Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Leider eine dreckige Geschichte

Alle Betreiber und Nutzer von Selbstbedienungsbereichen kennen das Problem: Die begehbaren Räume mit Geld- und anderen Automaten erfreuen sich konstanter Beliebtheit als Party-Location, Toilette, Schlafplatz und nicht zuletzt Mülleimer. Der Schnappschuss aus der Vandalismus-Szene ist noch ein moderates Beispiel. Uns liegen Fotos vor, die wir Ihnen lieber nicht zeigen möchten, weil uns selbst beim Anblick dabei das Frühstück wieder hochkam.

Müll im SB-Bereich

Noch harmlos? Fragen Sie lieber nicht, was für eine Art Haufen man unter diesem Haufen vorfand.

Was kann man tun?

Tun wir nichts und belassen es dabei, hagelt es zu Recht Beschwerden von Kunden, die beim Geldabheben saubere Räume und ein sicheres Umfeld erwarten. Die einzige Lösung, das Problem vollständig in den Griff zu bekommen, wäre, neben jeden Automaten einen Wachmann zu stellen. Doch die Kosten dafür sind weder für uns, noch für unsere Mitglieder und Kunden tragbar.

Eine andere Lösung könnte sein, Geldautomaten an Häuseraußenwände zu verlegen oder dort zusätzliche zu installieren und die Vorräume von Filialen oder Selbstbedienungsstandorten zu schließen. Doch die sogenannten Außenautomaten haben auch Nachteile. Eine Sprachausgabe für sehbehinderte oder blinde Menschen ist dort wegen mangelnder Diskretion nicht möglich. Je nach Standort sinkt zudem das Sicherheitsgefühl beim Geldabheben. Darüber hinaus muss es baulich möglich und der Eigentümer muss mit dem „Loch in der Wand“ einverstanden sein.

Fazit: eine Zwickmühle

Vandalismus ist eine üble Sache, bei der wir und Sie nur die Wahl zwischen verschiedenen, kleineren Übeln haben. Die einzige für alle zufriedenstellende Lösung wäre der Verzicht auf die Sauereien. Da es vermutlich auch in Zukunft an Einsicht mangeln wird, müssen wir auf eine Mischung verschiedener Maßnahmen setzen.

Bei aktuell 30 Standorten reagieren wir auf die dort herrschenden “Vandalismus-Stoßzeiten” mit gezieltem Wachschutz und Schließzeiten in der Nacht. Jeweils zwischen 22 und 24 Uhr schließen sich die Türen und öffnen erst wieder zwischen 4 und 6 Uhr für Kunden und Nicht-Kunden, die unsere SB-Standorte und Foyers so nutzen, wie wir uns das wünschen: nämlich zum Geldabheben und nicht als Müllhalde, Partykeller oder günstige Übernachtungsmöglichkeit.

Und wer glaubt, es sei nur ein Phänomen der bekannten Party-Ecken oder „Problembezirke“, täuscht sich: Die betroffenen Filialen und Selbstbedienungsstandorte erstrecken sich vom edlen Ku’damm oder Berlin-Mitte über ruhige Bezirke wie Karlshorst bis aufs Land zum beschaulichen Kyritz oder nach Saarmund.

Sicherheit und Sauberkeit vs. Einschränkungen

Bei allen Maßnahmen wägen wir zwischen den zusätzlichen Kosten für Reinigung, Wachschutz oder Einbau eines Außenautomaten und den jeweiligen Einschränkungen für unsere Kunden ab. Für jeden Standort wurden die „kritischen“ Zeiten ermittelt und gegen die Anzahl der Kunden an den Geldautomaten abgewogen, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und trotzdem Sicherheit und Sauberkeit zu gewährleisten.

Liebe Leute, Berlin ist nun wirklich nicht arm an geeigneten Locations für ausgefallene und ausufernde Partys. Unsere Bankfilialen sind dafür nun wahrlich nicht der richtige Ort. Falls Sie einen verdreckten SB-Raum vorfinden, informieren Sie uns bitte per E-Mail an service@berliner-volksbank.de und wir veranlassen eine entsprechende Reinigung. Zusätzlich werden wir alle betroffenen Standorte genauer beobachten. Wir bitten ansonsten um Ihr Verständnis.

Verwirrung – Warum die Knöllchen jetzt europäisch sind

Das Auto falsch geparkt, kein Parkticket gelöst oder zu schnell gefahren. Auf die folgende Post vom Polizeipräsidenten ist Verlass. Ein kurzes Murren und auf zur Bezahlung des Parktickets per Post. Doch was ist das? Sah der Überweisungsvordruck letztes Jahr nicht noch anders aus?
Drei neue Abkürzungen. Von denen hat man vielleicht schon im Rahmen einer Überweisung ins Ausland gehört, beispielsweise zur Zahlung der Miete einer Ferienwohnung in der Toskana. Aber der Polizeipräsident sitzt doch am Tempelhofer Damm, in Berlin, in Deutschland. Soll das jetzt eine Auslandsüberweisung werden? Was ist denn da passiert?

SEPA? – Wo liegt SEPA?

Die 27 EU-Staaten, die EWR-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Schweiz und Monaco wissen was sie wollen: Einen einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum, neudeutsch Single European Payment Area oder kurz SEPA.
Damit ist die erste Abkürzung geklärt und wir als Bank wissen was zu tun ist. EU-Richtlinen, Verordnungen und nationale Gesetze umsetzen. Mit den Details, wie es dazu kam und was bei uns alles umzustellen ist, verschonen wir Sie an dieser Stelle mal. Wir machen brav unsere Hausaufgaben und erklären Ihnen, was es Neues gibt, was geändert wird und was auf Sie zukommt.
Firmenkunden beschäftigen sich schon seit 2008 mit dem Thema und einige Privatkunden haben schon erste Erfahrungen gesammelt, sofern sie ins Ausland überweisen mussten. Die haben jetzt einen kleinen Vorteil, denn die wissen die Bedeutung der beiden anderen Abkürzungen schon. Aber diesen Informationsvorsprung wollen wir heute deutlich reduzieren.

IBAN und BIC – Nur einer kann überleben

Die Kontonummern werden europaweit vereinheitlicht und heißen nun IBAN (International Bank Account Number = Internationale Bankkontonummer) und die passenden internationalen Bankleitzahlen heißen BIC (Bank Identifier Code).
Während die beiden “Neuen” bisher nur bei Auslandsüberweisungen im SEPA-Raum nötig waren, machen sich diese Zahlen- und Buchstabenreihen jetzt auch in den teilnehmenden Ländern breit. Überweisungen, Daueraufträge und selbst Lastschriften sind vor ihnen nicht mehr sicher. Gemeinsam erobern sie die einheimischen Zahlverfahren, doch am Ende wird nur eine der beiden gewinnen.
Am Ende des geplanten Prozesses wird die gewohnte Kontonummer, Bankleitzahl und auch der BIC aussterben. Die IBAN wird als Einzige überleben.

2016, 2014 oder bereits heute?

Die nationalen Zahlverfahren enden am 1. Februar 2014. Firmenkunden müssen ihren Zahlungsverkehr bis dahin vollständig auf das neue Verfahren mit der IBAN umstellen. Für Verbraucher gibt es eine Übergangsfrist bis 2016. Soweit die Theorie; aber wer jetzt glaubt, er könne sich entspannt zurücknehmen, den holt die Praxis ganz schnell wieder ein.
Wie beispielsweise in Form der Landeshauptkasse, die mal eben die Formulare umstellt und den Parksünder gleich zweimal schockiert. Er soll zahlen, weiß aber mit dem SEPA-Überweisungsträger nix anzufangen. Dann ist die Zukunft doch schon heute da.

EU-Standardüberweisung

Wie lautet meine IBAN?

Aber keine Panik. Wir verraten Ihnen, wo wir Ihre IBAN schon “versteckt” haben. Entdecken kann man die “Neue” auf dem Kontoauszug, auf der Rückseite der BankCard oder sogar im InternetBanking.
Wenn Sie jetzt einen bewussten Blick auf Ihre IBAN werfen, bitte nicht erschrecken, sie ist ganze 22 Stellen lang!
Mit einer kleinen Eselsbrücke lässt Sie sich dennoch ganz einfach merken, denn viele Stellen kommen Ihnen garantiert bekannt vor:

DE 99 100 900 00 1234567890
Deutschland -neu- bisherige Bankleitzahl bisherige Kontonummer

Damit ist das Geheimnis gelüftet und das “Buchstaben-Ziffern-Monster” verliert den Schrecken, aber auch ein bisschen den Zauber. Wenn man den Trick kennt, ist das alles kein Hexenwerk mehr.
Die gute Nachricht für Nostalgiker: So lebt die gewohnte Kontonummer und unsere geliebte Bankleitzahl in der IBAN doch irgendwie weiter.

Und wie ist der BIC?

Unsere internationale Bankleitzahl, auch als SWIFT-Code bekannt, lautet weiterhin BEVODEBB und ist meist in direkter Nachbarschaft zur IBAN zu finden.

Das InternetBanking rechnet selbst

Die SEPA-Überweisung wurde bereits 2008 geboren und hat auch im InternetBanking Einzug gefunden. Dort kann der Nutzer direkt in der Überweisungsmaske auf die SEPA-Überweisung umstellen. Die eigene IBAN rechnet das InternetBanking ganz schnell aus und übernimmt sie ins Formular.
So können Sie auch heute schon das Knöllchen online bezahlen, ohne den Vordruck der Landeshauptkasse zur Bank zu bringen.

Mit diesen kleinen Tipps schocken Sie die neuen Vordrucke nicht mehr und auf´s Erste sind Sie damit gut gerüstet. Was sich bei Ihren Lastschriften und Daueraufträgen ändert, erläutern wir Ihnen in einem späteren Beitrag.

Für Firmenkunden bedeutet die Umstellung auf SEPA eine ganze Menge Arbeit.
Auf unserer Internetseite haben wir daher viele Informationen, Fristen und Umstellungshilfen auf einer eigenen Themenseite zusammen gestellt.

80.000 auf einen Schlag

Wann haben Sie das letzte Mal einen Blick in Ihr Portemonnaie geworfen? Wie viele alte Kassenzettel haben sich angesammelt? Welche abgelaufenen Rabatt-Coupons schlummern noch darin? Und ist der Ausweis überhaupt noch gültig? Bei der BankCard brauchen Sie sich keine Gedanken machen, denn darum kümmern wir uns.

Zum Jahresende laufen ungefähr 80.000 BankCards, ServiceCards und SparCards ab. Die Vorbereitungen für den Austausch laufen schon seit Wochen auf Hochtouren. Die Karten werden in Neuwied (Rheinland-Pfalz) produziert, eingetütet und landen auf dem Postweg bei Ihnen.

Können Sie sich 80.000 Karten vorstellen?

Gasometer Schöneberg

Gasometer Schöneberg

Wir nicht. Daher haben wir mal ein bisschen den Taschenrechner gequält und drei Vergleiche angestellt:

80.000 Karten aufeinander gestapelt ergeben einen Turm, der höher ist als die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und genauso hoch ist wie das Gasometer in Schöneberg: 80 Meter!

Liegen alle Karten nebeneinander, könnte daraus eine Brücke über die gesamte Länge des Müggelsees gebaut werden: rund 4,3 km.

Unter allen Briefen des diesjährigen Hauptkartenaustauschs wäre die Eisfläche in der O2 World nicht mehr zu sehen und das nächste Eishockeyspiel müsste leider ausfallen.

Schon wieder eine neue Geheimzahl?

Nein, die Austauschkarten funktionieren mit der gewohnten PIN und Sie müssen sich keine neuen Zahlen merken. Falls Sie trotzdem Lust auf Veränderung haben, können Sie die Geheimzahl der neuen Karten an vielen Geldautomaten selbst frei wählen.

Tipps und Tricks für die sichere PIN-Wahl und kleine Eselsbrücken hat Josefine Holl in Ihrem Beitrag “Welche Passwörter sind sicher?” hier im Blog zusammengefasst.

Ab 22. Oktober geht es los

Die Auslieferung beginnt am 22. Oktober und jeden Tag danach könnte Ihre neue BankCard, ServiceCard oder SparCard im Briefkasten sein. Bei der Gelegenheit: Haben wir Ihre aktuelle Anschrift? Das ist nämlich der häufigste Grund, warum einige Karten als unzustellbar zurück kommen. In diesem Fall ist die Karte aber nicht verloren, sondern wartet in Ihrer Filiale auf die Abholung.

Falls Sie bis Ende November keine neue Karte erhalten haben, schauen Sie doch einfach mal in Ihrer Filiale vorbei.

Bildnachweis: © ArTo – Fotolia.com

Streitpunkt Dispo

Nur 43 % kennen ihren Dispo-Zins, aber 80 % aller Befragten halten Dispo-Zinsen für zu hoch – das sind zwei Antworten aus der forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Merkwürdig, dass dies nirgendwo in der Presse erschien. Den Banken Raffgier und Profitstreben vorzuwerfen ist ja auch viel einfacher und vor allem muss man sich dabei nicht mit Details beschäftigen.

Beide verursachen Kosten, nur einer bringt Geld

Um das Thema aus unserer Sicht verstehen nachvollziehen zu können, muss man wissen, dass es zwei Arten gibt:
Ungenutzte und genutzte Dispos.

Sehen Sie uns nach, dass wir hier keine vollständige Kalkulation offen legen können. Zum einen würden sich die Wettbewerber freuen und zum anderen gibt es bei uns viele Kosten, die sich nicht auf ein einzelnes Produkt runterbrechen lassen. Die Fixkosten sind einfach da und müssen von allen Produkten und Dienstleistungen mitfinanziert werden.

Einen kleinen Einblick in die direkten Kosten wollen wir ihnen trotzdem gewähren:

Kosten Erträge
ungenutzer Dispo EDV-Kosten
Eigenkapitalkosten
Vorhaltekosten
keine
genutzer Dispo Refinanzierungskosten
Risikokosten
EDV-Kosten
Eigenkapitalkosten
Zinsen

EDV-Kosten: 

Einen Dispo einräumen und laufend zu überwachen erfolgt weitgehend automatisiert. Dennoch muss der IT-Dienstleister bezahlt werden und somit fallen Kosten an, die ohne dieses Produkt nicht fällig wären.

Eigenkapitalkosten:

Jeden Kredit an Verbraucher müssen Banken mit Eigenkapital unterlegen. In unserem Fall bedeutet dies, dass ein Teil des Genossenschaftsguthabens unserer Mitglieder für einen eingeräumten Kredit beiseite gelegt werden muss. Doch warum kostet das Geld? Ganz einfach: Eigenkapital darf nur in bestimmten Anlageformen “geparkt” werden. Mit diesem Geld können wir nicht arbeiten oder es als Kredite weitergeben. Also kein Ertrag und ohne Ertrag keine angemessene Dividende, die unsere Mitglieder (zurecht) erwarten.

Vorhaltekosten:

Der Dispo ist für die Kunden super praktisch und flexibel. Ist das Limit eingeräumt, kann der Kunde ganz alleine entscheiden, wann er ihn nutzt und wann nicht. Ohne die Bank anrufen zu müssen. Ganz einfach mit der BankCard bezahlt, vom Geldautomaten rasch Bargeld geholt oder eine Überweisung getätigt. Heißt: Jeden Tag kann der Dispo in Anspruch genommen werden und wir schicken das Geld, was der Kunde nicht auf dem Konto hat, auf die Reise. Also müssen wir eine Reserve vorhalten, um dies jeden Tag gewährleisten zu können. Diese Geldreserve ist nicht langfristig angelegt und damit entstehen durch entgangene Zinsen quasi Kosten, die mit dem Produkt zusammenhängen.

Refinanzierungskosten:

Jetzt kommt das vielzitierte Argument des billigen EZB-Geldes. Die EZB hat den Leitzins auf einen historischen Tiefstand von 0,75 % gesenkt und Banken haben die Möglichkeit sich teilweise darüber zu refinanzieren. ABER: Bekommen wir das Geld von der EZB einfach so? Auf Dauer? Nein! Bei der EZB gibt es im Rahmen des Leitzins nur Geld gegen Sicherheiten, notenbankfähige Sicherheiten (z.B. Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland). Die Laufzeit des Standardtenders zum Leitzins beträgt dabei 14 Tage.

Kurzum, die Refinanzierung einer Bank ist leider etwas komplexer, als es in der einen oder anderen Zeitung dargestellt wird und eine Bank, die auf Dauer bestehen möchte, sollte dort sorgfältiger kalkulieren, als pauschal auf 0,75 % zu setzen.

Im Übrigen sind wir damit in der Vergangenheit gut gefahren. Wohin allzu risikoreiche, kurzfristige Refinanzierungen führen können, hat man in Deutschland am Beispiel der HypoRealEstate oder in den USA bei kurzfristigen Immobilienkrediten gesehen …

Risikokosten:

Ein Kredit beruht auf Vertrauen zwischen Bank und Kunde. Beim Dispo werden in der Regel keine Sicherheiten vereinbart. Der Kreditgeber vertraut darauf, dass der Kreditnehmer aus seinem Einkommen jederzeit den Kredit zurückzahlen kann.

Das trifft aber nicht auf alle Kreditnehmer zu. Leider weiß keiner, welcher Kunde zahlungsunfähig wird. Aus diesem Grund gibt es Risikoprämien. Aus der Erfahrung über Tausende Kunden und viele Jahre hinweg errechnen sich Wahrscheinlichkeiten, ob der Kunde in den nächsten 12 Monaten zahlungsunfähig wird. Daraus lassen sich kalkulatorische Kosten ableiten. Davon werden quasi die ausgefallenen Dispos “bezahlt”. Denn weil ein Kunde seinen Kredit nicht zurückzahlen kann, verzichtet ja die EZB nicht auf die Refinanzierung oder ein anderer Kunde auf sein Guthaben auf dem Sparkonto.

Soviel zu ein paar Kostenbestandteilen, die unmittelbar mit dem Produkt Dispo zusammenhängen.

Und die Einnahmen?

Auf dieser Seite ist der Dispo ein ganz einfaches Produkt. Wer einen hat, ihn aber nicht nutzt, zahlt nichts. Wer mit Hilfe des Dispos zeitliche Überschneidungen von Einnahmen und Ausgaben überbrückt oder kurzfristig die plötzliche Autoreparatur bezahlt, muss für den in Anspruch genommenen Betrag Zinsen zahlen. Ganz transparent und simpel. Und von diesen Zinsen können dann all die genannten Kosten beglichen werden und es bleibt noch etwas übrig. Übrigens kommen auf jeden genutzten Dispo etwa drei ungenutzte, die keine Einnahmen bringen.

Was ist Quersubventionierung?

In der Studie im Auftrag der Ministerin Ilse Aigner wurde die Vermutung geäußert, dass Banken andere Leistungen mit den Zinsen aus Dispositionskrediten subventionieren. Im Dienstleistungsbereich hat man immer eine Form der Mischkalkulation. Es gibt keine fünf oder zehn festen Mitarbeiter bei uns, die den ganzen Tag nur Dispos machen. Nicht jede Dienstleistung, die wir erbringen hat einen direkten Preis mit dem alle Kosten abgedeckt sind. Ein Beispiel: Das Lesen dieses Blog ist kostenfrei, unsere Facebook-Seite ist kostenfrei. Der Server und letztlich auch unser Gehalt muss also von anderen Einnahmen bezahlt werden. Von unseren Filialen, Mitarbeitern, Automaten usw. ganz zu schweigen.

Ein Bekenntnis und Sie haben die Wahl

Ja, Banken wollen Einnahmen generieren. Zum einen, um die genannten Kosten zu bezahlen, zum anderen um Gewinn zu erwirtschaften. Das ist der Sinn eines Unternehmens. Nur aus Gewinnen können Investitionen (wie zum Beispiel neue Geldautomaten) getätigt werden. Nur mit Gewinnen ist ein dauerhaftes Fortbestehen des Unternehmens möglich.

Streiten kann man sicher über die Höhe von Gewinnen und noch viel mehr über die Verwendung des Gewinns. Bei uns ist das ganz einfach: 25 % Rendite erwartet von uns keiner und streben wir auch nicht an. Und wohin geht der Gewinn? Ein Blick in den Geschäftsbericht 2011 zeigt es ganz genau: 13,5 Millionen Euro war der Bilanzgewinn der Berliner Volksbank, davon blieben rund 20% im Unternehmen (als Reserve für schlechte Zeiten oder zukünftige Investitionen) und rund 80%, also über 10 Millionen Euro, haben unsere Mitglieder als Dividende bekommen.

Was, Sie sind auch Mitglied? Dann haben auch Sie am Dispo mitverdient …

Bildnachweis: © gena96 – Fotolia.com

Das war STARS for FREE 2012

Am 25. August war es soweit, das 16. STARS for FREE-Konzert in der Wuhlheide. Gemeinsam mit 104.6 RTL und den beiden anderen Sponsoren haben wir 17.000 Besucher eingeladen.

Über 7 Stunden Freude, Spass, Musik und Party standen auf dem Programm. Die Stimmung war von Beginn an super und mit unseren Winkehänden wurde die Wuhlheide auch dieses Mal wieder ein orangenes Meer. Dieses Jahr live auf der Bühne waren: DJ Antoine, Stereolove, Jupiter Jones, Oceana, Marlon Roudette, Dr. Alban, Ivy Quainoo, Stanfour, Aura Dione, Glasperlenspiel, Olly Murs, Rea Garvey und The Boss Hoss.

Mit dem traditionellen Feuerwerk endete ein rundum gelungener Tag “STARS for FREE”. Und wie versprochen: Die Berliner Volksbank ist auch 2013 wieder mit dabei!

Die zweite Chance auf 300 Euro

Bei unserem Kamerasuchbild stand Franziska im Fokus und durfte sich über 300 Euro Taschengeld freuen. Wie versprochen hier die zweite Chance: Auf einem Bild in diesem Beitrag haben wir alle Personen unkenntlich gemacht, außer eine. Wenn sich diese Person erkennt und sich bis 30. September 2012 telefonisch unter 030 3063-3300 bei uns meldet, gewinnt auch sie 300 Euro.

Lasst Bilder sprechen:

Blogparade: Der wichtigste Ort der Welt

Der Bausparfuchs hat zu seiner ersten Blogparade mit dem Thema “Der wichtigste Ort der Welt” geladen. Und wir sind dabei.

Was ist eine Blogparade?

Das Prinzip ist ganz einfach: Einer gibt ein Thema vor und fordert seine Leser auf, in ihren eigenen Blogs darüber zu schreiben. Alle Beiträge werden beim Initiator verlinkt und anschließend prämiert. So sammeln sich verschiedene Geschichten von ganz unterschiedlichen Bloggern.

Der wichtigste Ort der Welt

Für die Berliner Volksbank ist natürlich Berlin und Brandenburg der wichtigste Ort der Welt. Hier ist unser Marktgebiet, hier sind unsere Kunden und hier sind wir zu Hause.

Doch das Zuhause ist ein sehr persönlicher Ort und daher wollen wir auch von Ihnen wissen, warum für Sie Zuhause der wichtigste Ort ist. Wir machen den Anfang:

Nancy Mönch

„In wohne kurz vor Polen!“ Wenn ich diesen Satz sage, fange ich mir einen zornigen Blick und leicht entrückte Gesichtszüge von meinem Mann. Geografisch gesehen, habe ich nicht ganz unrecht. Denn ich arbeite in Berlin-Tiergarten, wohne in Strausberg und ernte dafür täglich Mitleid. Diese lapidare Falschaussage ist einfach nur meine Art, mit diesem endlos scheinenden und freizeitraubendem Arbeitsweg umzugehen.

Doch aus Mitleid wird schnell purer Neid, denn ich wohne direkt am Straussee. Ich erlebe, wie der See zufriert; wie es knirscht und knallt, wenn er taut; liebe es, wenn Blitze darin einschlagen und schlafe bei weit geöffneten Fenstern, wenn ein Gewitter direkt überm See ohrenbetäubenden Lärm erzeugt. Ach, und da ist ja auch noch der Specht, der von seinen Artgenossen scheinbar missverstanden wird. Weit nach der Paarungszeit, hakt und hämmert er jeden Baum. Muss wohl eine seltene Au Pair Art sein.

Dieses Naturerlebnis kurz vor den Toren Berlins, kombiniert mit dem besten Mann auf Erden, macht mein Zuhause zum wichtigsten Ort der Welt.

Daniel Klappert

Die Tür zumachen, das Smartphone lautlos und die Musik laut anstellen. Dann bin ich Zuhause. Alles hinter sich lassen und die Zeit so genießen, wie man gerade möchte. Mal im “Schlabberlook”, mal mit zerzausten Haaren, ganz egal. Doch die große Stadt mit all ihrem Möglichkeiten muss direkt vor der Tür sein. Denn wenn man Lust auf Spass, Leute, Kultur oder Reisen hat, sollen die Wege nicht zu weit sein. Berlin ist seit 10 Jahren mein Zuhause.

Kerstin Genilke

Echte Berliner werden lästern, dass ich ja eigentlich gar nicht in Berlin wohne, wenn ich als Wohnbezirk Spandau erwähne.  Denn Spandauer sind ein ganz eigenes Völkchen, sagt man, und klappen die Brücke hoch ;-)  Als zugezogene Spandauerin, freue mich jedoch jeden Abend beim Passieren der Stößensee-Brücke, bald mein Zuhause zu erreichen. Es ist umgeben von Wasser und Grün – die Havel fast direkt vor der Nase. Ausgestiegen aus dem Bus, ist erstmal durchatmen angesagt. Die Hektik der Berliner City fällt dann ganz schnell von mir ab. Und ein schöner Sommer rundet das Ganze dann noch perfekt ab – auf meinem grünen Wohnzimmer in Form eines großen Balkons.

Josefine Holl

Mein Zuhause ist für mich der wichtigste Ort der Welt, weil es der einzige Ort ist, wo ich mich zurückziehen kann. Wenn ich Zuhause ankomme, fällt alles andere von mir ab. Ich kann die Seele baumeln lassen und einfach mal komplett abschalten. Das funktioniert nirgendwo anders so gut, weil ich nirgendwo sonst den Kopf frei bekomme. Zuhause ist einfach die gewohnte Umgebung. Ich kenne jeden Winkel der Zimmer, jeder Gegenstand hat seinen Platz und alles ist so vertraut. Andere Orte sind vielleicht aufregender, interessanter, vielseitiger, bunter oder größer, aber nirgendwo fühle ich mich so geborgen. Ich würde um nichts in der Welt tauschen.

Und jetzt sind Sie dran!

Wenn Sie selbst einen Blog haben, machen Sie doch einfach mit und posten Sie Ihren Link beim Bausparfuchs und gern auch bei uns als Kommentar.

Sie haben keinen eigenen Blog, wollen aber trotzdem gern von Ihrem zuhause erzählen? Dann schreiben Sie uns doch einen Kommentar, der Bausparfuchs wird es schon finden. Und wer weiß, vielleicht holen wir den Pokal zusammen in unser gemeinsames Zuhause “Berlin-Brandenburg”.

Backstage bei STARS for FREE 2012: Wie viel Fan seid ihr?

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Mit guten Ideen kommt man weiter: jetzt sogar bis in den Backstage-Bereich von STARS for FREE 2012. Zu jedem “Konto for Free” gibt es zwei Tickets garantiert und über den Ticket-Alarm auf unserer Facebook-Seite verlosen wir im Vorfeld des Konzerts in der Wuhlheide weitere Eintrittskarten.

Aber hier und jetzt geht’s um mehr: Zu “verdienen” gibt es ein Komplett-Paket mit Tickets und Backstageführung für zwei Personen!

Hier die entscheidende Frage: Was würdet ihr dafür tun? Sendet uns eure Vorschläge per Kommentar. Es dürfen witzige, sportliche, soziale, verrückte, mutige Aktionen sein. Wichtig ist nur, dass alle Ideen auch konkret machbar sein müssen. Denn der entscheidende “Haken” an der Sache: Wer gewinnt, muss Wort halten und die Aktion auch tatsächlich durchziehen! Wir sind dann dabei und schießen beweiskräftige Fotos, die wir hier veröffentlichen werden.

Also, mit etwas Glück und einer tollen Idee winken nicht nur Tickets, sondern auch die exklusive Führung durch den Backstage-Bereich von STARS for FREE. Seht selbst, was hinter den Kulissen läuft! Ein Backstage-Guide führt euch durch die Welt hinter der Bühne und zeigt euch alles von der Technik bis zum Catering. Bestimmt läuft euch dabei auch der eine oder andere Star persönlich über den Weg.

Los geht’s: Schickt uns bis zum 9. August Kommentare mit der Beschreibung eurer Aktion. Wir sind gespannt!

STARS for FREE-ReporterÜbrigens: Nicht nur für die Backstage-Gewinner, sondern für alle Fans vor Ort haben wir am 25. August in der Wuhlheide einen rasenden Reporter am Start. Der berichtet aus dem Pressebereich und füttert unsere Facebook-Seite durchgehend mit brandheißen Hintergrundinfos. Einfach während STARS for FREE mit dem Smartphone unsere Facebook-Seite besuchen: Viel Spaß!

Kein Spiel ohne Regeln: Die Teilnahmebedingungen.

Aus aktuellem Anlass weisen wir nochmals darauf hin, dass die Vorschläge umsetzbar sein müssen. Ideen am Konzerttag selbst – also auf, neben oder hinter der Bühne sowie auf oder vor dem Konzertgelände – sind NICHT möglich. Diese Vorschläge können wir leider nicht berücksichtigen.

UPDATE, 16. August 2012:
Unser Favorit hat sich leider nicht gemeldet. Jetzt wird die Zeit langsam zu knapp für eine andere Aktion. Daher haben wir einfach unter allen Teilnehmern verlost. Die Gewinnerin ist Julia M.! An alle anderen noch einmal vielen Dank für Eure lustigen Ideen. Und auf unserer Facebook-Seite geht auch noch was, Stichwort “Ticket-Alarm”.

Unser Blog im neuen Gewand

Heller, freundlicher, “bloggiger”: Wir haben das Design rundum überarbeitet und lassen es in dem Orange aus unseren zwei Hausfarben erstrahlen.

Und wir haben jetzt eine neue Startseite, also eigentlich keine mehr. Denn ab heute präsentieren wir Ihnen dort direkt die aktuellsten Beiträge aus unserem Blog.

Die rechte Seitenspalte mit Kategorien, Facebook, Twitter und unserem Archiv begleitet Sie nun auf dem ganzen Weg durch unseren Blog.

Kein Beitrag ist verloren gegangen, alle Kommentare haben den Umzug gut überstanden und sind genau dort, wo Sie sie hinterlassen haben.

Demnächst starten wir auch mit neuen Serien und Formaten, die dann wie bisher bewertet, kommentiert und geteilt werden können.

Nun aber genug der Worte: Hiermit ist der Blog im neuen Gewand feierlich eröffnet. Schauen Sie sich um und lassen Sie uns gerne wissen, wie es Ihnen gefällt.

So rollt der Rubel – flüssig bleiben mit dem ZasterLaster

Wer kennt das nicht: Gerade wenn’s am schönsten ist, hat man manchmal nicht genug Geld dabei. Da man aber auf Konzerten, Events, Festen und Veranstaltungen aller Art nicht zum Geldautomaten kommen kann, kommt der Geldautomat eben zum Event. Die ZasterLaster bringen Bargeld dahin, wo es gebraucht wird. Eine europaweit einmalige Erfindung der Berliner Volksbank.

Als Zugtiere für die beiden mobilen Geldautomaten dienen zwei fleißige Bienchen; nämlich zwei Piaggio APE, wobei “Ape” das italienische Wort für “Biene” ist. Die unverwüstlichen Kleinstlaster knattern seit Jahrzehnten durch die verwinkelten Gassen italienischer Städte und sind heute zunehmend auch hierzulande sehr beliebt – nicht zuletzt in Berlin und Brandenburg als ZasterLaster.

Geldsäcke schon mehrmals geraubt

ZasterLaster beim Müllerstraßenfest in Berlin-Wedding

Leider sind die beiden ZasterLaster wiederholt beraubt worden. Gestohlen wurden aber nur die beiden Geldsäcke auf dem Dach der Fahrerkabinen. Dabei handelt es sich zwar um echte Geldsäcke, wie sie bei Banken im Einsatz sind. Aber das Bargeld steckt, wie sich jeder denken kann, im Geldautomaten und nicht in den Säcken auf dem Dach der Fahrerkabine, die reine Dekoration sind. Die Geldautomaten selbst sind selbstverständlich sicher und mit modernster Technik ausgestattet.

Ansonsten haben die beiden kleinen Kultbrummer der Berliner Volksbank  zwar nur einen Zylinder und wenig mehr als zehn PS unter der Haube, dafür aber ausreichend Bargeld im Gepäck, um die Besucher von großen Veranstaltungen zu versorgen. Für die Fahrer der ZasterLaster gilt allerdings: Besser nicht größer als 1 Meter 80 gewachsen sein. Sonst kann man sich in der beengten Fahrerkabine mit den Knien die Ohren zuhalten.

Gern gesehene Gäste in Stadt und Land

ZasterLaster auf dem Deutsch-Französischen Volksfest

Inzwischen waren die ZasterLaster bei hunderten Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg gern gesehene Gäste; sei es bei Volksfesten, Sportveranstaltungen, Konzerten. Auch bei den großen Berliner Messen und Kongressen wie re:publica, Grüne Woche, ITB und anderen haben die ZasterLaster einen festen Standplatz.

Auf der Fanmeile bewiesen die rollenden Bargeld-Bienchen unfreiwillig auch ihre Einsatztauglichkeit auch als Podest: Begeisterte Fußball-Fans kletterten dem ZasterLaster aufs Dach, um von dort aus die gute Aussicht zu genießen. Wir bitten aber – bei aller Begeisterung – die ZasterLaster wie gehabt nur zum Geldabheben zu nutzen. Für den Einsatz als Party-Mobile sind sie ausdrücklich nicht gebaut!

Nur mit Bargeld “bewaffnet”

Auch bei der internationalen Luftfahrtausstellung ILA kommen die ZasterLaster zum Einsatz; nicht zuletzt weil die beiden mobilen Geldautomaten über keinerlei kriegstaugliche Bewaffnung verfügen, sondern rein zivilen Zwecken dienen. Letzteres muss nämlich vor dem Einsatz gegenüber dem ILA-Veranstalter deklariert werden, um eine Genehmigung zu erhalten.

Die „ZasterLaster-Sommertour 2012“

Der aktuelle Einsatzplan der beiden mobilen Geldautomaten ist jederzeit auf der Website der Berliner Volksbank einsehbar. Hier die Highlights der kommenden Wochen:

21. Juli A&P Summer Rave, Flughafen Tempelhof
27. bis 29. Juli Greenville Festival, Paaren/Glien bei Berlin
27. Juli bis 19. August Deutsch-Amerikanisches Volksfest, Berlin
3. bis 5. August Internationales Berliner Bierfestival

Leer hin, voll da

Zu Ablauf und Funktion sei hier nur das wichtigste gesagt: Die ZasterLaster werden leer zu ihren Einsatzorten gefahren und erst vor Ort von einem Werttransporter bestückt. Ansonsten wird nur ein Stromanschluss gebraucht. Die Daten der einzelnen Vorgänge werden per UMTS übertragen.

Da die ZasterLaster oft erstaunlich stark frequentiert werden, passen wir die Taktung der Werttransporter entsprechend an. Deswegen kommt es nur in seltenen Fällen vor, dass einem ZasterLaster vor Ort das Bargeld ausgeht.

Bargeld auch bei Umbau

Als sehr nützlich haben sich die ZasterLaster auch im Filialeinsatz bewährt. Wenn möglich, parken wir bei Umbau oder Renovierung einer Filiale einen ZasterLaster direkt vor Ort und können unseren Kunden so die reibungslose Bargeldversorgung gewährleisten.

Mittlerweile bringen die beiden ZasterLaster seit sechs Jahren in Berlin und Brandenburg Bargeld unters Volk. Und inzwischen rollen die ersten Lizenznehmer auch durch München und Mönchengladbach. Weitere werden dazukommen, denn die Idee ist so charmant wie praktisch – eine kleine, aber feine Innovation aus Berlin.

Sind Sie unseren fleißigen Bargeld-Bienchen schon persönlich begegnet? Hat Ihnen ein ZasterLaster mal aus der Klemme geholfen?

Hinter den Kulissen: Azubis im Schließfach

In unserem Blog kommen regelmäßig auch unsere Azubis zu Wort. Dieses mal hatten drei von ihnen eine besondere Idee. Welche genau und was daraus wurde, erzählen sie selbst:

„Und, wo bist du eingesetzt?“ – Diese Frage bekommt jeder Berliner Volksbank-Azubi so oft gestellt, dass er spätestens nach ein paar Tagen aufhört mitzuzählen. Kein Wunder, bei so vielen Geschäftsstellen und Abteilungen in und um Berlin merkt man bereits nach kurzer Ausbildungszeit im Betrieb: „Zu einer Bank gehören nicht nur die vielen Mitarbeiter in den Standorten, auch die Mitarbeiter in der Zentrale haben wichtige Aufgaben, die zum Erfolg der Bank beitragen“.

Mit der Zentrale, genauer gesagt mit dem Social Media-Team, hat auch Josefine Holl zu tun. Sie ist Azubi genau wie ich und hat neben der Ausbildung schon einige Artikel für den Berliner Volksbank-Blog geschrieben.

Als ich durch Zufall mit ihr ins Gespräch kam, sagte sie: „Wenn du eine Idee hast, kannst du auch mal einen interessanten Artikel schreiben! Frag doch mal bei Daniel Klappert nach, der ist im Social Media-Team und hilft dir auf jeden Fall weiter.“

Ein Beitrag? Ach Quatsch: ein Film!

Damit hatte sie mich neugierig gemacht! Aber ein einfacher Beitrag? Worüber sollte ich einen Beitrag schreiben? Wenn, dann sollte es ein Film werden!

Als erstes musste ich nun Daniel Klappert erreichen – wie wird er wohl auf meine Idee reagieren? „Guten Tag, mein Name ist Alexander Polz. Ich möchte in den Berliner Volksbank-Blog. Ist es auch möglich einen Film zu drehen?“
Damit stieß ich sofort auf offene Ohren! Nachdem ich mit Daniel einige Ideen besprochen hatte, wurde mir eine Sache schnell bewusst: Um ein möglichst gutes Ergebnis zu bekommen musste ein ausführliches Drehbuch und vor allem Azubi-Verstärkung her!

Caroline Kunkel und Danny Henke fielen mir ein. Die würden bei so einer Sache mit Sicherheit mitmachen. Nachdem wir drei das endgültige OK der Kollegen für unseren Film hatten, mussten wir uns nur noch einig werden, für welche Idee wir uns entscheiden. Es sollte ein kurzer Film über Bankschließfächer werden. “Hinter den Kulissen: Azubis im Schließfach” könnte man es auch nennen: Etwas übertrieben, nicht zu ernst und ein bisschen zum Schmunzeln.

Wo’s die größten Schließfächer gibt

Alexander Polz, Danny Henke und Caroline Kunkel auf dem Weg in den Tresorraum

Ein paar Tage später war es dann soweit! Unser Film sollte in der Budapester Straße gedreht werden, dort ist unsere Zentrale der Berliner Volksbank und somit auch der Kommandostand für alles, was mit Social Media zu tun hat. Aber für uns viel wichtiger: Da sind die größten Schließfächer der Berliner Volksbank.

Der Kameramann war engagiert und so schritten wir mit dem Konzept auf dem Papier und jeder Menge Motivation zur Tat.

Jeder von uns brachte ein paar Requisiten mit, sodass wir eine passende Auswahl hatten, von der wir uns geeignete Dinge aussuchen konnten. Als wir dann in der großen Tresoranlage der Berliner Volksbank-Zentrale standen, um uns unseren wichtigsten Drehort anzuschauen, stellten wir fest, dass der Film ohne eine ordentliche Beleuchtung in die Hose gehen würde. Aber unser Kameramann kümmerte sich darum.

Nach dem Dreh ist vor dem Schnitt

„Ach, das ist ja gar nicht so leicht!“ Diesen Satz hörte man ziemlich oft von einem von uns Dreien. Wir haben die Sache aber auch wirklich unterschätzt und so kamen einige lustige Outtakes zusammen. An so viele Dinge war zu denken und so kam es des öfteren vor, dass wir jede Szene drei- bis viermal aus zwei oder drei verschiedenen Perspektiven drehen mussten, um uns selbst und unseren netten Kameramann zufrieden zu stellen.

Wir hatten wirklich eine Menge Spaß und haben viel Schweiß und Arbeit in diesen kurzen Film investiert. Nach dem Dreh war unsere Mission “Film” aber noch lange nicht zu Ende!

Wir verabredeten uns zwei Tage später noch einmal mit dem Social Media-Team um den Film gemeinsam zu schneiden. Alle Szenen mussten begutachtet, geschnitten und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Es war zwar eine komplizierte Arbeit, den Überblick zu behalten, doch anstrengend war es keineswegs, denn beim Betrachten unserer missglückten Szenen kamen wir von einem Lacher zum nächsten!

Jetzt aber: Film ab!

Und dann war es soweit: Zum ersten Mal sahen wir den fertigen Film! Wir sind sehr stolz, dass alles so hervorragend geklappt hat. Vielen Dank an alle, die an dem Film in irgendeiner Weise beteiligt waren. Ein besonderer Dank geht dabei an unseren professionellen Kameramann, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand und es uns ermöglicht hat, dass wir unsere Vorstellungen umsetzen konnten.

Wer sehen möchte, was aus unserer Idee geworden ist, kann sich hier das Ergebnis anschauen: