hauptgewinn (ca. 1 : 2.000), die zahlreichen Sonderverlosungen und die schöne Bescherung kurz vor Weihnachten, wenn das übers Jahr angesparte Geld wieder ausgezahlt und aufs Konto überwiesen wird.

Aber abgesehen von den persönlichen Vorteilen für jeden einzelnen Teilnehmer liegt ein ganz wesentlicher Aspekt in der automatischen Spende: Von jedem Euro Spieleinsatz pro Los und Monat werden zur Zeit 25 Cent garantiert für gute Zwecke in Berlin und Brandenburg eingesetzt.

Das Geld bleibt hier

Dieses Prinzip entspricht auch voll und ganz dem regionalen Charakter einer genossenschaftlichen Organisation wie der Berliner Volksbank. Denn wir wirtschaften stets im Sinne der Region und alles, was wir erwirtschaften, bleibt auch in der Region. Genau in diesem Sinne werden die Einsätze von Gewinnsparern aus Berlin und Brandenburg auch an heimische Vereine weitergeleitet.

Die beschenkten Organisationen bilden das vielfältige Spektrum des sozialen Engagements ab. Ob Kinderbauernhof, Blindenhilfe, Hospizdienst: von A wie Arbeitslosenverband e.V. bis Z wie Zwergenland e.V. finden sich Stiftungen, Vereine und Initiativen aller Art, die sich für Kinder, Jugendliche, Bildung, Erziehung, Sport, Behinderte, Natur, Kieze, Kultur und vieles mehr einsetzen.

Im Januar zum Beispiel überreichten zwei FinanzCenter-Leiter und der Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf 5.660 Euro an drei Jugend-Initiativen im Südwesten Berlins. Um hier keinen falschen Eindruck zu erwecken: Zwar zählen Steglitz und vor allem Zehlendorf insgesamt zu den wohlhabenderen Stadtteilen Berlins, aber auch hier leben Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien, die jede Hilfe gebrauchen können. Im Detail förderten Steglitzer und Zehlendorfer Gewinnsparer die folgenden drei Projekte:

1.830 Euro für das „MoWo“: Das Mobile Wohnzimmer für Jugendliche ist ein Projekt vom Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V. Das MoWo bietet Jugendlichen im Bezirk einen Treffpunkt und eine Basis für Projektideen.

1.830 Euro für das „MoCafé“: Der mobile Bus mit integriertem Café bietet Eltern und Kindern eine Begegnungsstätte. Das MoCafé der Sozialarbeit & Segeln gGmbH macht Kinder- und Jugendhilfe mobil.

2.000 Euro für „Zephir’s Streetlife“: Der Treff für Jugendliche und junge Erwachsene in Zehlendorf-Süd öffnet Räume und schafft Möglichkeiten für Freizeit und Ideen.

Gut angelegt: Gewinnsparen hilft Kindern und Jugendlichen

Mit diesen Beispielen möchten wir allen bisherigen und gerne auch künftigen Gewinnsparern einen Eindruck verschaffen, was wir mit Ihren 25 Cent pro Los und Monat ‚anstellen‘. Die vollständige Liste aller im Jahr 2012 mit Gewinnsparspenden bedachten Vereine finden Sie hier auf unserer Website.

Gewinnsparen macht Vereine mobil

Außerdem haben wir wieder fünfmal ein „VRmobil“ überreichen können, die inzwischen in Berlin unterwegs sind. Vielleicht haben Sie schon einen der kleinen Flitzer im Straßenverkehr gesehen. Jeweils ein nagelneuer VW up! ging an Gesellschaft Grenzkultur gGmbH, Lichterfelder Fußball Club Berlin 1892 e.V., Kinderhoffnung e.V., Kannste auch! e.V. und die Gesellschaft für Arbeits- und Sozialrecht e.V.

Die Übergabe fand standesgemäß in der Autostadt Wolfsburg statt

Gut für Sie, gut für Alle

Also, mitmachen lohnt sich für uns alle: Gute Gewinnchancen mit Sparautomatik für Sie und ein garantierter Gewinn fürs Gemeinwohl hier bei uns in Berlin und Brandenburg. Mit nur 1 Euro pro Monat sind Sie dabei (5 Euro pro Los, davon 4 Euro Sparbetrag, die am Jahresende zurücküberwiesen werden).

Gewinnsparen Sie mit! Hier geht’s Los!

Darf’s noch ein bisschen Papierkram sein?

Häufig beklagen Kunden den steigenden bürokratischen Aufwand beim Umgang mit ihrer Bank. Das betrifft auch uns und dazu möchten wir einmal von ganzem Herzen sagen:

„Stimmt, dit nervt wirklich!“

Was viele nicht wissen: Wachsende Papierstapel und zeitaufwändigere Abwicklungen im Bankalltag sind keine Schikane unsererseits, sondern kosten uns selbst ebenfalls viel Zeit und Nerven. Die Gründe für mehr Bankbürokratie sind allerdings vielfältig und deren Sinn ist oft schwer vermittelbar. Wir haben hier einmal einen Überblick über die Sachlage sowie die Vor- und Nachteile bei den wichtigsten Prozessen zwischen Kunde und Bank zusammengestellt.

Den Impuls zu diesem Beitrag verdanken wir übrigens dem Herrn „Kasupke“ von der Berliner Morgenpost. Kasupke war so freundlich und gab uns die Erlaubnis, seine Glosse hier zu zitieren. Unsere Antwort darauf finden Sie unten am Ende dieses Beitrags. Am 13.11.2012 hieß es in „Kasupke sagt, wie es ist“ in der Morgenpost:

„… damit se meen Jeld aus der Tasche zieht.“?

„Ick bin uff eenmal n´janz bejehrter Typ – jedenfalls für meene Bank. Die sind hinta mir her wie der Teufel hinta der armen Seele. Letzte Woche hat jeden Tach ne Bankberaterin uff den Anrufbeantworter jequatscht. Ick soll janz dringend anrufen wejen meenem Konto. Bin ick natürlich erstmal erschrocken. Jedet mal, wenn ick zurückjerufen habe, war die Dame nich da, inna Besprechung oda hatte frei. Jestern hab ick se nu erreicht. Da erzählt se mir wat von Daten aktualisieren und ick soll doch ma vorbeikommen….Nachtigall, ick hör dir trapsen. Nee danke, hab ick jesacht. Von meene paar Piepen jeb íck nich noch der Bank wat ab, damit se mir meen Jeld auf der Tasche zieht.“

Warum rufen wir an? Gesetz!

Mit seiner Vermutung, die Datenaktualisierung sei ein Vorwand und die Mitarbeiterin wollte ihm Geld aus der Tasche ziehen, irrt Kasupke. Tatsächlich ist nämlich jedes Finanzinstitut laut Geldwäschegesetz dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen die Kundendaten zu aktualisieren. Dazu zählt auch die Überprüfung der Adresse. Laut AGB müssten uns Kunden eigentlich über Änderungen wie eine neue Adresse auf dem Laufenden halten, aber oft vergisst man das in der Hektik eines Umzugs.
Nachteil: Unsere Berater versuchen, Sie telefonisch zu erreichen. Und wie der Fall Kasupke zeigt, sind die Mitarbeiter selbst nicht immer gleich erreichbar bei Rückrufversuch, da selbst eingebunden in Beratungsgespräche.
Vorteil: In diesem Fall zum Wohl der Allgemeinheit. Das Geldwäschegesetz dient dazu, illegale Transaktionen und insbesondere organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Das geht mit aktualisierten und damit zutreffenden Kundendaten nun einmal besser.

Warum rufen wir noch an? Neuer Kundenstammvertrag

Hierbei handelt es sich um eine interne Angelegenheit der Berliner Volksbank. Wir stellen unseren Kundenstammvertrag auf eine kundenfreundlichere Version um, womit wir die Geschäftsbeziehung zwischen uns und unseren Kunden vereinfachen. Denn zukünftig reicht die eine Unterschrift im Kundenstammvertrag aus, um zum Beispiel bei weiteren Kontoeröffnungen nicht jedes Mal aufs Neue ein Formular ausfüllen und unterschreiben zu müssen. Für bestimmte Angebote ist außerdem ein Abschluss über unser Internetbanking möglich, sodass sogar der Weg in die Filiale entfällt.
Vorteil: Entbürokratisierung, weniger Papierkram! Sie müssen nicht mehr für jede Kontoeröffnung ein eigenes Formular unterschreiben. Und für bestimmte Abschlüsse muss man nicht einmal mehr die Filiale aufsuchen.
Nachteil: Sie müssen leider einmalig den neuen Kundenstammvertrag unterschreiben.

Papierkram, Teil 1: Kredit

Nicht erst bei Abschluss eines Kreditvertrages, sondern schon im Vorfeld bei der Einholung eines Angebotes muss die Bank über die sogenannten vorvertraglichen Informationen unterrichten. Dabei handelt es sich um eine deutsche Gesetzgebung, die auf einer EU-Richtlinie basiert und die jede Bank einhalten muss.
Vorteil: Kunden verfügen über eine einheitliche, objektive Grundlage, um die Leistungen und Angebote verschiedener Finanzinstitute zu vergleichen und zu bewerten.
Nachteil: Ein Haufen Papier!

Papierkram, Teil 2: Aktien & Co.

Und wieder ein Gesetz! Laut Wertpapierhandelsgesetz muss jede Bank die finanzielle Situation von Kunden, die Wertpapiere erwerben oder mit Aktien handeln möchten, gewissenhaft überprüfen. Dafür ist außerdem gesetzlich vorgeschrieben, dass Bankmitarbeiter bei jeder Anlageberatung ein schriftliches Protokoll aushändigen müssen. Das Protokoll muss vom Anlageberater unterzeichnet sein.
Vorteil: Mehr Sicherheit für Anleger, besserer Schutz vor Wertpapiergeschäften, die den eigenen Möglichkeiten nicht entsprechen oder zu riskant sind. Und man hat alles schriftlich: Der Kunde kann jederzeit die Inhalte des Beratungsgesprächs einsehen.
Nachteil: Bei einem Beratungsgespräch kommt man kaum unter zwei Stunden davon. Außerdem gilt es auch hier, viel Papierkram zu wälzen.

Fazit: diverse notwendige Übel

Überwiegend sind es EU-Richtlinien oder Vorgaben und daraus abgeleitete deutsche Gesetze, die uns eine Vielzahl von Vorgaben bürokratischer Art auferlegen. Dass diese Auflagen nicht zur allgemeinen Erheiterung beitragen, können wir sehr gut nachvollziehen. Auch wir würden uns etwas schlankere Abläufe wünschen, müssen uns aber aus den genannten Gründen der Sachlage beugen. Wenigstens hoffen wir, bei Ihnen für etwas mehr Verständnis gesorgt zu haben, wenn mal wieder die Bank anruft oder die eine oder andere ‚Formularschlacht‘ ansteht.

Nicht ärgern, „… jibt bestimmt nen Kaffee dazu.“

In diesem Sinne haben wir auch „Kasupke“ geantwortet. Hier unsere Replik auf dessen oben zitierte Glosse:

„Da sitz ick inna Mittachspause mit meener Stulle und les ma die Zeilen von Kasupke durch. Stimmt, denk ick bei mir. Dit nervt wirklich. Sojar mich und ick sitz auf der anderen Seite vom Telefon und versuch meene Kunden zu kriegen. Wejen der Daten, die wa aktualisieren sollen. Denn von wollen kann jar keene Rede sein. Will der Jesetzjeber so. Ständig neue Vorschriften und zack – sind Verträge nich mehr aktuell. Irjendwat fehlt imma. Mal die Einwilljung, det wa unseren Kunden überhaupt anrufen dürfen, mal darf nicht allet uff eenem Zettel stehen. Zum heulen. Bei der janzen Regulatorik kommt man als jeplagter Banker jar nich mehr dazu, nach den paar Piepen der Kunden zu fragen, jeschweige denn, wat sinnvolles damit anzufangen. Also lieber Kasupke, jehn se einfach mal zu ihrer Beraterin – passiert schon nix und jibt bestimmt nen Kaffee dazu.“

Bildnachweis: © Eiskönig – Fotolia.com

Zwei Millionen in der Aktentasche und 100-jähriges Jubiläum

Strausberg 1990: Die D-Mark kommt! Aber nicht ganz reibungslos. Denn die Geldtransportunternehmen sind hoffnungslos überlastet. “Wie kriegen wir jetzt das neue Bargeld zur Filiale?“, fragen sich die Kollegen in Strausberg. Ganz einfach: Man organisiert einen bewaffneten Polizisten, fährt mit diesem im privaten Auto nach Frankfurt/Oder, holt zwei Millionen D-Mark in bar ab, verstaut sie in Aktentaschen und fährt zurück nach Strausberg. Dort deponieren die Kollegen das Geld in einem aus DDR-Zeiten stammenden Tresor im Keller der Bank, ohne zu wissen, dass dieser nur mit einem Bruchteil der Summe versichert war … und fertig ist eine kleine Wild-West-Episode aus den Zeiten der Wiedervereinigung.

„Zur Kasse, bitte!“ wie im frühen 20. Jh.

Das war nur eine von vielen Anekdoten, die sich im Laufe einer bewegten Geschichte ansammeln. In diesem Jahr feiert unsere Filiale in Strausberg ihr 100-jähriges Bestehen und bietet damit ein schönes Beispiel für die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende, lange Tradition der genossenschaftlichen Banken.

Kunden mit Eimern voller Geld

Wo wir heute ein modernes FinanzCenter betreiben, ging es im Laufe der Wirren der Geschichte oft recht turbulent zu. 1952 zum Beispiel kam es im Zuge der Währungs-umstellung zu einem eigenartigen Besucher-andrang in Strausberg: Die Bauern aus der Umgebung kamen mit Wassereimern vorbei, die randvoll mit Bargeld gefüllt waren und in neue Noten umgetauscht werden wollten.

Der Mann mit dem Holzbein

1952: Vorstand und Aufsichtsrat, darunter Karlheinz Griebe (stehend ganz rechts)

Ein echtes Strausberger Urgestein war über Jahrzehnte der ehemalige Direktor Karlheinz Griebe. Der hatte hier als junger Mann bis 1940 gelernt, wurde dann eingezogen, kam versehrt mit einem Holzbein aus dem Krieg zurück und leitete die Bank von den 50er Jahren bis 1984; als strenger, aber geschätzter Gründungsvater. Noch bis ins hohe Alter besuchte Karlheinz Griebe wöchentlich die Filiale, um nach „seiner Bank“ zu sehen.

„Kollektiv der sozialistischen Arbeit!“

Seit der Gründung im Jahr 1912 hat der Standort Strausberg zwei Weltkriege, diverse Währungsumstellungen, die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands und dazwischen das Bankgeschäft im real existierenden Sozialismus der ehemaligen DDR erlebt. Das unten abgebildete Original-Dokument aus den 70er Jahren zeigt eine Auszeichnung zum „Kollektiv der sozialistischen Arbeit!“; mitunterzeichnet vom bereits erwähnten Direktor Griebe. Wie man außerdem sieht, firmierte die Bank damals zwar unter etwas anderem Namen, trug aber wie heute die Genossenschaft im Schilde.

Zeitdokument von 1978 aus dem Alltag in der DDR – mit Ehrentitel für die Mitarbeiter in Strausberg

Im Gegensatz zu unserer Zeit erforderte das „Banking“ damals eine ziemliche Menge Handarbeit. Zum Beispiel mussten Überweisungen und andere Buchungen von den Kollegen in sogenannte Datenfernübertragungsjournale eingegeben werden, über die nur die benachbarte Sparkasse verfügte. Das heißt: Täglich mussten alle Vorgänge zur Sparkasse gebracht und dort per Hand eingepflegt werden. Jeden Morgen wurden dann die Journale wieder von der Sparkasse abgeholt.

Die Bank, die zum Kunden kommt

Zum Service in den weitgehend prädigitalen Zeiten gehörte damals wie heute der persönliche Kundenbesuch. Die Mitarbeiter der Bank waren regelmäßig unterwegs vor Ort bei den PGH (Produktionsgenossenschaften des Handwerks), wo sie zum Beispiel die Sparbücher der Angestellten per Hand aktualisierten. Heute geht es natürlich wie überall weit automatisierter zu. Die meisten der früher aufwendigen manuellen Abläufe sind längst automatisiert, so dass sich die Mitarbeiter vom FinanzCenter Strausberg intensiver den wichtigen Aufgaben in der Beratung widmen können.

In diesem Sinne wünschen wir den Kollegen vor Ort alles Gute zum runden Jubiläum und: auf die nächsten 100 Jahre!

ZasterMaster – Film ab!

So sieht’s aus, wenn bei ZasterMaster die Preisgelder fließen: hier zwei Filme von Schulprojekten, die erfolgreich bei unserem jährlichen Wettbewerb teilgenommen haben.

Die Bewerbungsfrist für den ZasterMaster 2012 läuft übrigens noch bis zum 19. Oktober. Mehr Infos dazu finden Sie im Beitrag “Gutes Geld für gute Ideen”.

Wenn Sie in Familie und Bekanntenkreis Schüler und Lehrer kennen, freuen wir uns, wenn Sie sie auf den ZasterMaster aufmerksam machen.

Leider keine Kaugummis und Wechselgeld

Kürzlich erreichte uns folgende E-Mail. Wir geben den Inhalt hier vollständig wieder, nur ohne den Absender zu nennen:

Am Beispiel der Berliner Volksbank kann man prima sehen wohin ungezügelte Unverschämtheit gepaart mit menschlicher Raffgier führt, wenn der Gesetzgeber diesem kriminell anmutendem Treiben keinen Riegel vorschiebt. Nicht nur, dass Sie seit einigen Monaten eine Gebühr von 9 Euro erheben, wenn jemand eine Bar Einzahlung auf das Konto eines Ihrer Kunden machen möchte… Nein, diesen für eine Bank an Banalität kaum noch zu überbietenden “Service” bieten Sie nur nur in einigen handverlesenen Filialen an – und dort verlangen Sie allen ernstes, das man den Betrag auf den Cent genau in Kleingeld abgezählt abgibt. Das grenzt an Irrsinn zumal jeder Kiosk Besitzer in der Lage ist Wechselgeld heraus zu geben wenn man dort ein Kaugummi kauft. Offensichtlich ist die Berliner Volksbank soooo sehr damit beschäftigt unser Gemeinwohl durch Zockerei und zweifelhafte “Deals” zu schädigen, das für 9 Euro Gebühr (entsprechen 3 Stunden Arbeitsleistung mancher Menschen in diesem Land!) und zwei Minuten Arbeit am Schalter nicht mal die Herausgabe von Wechselgeld “drin” ist. Ich wünschte die Verantwortlichen bei der Berliner Volksbank würden per Gesetz ob so viel Dreistigkeit öffentlich auf dem Alexanderplatz ausgepeitscht! Nicht mal die Deutsche Bank, die nicht eben als Karitative Vereinigung bekannt ist, erlaubt sich 9 Euro!

Zwar erhalten wir selten Nachrichten mit solch heftiger Ausdrucksweise, aber das Thema Bargeldverkehr in Bankfilialen sorgt immer mal wieder für Missverständnisse und Missstimmungen. Warum wir die besagte Gebühr für eine Bareinzahlung zu Gunsten Dritter erheben, erklären wir weiter unten. Zunächst ein Wort zum Verständnis:

Die Automaten kommen

Unsere Filialen verfügen heutzutage nicht mehr über einen mit Panzerglas abgetrennten Kassenbereich, wie ihn jüngere Leute gar nicht mehr kennen. Tatsächlich hantieren wir kaum noch Wechselgeld wie der besagte Kiosk.
Wir verkaufen keine Kaugummis und können kein Kleingeld herausgeben. Denn der Bargeldverkehr von Banken wird so weit wie möglich automatisiert; seit Jahren schon über die Geldausgabe per Automaten und zunehmend in unseren Filialen auch via Bargeldannahme mittels Geldeinzahlgeräten.

Damit entsprechen wir zum Beispiel einem dringenden Wunsch insbesondere unserer Geschäftskunden. Dank der neuen Automaten kann man rund um die Uhr Münzen und Scheine einzahlen. Auch für Privatkunden sind die neuen Geräte eine große Erleichterung. Selbst Kleingeld kann man, ohne es zählen zu müssen, einfach in den Automaten schütten und erhält den Betrag umgehend auf dem eigenen Konto gutgeschrieben.

Diese Automatisierung schafft ganz neue Möglichkeiten, setzt aber auch Investitionen in Technik voraus. Außerdem muss der laufende Betrieb durch einen Dienstleister gewährleistet sein. Automaten müssen befüllt oder gewartet und das Geld überprüft werden. Auch dadurch entstehen einer Bank laufende Kosten. Zum Teil erheben wir dafür Gebühren wie zum Beispiel bei der Bargeldeinzahlung.

“Bargeld nervt Banken nur noch”?

Auf unserer Facebook-Pinnwand hatten wir kürzlich eine Diskussion zu diesem Thema, bei der jemand schrieb: “Bargeld nervt Banken nur noch.” Das würden wir etwas anders formulieren: Mit dem Geldverkehr ist einfach ein erheblicher Aufwand verbunden. Nehmen wir das Beispiel einer Münzrolle, die wir ausgeben. Münzen müssen gerollt, geprüft und konfektioniert werden. Das kostet. Zum Teil kaufen wir Münzrollen selbst regulär ein.

Auch gesetzliche Regelungen verteuern Aufwand und Kosten der Bargeldbearbeitung. Als Beispiele seien die Einführung der Normcontainer Anfang 2011 oder das sogenannte CashEDI gennant.

Sonderfall “Bareinzahlung zu Gunsten Dritter”

Dieser eingangs erwähnte Vorgang ist zwar selten, löst aber einen aufwendigen Prozess aus. Das eingezahlte Geld wird zunächst auf einem Zwischenkonto gutgeschrieben, auf dem alle Bareinzahlungen zu Gunsten Dritter gesammelt werden. Die Belege werden dann gesammelt an eine Zentralstelle weitergeleitet. Dort muss die Aufstellung aller Vorgänge manuell kontrolliert werden, bevor wiederum von einem Mitarbeiter persönlich die jeweiligen Ausbuchungen und Überweisungen veranlasst werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass auch der richtige Verwendungszweck auf den Überweisungen ausgewiesen wird.

Wir können diese Bearbeitung sogar nur in wenigen Filialen anbieten. Der gesamte Vorgang der Bareinzahlung zu Gunsten Dritter sperrt sich der Automatisierung und lässt sich also nicht auf Knopfdruck vornehmen. Daher die Gebühr.

Kleine Einzahlung, großer Aufwand

Tatsächlich bieten manche anderen Bankinstitute diese Leistung auch nicht wie wir für 9 Euro an. Aus dem einfachen Grund, dass sie diese Leistung gar nicht anbieten. Die uns entstehenden Kosten für eine Bareinzahlung zu Gunsten Dritter übersteigen die von uns erhobenen 9 Euro Gebühr deutlich. Die in der Nachricht an uns genannte “Profitgier” würde es uns verbieten, eine solche Leistung überhaupt anzubieten.

Wir möchten Sie um Verständnis in diesem Einzelfall und ganz allgemein für den Hintergrund des sich wandelnden Bargeldverkehrs bei Banken bitten. Wäre eine Bankfiliale heutzutage noch eine Münzkasse wie früher, müssten wir sämtliche Leistungen neu, sprich: zu Ungunsten unserer Kunden kalkulieren. Das trifft für uns wie für alle anderen Filialbanken zu.

Die Zukunft des Bargelds

Ganz allgemein zählt der Umgang mit Bargeld heute längst nicht mehr zum Kerngeschäft von Banken. Das korreliert mit dem allgemeinen Rückzug des Bargelds aus unserem Alltag. Neue Technologien wie Mobile-Payment und andere ermöglichen in immer mehr Bereichen bargeldlose Transaktionen.

Das physisch vorhandene Bargeld wird zunehmend digital. Die Abläufe werden dadurch zum Vorteil von Kunden und Unternehmen rationalisiert. Im Gegenzug sind alle Vorgänge, die sich der Automatisierung sträuben und daher manuell ausgeführt werden müssen, kostenintensiv. Die guten alten Scheine und Münzen werden in Zukunft daher wahrscheinlich noch weiter an Bedeutung verlieren.

Gutes Geld für gute Ideen:

Jetzt den Master in Zaster machen – Bewerbungsfrist für Schulwettbewerb verlängert!

Unternehmergeist zahlt sich aus. Das gilt auch schon vor dem Start ins Berufsleben. Zum Beispiel bei ZasterMaster: Mit unserem Schulwettbewerb unterstützen wir Schülerprojekte in Berlin und Brandenburg mit barem Geld und Förderung. Eine aktuelle Bewerbung möchten wir schon mal mit großem Lob präsentieren: Die Schülerfirma “King Fresh” aus Großbeeren zeigt, was man schon an der Schule alles auf die Beine stellen kann und wie man es sogar bis ins Fernsehen schafft.

Das Spiel zum Projekt – die Schüler von “King Fresh” mit ihrem eigenen Monopoly

Der erste ZasterMaster im letzten Jahr stieß auf große Resonanz. Zehn Berliner und Brandenburger Schulen gewannen jeweils 10.000 Euro Preisgeld für ihre Projekte und zusätzlichen Unterricht von gestandenen Unternehmer-Persönlichkeiten.

Bitte mitmachen und Preisgelder abräumen

Jetzt geht ZasterMaster in die zweite Runde, hier ein Filmbeitrag bei TV Berlin dazu. Es haben sich bereits einige Schulen mit spannenden Projekten beworben. Aber wir sind überzeugt, dass es noch viel mehr preisverdächtige Schätze zu bergen gibt. Deswegen haben wir die Bewerbungsfrist verlängert: Wir freuen uns auf neue Projekte bis zum 19. Oktober 2012.

Die ZasterMaster-Preisgelder 2012
1. + 2. Preis: 10.000 Euro
3. + 4. Preis: 8.000 Euro
5. + 6. Preis: 6.000 Euro
7. + 8. Preis: 3.500 Euro
9. + 10. Preis: 1.000 Euro

Der Schwerpunkt von ZasterMaster 2012 liegt auf der “Wirtschaft vor der Haustür”; also bei Euch in der Schule oder im Umfeld. Lasst Euch, liebe Schüler, dabei aber nicht von dem großen Kaliber “Wirtschaft” abschrecken! Denn auch im kleinen Maßstab muss man ja bei der Umsetzung von Ideen mit vorhandenen Mitteln haushalten lernen. Seid Ihr bei Euren Ideen oder Projekten schon über Fragen wie Zeitaufwand oder benötigtes Geld gestolpert? Dann ist es Wirtschaft! Und allemal ausreichend, um Euch bei ZasterMaster zu bewerben.

Mit der Schülerfirma zum Sternekoch und ins regionale TV

Eine der aktuellen und wirklich bemerkenswerten Bewerbungen möchten wir Euch und Ihnen nicht vorenthalten. Die Schülerfirma “King Fresh” der Otfried-Preußler-Schule hat es schon bis zum Sternekoch als Schirmherr und bis ins Fernsehen in die Abendschau geschafft.

Auch die Bewerbungsunterlagen der King Fresh-Truppe sind beeindruckend. Zusätzlich zu den regulären Unterlagen mit der Projektbeschreibung haben die Schüler aus Großbeeren ein komplett selbst gebasteltes Monopoly-Spiel bei uns eingereicht. Dieses Spiel veranschaulicht spielerisch das “Business-Modell” von King Fresh.

Ziel der Schülerfirma ist die regelmäßige, gesunde Pausenverpflegung und der dazu nötige Wirtschafts- und Warenkreislauf im direkten Schulumfeld. King Fresh hat sich dafür wie ein richtiges Unternehmen aufgestellt; mit Posten wie Geschäftsführer, Personalchef, Produktion und anderen, die von einzelnen Schülern gewissenhaft ausgeübt werden.

Schüler kochen live auf der Grünen Woche

Da das Unternehmen von Jahrgang zu Jahrgang weitergeführt und das Know-how weitergereicht wird, entwickelt es sich prächtig. Bisher hat “King Fresh” sogar schon zahlreiche Catering-Projekte außerhalb der Schule durchgeführt: von der Versorgung für 120 Gäste beim Bürgermeister-Empfang der Gemeinde Großbeeren bis zum Live-Kochen auf der Grünen Woche in Berlin.

Es geht aber auch ein paar Nummern kleiner

King Fresh ist natürlich ein außergewöhnliches Beispiel. Auch wenn Eure Projekte etwas kleiner ausfallen oder erst noch umgesetzt werden wollen: Was zählt, ist Engagement und Unternehmergeist, egal in welcher Größenordnung.

Also liebe Schüler und Lehrer in Berlin und Brandenburg, macht mit bei ZasterMaster 2012! Und wer selbst nicht im Schulumfeld involviert ist, bitte weitersagen im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis.

Die Bewerbung läuft noch bis zum 19. Oktober. Danach tagt die Jury und am 3. Dezember findet die Preisverleihung statt. Veranstaltungen und externe Schulstunden von Unternehmer-Profis für die Gewinner-Schulen folgen dann im nächsten Jahr. Wir sind gespannt!

Jetzt bis zum 19. Oktober bewerben oder weitersagen. Hier gibt’s alle Infos zur Teilnahme: ZasterMaster 2012

Die Redaktion auf Kinder-Porsche-Tour

Was gehört eigentlich zum Alltag einer Social-Media-Redaktion? Bei uns beispielsweise das Ausliefern von Porsche Diesel Kindertraktoren, die wir an vier Kitas in Berlin und Brandenburg vor kurzem hier in unserem Blog verlost hatten.

Große Kulleraugen ernteten wir in diesen vier Kitas – es war uns ein Vergnügen!

Noch einmal vielen Dank an unsere Blog-Leser für die vielen Vorschläge kindertreckerbedürftiger Kitas. Am liebsten hätten wir sie alle beschenkt, aber unsere Felix Hermann-Traktor-Saison ist nun abgeschlossen. Sicher kommen neue Aktionen, bei denen wir das “social” in Social-Media wörtlich nehmen.

Bank und Filialnetz im Wandel

Keine Pressemitteilung, sondern ein Wort an unsere Kunden: Filialschließungen wie Anfang Juni in Lindow sind in Einzelfällen nicht vermeidbar, sondern Teil eines permanenten Prozesses, mit dem wir unser gesamtes Filialnetz im Sinne der Nachfrage unserer Kunden ausrichten.

Auch bei der Berliner Volksbank sind von Zeit zu Zeit Standortschließungen unumgänglich.
Der Grund dafür liegt in strukturellen Anpassungen. Was nach einer Ausrede im besten Pressemitteilungsdeutsch klingt, möchten wir hier erläutern. Denn sowohl der Bankalltag im allgemeinen, als auch das Umfeld eines Standortes im besonderen unterliegen einem stetigen Wandel, dem wir uns nicht entziehen können.

Im Zuge von Digitalisierung und Automatisierung lassen sich heute zahlreiche Bankprozesse ohne unsere Mitarbeiter vornehmen. Das Spektrum reicht vom Online-Banking bis zur ständig modernisierten Ausstattung im SB-Bereich wie zum Beispiel mit Automaten für die Bargeld-Einzahlung; seit kurzem sogar für Münzen. Letzteres entspricht übrigens auch einem dringenden Wunsch unserer Kunden, die rund um die Uhr auf diesen Service zugreifen möchten, und wir investieren kontinuierlich in den Ausbau unserer Ausstattung.

Während vor einigen Jahrzehnten noch jeder einzelne Bankvorgang persönlich zwischen Kunde und Mitarbeiter abgewickelt werden musste, lassen sich Routine-Tätigkeiten längst automatisiert durchführen. Im Ergebnis heißt das: Kunden und Mitarbeiter werden bei alltäglichen Vorgängen entlastet. Intensiver und aufwändiger dagegen wird die Beratungsleistung. Gesetzliche Vorgaben erfordern heute eine viel ausführlichere und tiefgreifendere Auseinandersetzung mit dem persönlichen Hintergrund eines Kunden, als dies früher der Fall war.

‘Weniger, aber mehr Beratung’

Kunden und Mitarbeiter haben also heute weniger quantitativ, sondern viel mehr qualitativ miteinander zu tun. In anderen Worten: Man sieht sich seltener, aber wenn man sich trifft, dann intensiver. Hier haben sich das Tätigkeitsfeld unserer Mitarbeiter wie auch die Nachfrage nach unseren Leistungen stark verändert. Auch diese Aspekte fließen in die Planung unserer Standorte und in die Struktur unseres Filialnetzes ein.

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Entwicklungen liegt jede einzelne Filiale auch in ihrem eigenen Mikrokosmos des direkten Umfelds, das sich teilweise erheblich ändert. Zum Beispiel wandelt sich die Bevölkerungsstruktur von städtischen Bezirken oder ländlichen Gegenden, was sich wiederum auf die Auslastung unseres Standortes auswirkt. In manchen Arealen verschiebt sich der Schwerpunkt vom Wohnen zum Arbeiten oder umgekehrt.

Diese Veränderungen wirken sich natürlich auf unsere Filialen aus. Insbesondere in ländlichen Gegenden kann in seltenen Fällen die Nachfrage nach unseren Leistungen so stark nachlassen, dass ein Standort nicht mehr rentabel zu betreiben ist. Mit Anfang Juni dieses Jahres mussten wir zum Beispiel die Filiale Lindow schließen. Was für die meisten Kunden kein Problem darstellt, da sie ohnehin unser nahegelegenes FinanzCenter in Neuruppin nutzen, ist für die älteren und weniger mobilen Einwohner von Lindow leider eine große Unannehmlichkeit. Wir bedauern diese Umstände sehr, aber wir sind – gerade auch als genossenschaftliches Unternehmen – verpflichtet, im Sinne aller unserer Kunden und Mitglieder rentabel zu wirtschaften.

Das ganze Netz im Auge behalten

Der Betrieb unseres Filialnetzes entspricht einem Prozess permanenter Feinjustierung. Service, Ausstattung, Teamgröße pro Standort und in der gesamten Standortverteilung werden regelmäßig überprüft und je nach Lage angepasst. Zu Filialschließungen kommt es nur bei entsprechend gravierenden Veränderungen an einem Standort. Wir reduzieren damit auch nicht die Leistungen für unsere Kunden, sondern bündeln sie nur an anderen Standorten mit modernerer Ausstattung wie in unseren neuen FinanzCentern.

Insgesamt können sich alle unsere Kunden darauf verlassen, dass wir auch in Zukunft ein Partner mit flächendeckendem Filial- und Leistungsnetz bleiben – aktuell mit 130 Standorten in Berlin und Brandenburg. Dabei achten wir auf eine möglichst optimale Verteilung unserer Standorte und Leistungen.

Alle Mitarbeiter bleiben an Bord

Übrigens werden im Fall von Filialschließungen bei uns keine Mitarbeiter entlassen. Sie bekommen allesamt neue Arbeitsplätze an anderen Standorten. Außerdem sind wir bemüht, die Versorgung mit SB-Automaten mindestens für die Bargeldversorgung aufrecht zu erhalten. Bis auf wenige Ausnahmen, wenn wir dafür keine Genehmigung erhalten, können wir diesen Service auch weiterhin gewährleisten.

Auch in Zukunft wird es in größeren Zeitabständen zu Filialschließungen kommen, die für einzelne Kunden Nachteile mit sich bringen. Wir bitten Sie um Verständnis für die Notwendigkeit dazu: Denn auch diese als negativ empfundenen Schritte nehmen wir im Sinne des gesamten Filialnetzes und im Sinne der Mehrheit unserer Mitglieder und Kunden vor.

Ihre Vorschläge für Kitas & Co.!

Unsere Felix-Hermanns in allen Größen

Am 14. Mai haben wir von Felix-Hermann Abschied genommen. Unseren originalen Porsche Diesel Traktor aus den 50er Jahren hatten wir für wohltätige Zwecke versteigert und er hat seine neue Heimat im Ökodorf Bodowin gefunden. Über ein Jahr lang war er für uns auf Tour, wo der charmante Oldtimer das Publikum begeisterte.

Bei seiner Versteigerung kamen über 17.000 Euro zusammen, die wir der Tinnitus-Stiftung der Charité überreichen konnten.

Wir spenden vier coole Kinder-Trecker.

Jetzt verschenken wir vier kleine Felix-Hermanns. Jeweils eine Spielzeug-Exemplar unserer Porsche Diesel-Flotte möchten wir einer Kita, einem Kindergarten, einem Kinderheim oder einer ähnlichen sozialen Einrichtung für Kinder in Berlin oder Brandenburg spenden.

Mit Ihrer Hilfe können sich bald neue Nachwuchs-Fahrer sich über einen neuen Porsche Diesel freuen.

Sie sagen uns, wem!

Schicken Sie uns bis einschließlich Dienstag, 29. Mai, hier im Blog einen Kommentar mit dem Namen (und falls bekannt Adresse, Ansprechpartner) einer kinderbetreuenden Einrichtung, die Sie für einen Mini-Traktor vorschlagen und verraten Sie uns warum. Unter allen Vorschlägen verlosen wir anschließend die vier Porsche Diesel Junior. Nach der Verlosung geben wir die Gewinner hier in einem Update bekannt.

Update vom 30. Mai 2012

Vielen Dank für Ihre vielen Vorschläge! Hier die vier Kitas, an die wir heute (30. Mai 2012) je einen Porsche Diesel Junior verlost haben, jeweils zwei Ihrer Vorschläge aus einem Lostopf für Berlin und Brandenburg. Wir melden uns bei den Kitas, um die Porsche Diesel bald ausliefern zu können. Und die Gewinner sind:

Kita Koboldland (Brandenburg, Ahrensfelde-Blumberg)
Kita Rappelskiste (Berlin, Hellersdorf)
Kita Falkenthal (Brandenburg, Löwenberger Land)
Kita Württembergallee (Berlin, Charlottenburg)

Über 50.000 Euro für Schüler mit Unternehmergeist!

Letztes Jahr feierte ZasterMaster Premiere mit der Prämierung von zehn Schulprojekten in Berlin und Brandenburg. Aufgrund der großen Resonanz startet der Schulwettbewerb jetzt in sein zweites Jahr. Ab jetzt können sich Schulen wieder mit ihren Projekten und Ideen bewerben.

Das war ZasterMaster 2011

Bei ZasterMaster dreht sich alles um die Frage, wie Wirtschaft funktioniert. Die Antwort ist im Prinzip einfach: Am besten funktioniert Wirtschaft mit guten Ideen. Und hier kommen alle Schülerinnen und Schüler ins Spiel, die neue Ideen entwickeln und dafür Förderung verdient haben.

Geld fürs Projekt, Unterricht fürs Köpfchen …

Damit schafften es 2011 vier Berliner und sechs Brandenburger Schulen aufs Siegerpodest von ZasterMaster. Das hat sich nicht nur durch die jeweilige Prämie von 10.000 Euro für die einzelnen Projekte gelohnt.

… mit Doppelstunde von gestandenen Unternehmern

Zum Beispiel konnten im Rahmen der einzelnen Module von ZasterMaster 180 Schüler der Siegerschulen Wirtschaftsunterricht einmal ganz anders erleben: nämlich in einer zweistündigen Unterrichtseinheit mit ntv-Moderatorin Carola Ferstl, dem Berliner Unternehmer-Urgestein Dieter Burmester oder Bob Hanning, Manager der Füchse Berlin. Ausgezeichnet wurden im letzten Jahr Projekte, mit denen etwa gesellschaftliches Engagement, Umweltbewusstsein oder auch politische und finanzielle Bildung gefördert werden.

Der Berliner Unternehmer Dieter Burmester bei ZasterMaster 2011

Schwerpunkt 2012: die Wirtschaft “vor der Haustür”

In diesem Jahr liegt der Fokus von ZasterMaster etwas konkreter auf Finanz- und Wirtschaftsthemen im Schulumfeld. Bewerben können sich laufende Projekte oder Projektideen, die sich mit den wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen in der Schule oder im direkten Umfeld auseinandersetzen.

Mit ZasterMaster fördert die Berliner Volksbank die wirtschaftliche und finanzielle Allgemeinbildung von Schülerinnen und Schülern aus der Region. Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, junge Leute für Unternehmergeist und Eigeninitiative zu belohnen. Schließlich geht es bei Wirtschaft nicht nur um Zahlen und Bilanzen, sondern um die Fähigkeit, unsere Gesellschaft und Zukunft zu gestalten.

Ab jetzt bewerben!

Also, liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern oder Lehrer, wir freuen uns auf möglichst viele Bewerbungen für ZasterMaster 2012: Einsendeschluss ist der 20. Juni 2012!

Hier finden Sie mehr Informationen zu ZasterMaster und die vollständigen Bewerbungsunterlagen