Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

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Als Azubi-Azubi bei der Berliner Volksbank

Schon fast ein Jahr bei der Berliner Volksbank – das ging schnell rum! Gerade eben war ich noch selbst ganz neu hier. Ich erinnere mich noch an die schlaflosen Nächte vor dem großen, ersten Tag: Wie werden wohl die Leute da sein? Ist das überhaupt das richtige für mich? Tausend Fragen gingen mir durch den Kopf und keine passable Antwort war in Sicht.

Mittendrin – bei den Bewerbungsvorbereitungen für die Azubi-Tage

Aber die Berliner Volksbank hat sich ein gutes Konzept ausgedacht, um den neuen Neulingen den Einstieg möglichst leicht zu gestalten. Die Azubis aus dem zweiten Lehrjahr nehmen die Neuen nämlich die ersten vier Tage lang unter ihre Fittiche und zeigen ihnen, wie alles läuft – also als Azubi-Azubis sozusagen. Das nennt sich dann Einführungs- oder auch E-Seminar.

Zunächst war ich mal sehr nervös an meinem ersten Tag. Ich kannte ja niemanden und hatte keinen blassen Schimmer, was auf mich zukommen würde. Ich wusste nur, wo und wann ich mich einfinden sollte. Das tat ich dann auch zusammen mit 39 anderen Azubis und Studenten, die bestimmt ähnlich nervös waren wie ich.

Nervös wie am ersten Tag

Aber schon am Eingang der Volksbank-Zentrale wurden wir freundlich empfangen – natürlich von den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr! Sie nahmen uns sozusagen an die Hand und führten uns durch den Tag, für den ein straffes Programm vorgesehen war. Jeder von uns Neulingen bekam einen persönlichen Zeitplan, damit man wusste, wann man wo sein musste. Dann ging es los und die vielen Grübeleien im Vorfeld waren schnell vergessen.

Denn die “alten Hasen” im zweiten Lehrjahr unterwiesen uns Frischlinge vier Tage lang in Sachen Bank, Beruf und Alltag. Grundlegendes Wissen erklärten sie uns in Präsentationen und wir konnten alle unsere Fragen stellen, die uns auf der Zunge brannten.

Ein “alter Hase” aus dem zweiten Lehrjahr

Dieses Jahr, in meinem zweiten Jahr, zähle ich nun selbst zu den “alten Hasen”. Zusammen mit acht Leuten aus meinem Lehrjahr will ich den neuen Azubis einen ebenso tollen Empfang bereiten, wie ich ihn vor fast einem Jahr erlebt habe.

Allerdings musste ich es überhaupt erst einmal bis in das E-Seminar-Team schaffen. Es gab nämlich ein “knallhartes Casting”, da sich mehr als 9 Leute beworben hatten. Ins Spiel bringen sollten wir uns mit einer kreativen Bewerbung. Dabei sind die unterschiedlichsten Ideen entstanden. Mir hat wohl meine gewisse kreative Ader bei meinem Plan geholfen, meine Persönlichkeit in Bildern darzustellen; also mein Leben in Momentaufnahmen beim Sport, beim Kochen, bei der Arbeit etc. Ein Anderer aus unserer Truppe hat sich als Geheimagent ausgegeben mit der Mission, die neuen Agenten einzuweisen. Auch nicht schlecht.

Auf rohen Eiern in die zweite Runde

Danach hieß es aber: Nach dem Casting ist vor dem Casting. Denn alle Bewerber wurden nach der Kreativ-Bewerbung zu einer zweiten Runde eingeladen. Dort wartete dann die Aufgabe auf uns, ein rohes Ei so zu verpacken, dass wir es vom Balkon fallen lassen konnten, ohne dass es kaputt geht.

Eines von vier Rohes-Ei-Teams kurz vor dem Start – ob das halten wird?

Dazu wurden wir in vier Teams geteilt und dann ging es ans verpacken. Jedem Team standen die gleichen Materialien zur Verfügung und drei Teams ist es auch gelungen, das Ei sicher einzupacken. Meine Verpackungskünste dürften uns hier ziemlich geholfen haben, denn unser Ei ging auch nicht zu Bruch.

Langer Sommer als Azubi-Azubi

Jedenfalls traf die Jury der Ausbilderinnen dann ihre Entscheidung und das Ergebnis stand fest: Neun Azubis, darunter ich, wurden auf ihre Mission geschickt, die Neulinge einzuführen.

Vorher heißt es jetzt erst einmal viel Arbeit für uns: Wir müssen zwar nur vier Tage vorbereiten, aber diese vier Tage müssen bis ins letzte Detail durchorganisiert sein. Die Präsentationen müssen erarbeitet werden und wir brauchen Gastredner aus möglichst vielen Bereichen wie zum Beispiel aus dem Vorstand oder aus dem Social-Media-Team, damit die Neuen einen möglichst umfangreichen ersten Eindruck gewinnen können. Außerdem müssen die Räume und der Ablauf vorbereitet werden; das alles in Abstimmung mit der Personalabteilung, die das aber zum Glück nicht zum ersten Mal macht und uns hilfreiche Tipps geben kann.

Ansonsten freue ich mich auf das E-Seminar und finde es eine gelungene Sache für den Einstieg ins Berufsleben. Außerdem lerne ich sowieso gerne neue Leute kennen. Bestimmt sind auch unter den neuen Azubis ein paar nette Kollegen dabei.

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Alle Beiträge dieser Serie

  1. Bye, bye
  2. Endspurt mit Abkürzung
  3. Halbzeit ist Zwischenprüfungszeit
  4. Die unsichtbaren Kollegen
  5. Was bewegt die Jugend? - Zwei Azubis wollen´s wissen
  6. Hinter den Kulissen: Azubis im Schließfach
  7. Als Azubi-Azubi bei der Berliner Volksbank
  8. Zurück zur Schule
  9. Und jetzt komme ich!
Kategorie: Bank & Leute
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