Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Berliner Volksbank Blog - Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

„Einmal Fördermittel zum Mitnehmen, bitte.“

Eine Existenzgründung ist komplex und manchmal auch ganz schön kompliziert. So mancher hat bereits zu Beginn den Mut verloren, diesen entscheidenden Stein ins Rollen zu bringen. Zu viele unbekannte und manchmal auch holprige Wege, die es zu beschreiten gilt.

Angefangen von der Geschäftsidee, die erarbeitet und ausgebaut werden möchte, über umfangreiche Recherchen bis hin zum ausgefeilten Businessplan. Und dann sind da noch die vielen Fragen, die einem im Kopf herumschwirren. Wie steht es mit Finanzierungen, wie sehen diese konkret aus und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Bin ich überhaupt förderberechtigt und wenn ja, was muss ich beachten?

Denn Förderprogramme gibt es reichlich. Die Frage ist nur, welches das Richtige für Sie ist. Während sich viele Existenzgründer in ein mehrtägiges Studium der Förderprogramme stürzen, Haare und Nerven lassen, um später häufig dennoch mit einem großen Fragezeichen im Gesicht dazustehen, schnappen sich andere an diesem Punkt bereits ihre Unterlagen und statten der Bank ihres Vertrauens einen Besuch ab.

Elmer Staudt

Elmer Staudt - Leiter des GründerCenters Brandenburg

Um ein Bild davon zu bekommen, wie die Unterstützung in Sachen Förderprogramme im Detail aussieht, habe ich mich mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet getroffen. Elmer Staudt, Leiter des GründerCenters Brandenburg, arbeitet bereits seit vielen Jahren auf diesem Gebiet und hat schon so manche Existenzgründung begleiten dürfen.

In einem Interview haben wir über Existenzgründungen in der heutigen Zeit, aufkommende Herausforderungen und besagte Fördermöglichkeiten gesprochen. Aber lesen Sie selbst:

Herr Staudt, gerade die „Ersttäter“ unter den Existenzgründern sind häufig unsicher, was in der Gründungsphase wie und in welcher Reihenfolge erledigt/bedacht werden sollte. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich betreten sie Neuland. Welche Unterstützung können sie sich von ihrer Bank erhoffen?

Unser Schwerpunkt liegt in der Finanzierungsberatung. Doch im Grunde fängt die Beratung bereits in der Vorgründungsphase, d. h. mit Erstellung des Businessplanes (BP) an. Wenn der BP fertig ist schickt der Gründer ihn zu uns und wir schauen uns den BP intensiv an und machen uns über die Existenzgründung Gedanken. Anschließend wird ein Gesprächstermin vereinbart und die Fragen werden besprochen. Meistens endet das erste Gespräch damit, dass der Gründer den BP auf Grundlage der Empfehlung des Beraters weiter verfeinert/entwickelt.

Vorteilhaft ist dabei selbstverständlich, wenn das Gespräch zu einem frühen Zeitpunkt stattfindet, damit kein Zeitdruck entsteht. Nach der Finanzierungsbewilligung stehen wir den Gründern weiterhin mit unserem Netzwerk zur Verfügung. Daher sind wir häufig die erste Anlaufstelle, wenn Probleme oder auch Fragen auftauchen. Das ist eine Stärke der GründerCenter.

Die Einbindung in das Netzwerk kann auch bei Bedarf schon in der Phase der Prüfung/Besprechung des BP erfolgen.

Also beginnt die Unterstützung ja schon weit vor der Finanzierung. Ab wann ist es denn sinnvoll, sich im Zuge der Gründung mit der Bank in Verbindung zu setzen?

Der BP sollte im Wesentlichen schon fertig sein. Dann ist der richtige Zeitpunkt mit einer Bank zu sprechen. Ausnahmsweise kann auch schon bei der Erstellung des BP Kontakt mit der Bank aufgenommen werden. Das empfiehlt sich bei größeren Vorhaben, um evtl. gewisse Konstellationen beim Geschäftsaufbau zu wählen, die eine Finanzierung leichter machen (beispielsweise das Gesellschafterverhältnis oder die Unternehmensorganisation).

In jedem Falle sollte der Kontakt zur Bank rechtzeitig erfolgen, da eine Bank auch immer Zeit für die Genehmigung/Bearbeitung braucht.

Gibt es bestimmte Fragen, die immer wieder gestellt werden? Welche Fragen bewegen die Unternehmer von morgen?

Zum einen dreht es sich bei den Fragen oftmals um das Eigenkapital bzw. Sicherheiten. Wie viel Eigenkapital brauche ich? Bekomme ich auch einen Kredit, wenn ich keine Sicherheiten habe? Dazu lässt sich Folgendes sagen: Es sollten mindestens 10 % Eigenkapital sein, die eingebracht werden können. Je mehr, desto besser, denn Eigenkapital stellt einen Puffer dar und dient als Reserve. So ersparen Sie sich auch so manche Sorgenfalte.

Die Kreditvergabe ohne Sicherheiten ist bei uns möglich (hier kann ich selbstverständlich nicht für andere Banken sprechen), da wir bei Finanzierungen bis 100.000 Euro das KfW Startgeld beantragen und darin automatisch eine 80 %ige Haftungsfreistellung für die Bank enthalten ist. Alle darüber liegenden Finanzierungen lassen wir bei fehlenden Sicherheiten durch die regionalen Bürgschaftsbanken bis zu 80 % begleiten.

Zum anderen sind es die Fördermittel, die Fragen aufwerfen. Viele angehenden Unternehmer sind sich unsicher, ob sie überhaupt für eine Förderung in Frage kommen. Dabei gibt es kaum ein Vorhaben, das keine Fördermittel erhalten würde.

Worum handelt es sich denn genau bei Fördermitteln? Wer vergibt sie und wie beantrage ich
sie?

Es gibt zwei Arten von Förderung:

  • Die klassischen Darlehen der KfW (beispielsweise das Startgeld, der Gründerkredit investiv oder das ERP-Kapital für Gründung).
  • Die Investitionszulage, die beim Finanzamt beantragt werden muss und die GRW-Mittel als verlorene Zuschüsse, die bei den Investitionsbanken zu bekommen sind.

Die KfW-Darlehen müssen über die Hausbank beantragt werden. Die beiden letzten Fördermittel (IZ und GRW) sind jeweils bei den Trägern zu beantragen (Finanzamt und Investitionsbank), sind aber mit der Hausbank zu besprechen, da wir diese Mittel auch im Finanzierungsplan berücksichtigen müssen. Wir müssen dabei gewisse Vorgaben der EU hinsichtlich der Subventionen beachten. Da ist unsere Aufgabe, unserer Service für den Gründer.

Gibt es bei den Fördermitteln etwas zu beachten?

Förderprogramme können nur für zukünftige Investitionen beantragt werden. Das hat zur Folge, dass man, bevor man investieren will, mit seiner Hausbank gesprochen haben muss. Diese muss das auch dokumentieren. Bei dem ERP-Kapital für Gründung ist zwingend ein Eigenanteil von 10 % von der KfW vorgeschrieben.

Das sind ja schon mal viele Informationen. Aber wie finde ich nun das „richtige“ Förderprogramm für meine Unternehmung?

Die Bank sollte dabei helfen, die richtigen Finanzierungbausteine für den Gründer zusammenzustellen. Fördermittelfinder und detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen gibt es aber auch auf den Internetseiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Industrie- und Handelskammern (IHK), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) sowie auf unseren Seiten im Internet.

Vielen Dank, Herr Staudt, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ein wenig in die Irrungen und Verwirrungen der Gründungsphase einzuführen. Wir hoffen, dass nicht nur wir, sondern auch so mancher Existenzgründer nun um einige Fragezeichen leichter ist.


Für diejenigen, denen es schwer fällt, so viel Vertrauen in eine Person (in Gestalt des Bankberaters) zu legen, gibt es Hilfestellungen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Diese sind im Internet zu finden, allerdings nur zeitaufwendig von den vielen „Blendern“ zu selektieren.

Darum haben wir uns auf die Suche begeben, um Ihnen die Lieblinge der Redaktion zu präsentieren:

Wunder geschehen …

Der 9. November 1989 war ein trüber Herbsttag. Es lag eine Spannung über der ganzen Stadt, dem eingemauerten Westen ebenso wie dem Ostteil. Doch niemand konnte ahnen, dass die kommenden Tage die verrücktesten und glücklichsten in der Geschichte Berlins werden sollten.“Wunder gescheh’n -
ich hab’s gesehen.
Es gibt so vieles,
was wir nicht verstehen.
Wunder gescheh’n -
ich war dabei.
Wir dürfen nicht nur an das glauben,
was wir sehen.” (Nena)

Bereits Ende der 80er Jahre geriet das politische System der DDR ins Wanken. Die Mauer bekommt Risse. Die Leipziger Montagsdemonstrationen und das massenhafte Abwandern von DDR-Bürgern nach der Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze im September 1989 bahnten das Ende des Staates an. Am 9. November geschah, was niemand für möglich gehalten hatte: Die Mauer, die Berlin 28 Jahre lang geteilt hatte, fiel. Noch am Abend desselben Tages kamen die ersten Besucher aus dem Osten nach West-Berlin. Und am nächsten Tag brach der Ansturm los, der wochenlang andauern sollte.

Zur Begrüßung gab es 100 DM

Jeder Gast aus der DDR hatte Anspruch auf 100 DM Begrüßungsgeld, die aus Bundesmitteln gezahlt wurden. Um den gewaltigen Zustrom schon am Morgen des 10. November zu bewältigen, sprangen die Banken kurzfristig ein und übernahmen die Auszahlung. Bereits um 3 Uhr nachts standen die ersten Leute vor den Auszahlungsstellen. Gegen 8 Uhr war die frühere Stadtzentrale der Berliner Volksbank am Kaiserdamm 86 durch die wartende Menschenmenge kaum noch von der Straße her zu erreichen. In der kühlen Herbstwitterung schenkten Mitarbeiter an die Wartenden Kaffee und Tee aus.

An mehreren Wochenenden wurden in der Berliner Volksbank insgesamt rund 7.000 Überstunden geleistet. Es wurden etwa 14,4 Millionen DM ausgezahlt, davon in der Filiale Kreuzberg allein an einem Sonnabend fast 1 Million DM für knapp 10.000 DDR-Bürger. Dazu mussten logistische Probleme gelöst werden, mit denen bis zu diesem Zeitpunkt niemand gerechnet hatte. So wurde die dringend notwendige Auffüllung des Bargeldvorrates durch die mit Fußgängern und Fahrzeugen verstopften Straßen sehr erschwert. Der Einsatz der Mitarbeiter musste koordiniert und die ständige Zusammenarbeit mit anderen Auszahlungsstellen und dem Senat von Berlin gewährleistet werden.

Berliner Volksbank wächst wieder zusammen

Die Ereignisse in der DDR sollten für die Berliner Volksbank wesentlich weiterreichende Auswirkungen haben als nur die Auszahlung des Begrüßungsgeldes. Am 15. Oktober 1989 erwähnte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Heinz-Dieter Prüske, in einer Festrede, dass es nun denkbar wäre, in zehn Jahren auch im Ostteil der Stadt als Bank präsent zu sein. Damals ahnte er nicht, dass er bereits drei Wochen später, am 6. November – also noch vor dem Mauerfall – erste telefonische Kontakte zum Direktor der Berliner Volksbank (Ost), Helmut Häberer, knüpfen würde.

Ost-West-Kontaktbüro

Den Telefonaten folgten persönliche Begegnungen. Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Wiedervereinigung der Berliner Volksbank war die Einrichtung eines „Ost-West-Kontaktbüros“ in den Räumen der Berliner Volksbank (Ost). Hier waren fortan zwei Mitarbeiter der Berliner Volksbank (West) tätig. Aber auch in materieller Hinsicht kam schnell Unterstützung. So wurde der Berliner Volksbank (Ost) innerhalb kürzester Zeit diverse Bürotechnik, wie Schreibmaschinen, Rechner und Mobiliar zur Verfügung gestellt.

Wenn auch die Ausstattung der Ost-Berliner Filialen bei weitem nicht dem Niveau der Ausstattung der Berliner Volksbank (West) entsprach, so gab es doch Einrichtungen, denen die Westberliner Kollegen Respekt zollten:

Das ESER-System (Einheitssystem der elektronischen Rechentechnik) und das in der DDR übliche einheitliche Nummernsystem der Bankkonten ermöglichten einen Zahlungsverkehr, der landesweit Überweisungen innerhalb eines Tages garantierte. Ebenso waren dadurch nichtgenehmigte Kontoüberziehungen über Geldautomaten anderer Kreditinstitute unmöglich.

Vorbereitung für die Fusion

Am 3. April 1990 wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Vorbereitung der Fusion beider Institute zum Ziel hatte. Patenschaftsfilialen wurden benannt und Mitarbeiter auf die im westlichen Institut geläufigen Produkte geschult und trainiert.

In Vorbereitung der Fusion beider Banken stellte der Vorstand der Berliner Volksbank (West) klar, dass alle Mitarbeiter der Berliner Volksbank (Ost), auch wenn sie erst vor kurzem eingestellt worden sind und nicht über eine bankspezifische Ausbildung verfügen, übernommen werden. Zudem sollten die Mitarbeiter der bisherigen Berliner Volksbank (Ost) von Anbeginn nach westlichen Tarifen entlohnt werden.

Währungsunion als Bewährungsprobe

Für diese enorme währungspolitische Aufgabe gab es keine Erfahrungswerte. Voraussetzung war, dass jeder DDR-Bürger, also auch jedes Kind, ein Konto haben musste. So waren Tausende Konten einzurichten und noch weit mehr Umstellungsanträge zu bearbeiten. Pro Person durften Beträge nur in bestimmter Höhe im Verhältnis 1 zu 1 getauscht werden. Die Obergrenzen lagen bei 2.000 Mark für Kinder, 4.000 Mark für Erwachsene und 6.000 Mark für Rentner. Beträge, die diese Grenzen überschritten, wurden im Verhältnis 2 zu 1 getauscht. Bei den Mitarbeitern war Einfallsreichtum gefordert, um trotz des immensen Mehraufwandes den normalen Bankbetrieb aufrecht zu erhalten. Es wurden Extraschalter eröffnet und täglich Überstunden gemacht. Am 1. Juli, dem Tag des Währungsumtausches, leistete die Belegschaft Schwerstarbeit. Geldtransporte rollten, die Schlangen an den Schaltern nahmen kein Ende. Vor manchen Filialen wurde den geduldigen Kunden, die ja nun schon seit Wochen das Schlange stehen vor den Bankschaltern kannten, die Wartezeit mit Getränken, Werbegeschenken und Informationsmaterial verkürzt.

Währungsunion 1990 - Schlange an der Filiale Prenzlauer Berg

Währungsunion 1990 - Schlange an der Filiale Prenzlauer Berg

Die nach Durchführung der Währungsunion von den Mitarbeitern so sehnlich erhoffte Entspannung an den Bankschaltern blieb aus. Die Konten, die vorher für den Umtausch eingerichtet worden waren, wurden nun größtenteils wieder aufgelöst. Hinzu kam die noch über Monate andauernde Arbeit mit zwei Währungen, denn der Tausch von Bargeld war weiterhin möglich und das Münzgeld der DDR bis zu 50 Pfennig behielt vorläufig noch seine Gültigkeit. So waren in den östlichen Bezirken zum Überlaufen volle Kundenräume, Durcharbeiten in den Pausen, Überstunden und Wochenendarbeit noch bis zum Jahresende selbstverständlich.

Trotz der vorübergehend angespannten Atmosphäre hielten die meisten Kunden ihrer Bank die Treue. Die traditionelle Verbundenheit mit dem Kunden, die auch die Berliner Volksbank (Ost) all die Jahre hindurch gepflegt hatte, zahlte sich nun aus.

Weiter auf Expansionskurs

Seit dem 19. Dezember 1990 sind die Berliner Volksbank (Ost) und die Berliner Volksbank (West) wieder das einheitliche Bankinstitut, als das sie am 16. Januar 1946 gegründet worden waren.

Zeitgleich mit der Berliner Volksbank (Ost) fusionierte auch die Volksbank Falkensee mit der Berliner Volksbank (West). Damit trat die Bank erstmals aus dem Stadtgebiet Berlins heraus. Innerhalb kürzester Zeit wurden insgesamt zwölf Fusionen mit Banken Berlins und des Berliner Umlandes realisiert. Es war eine Zeit großer Anstrengungen, großer Begeisterung und großen Engagements, eine Zeit voller Ideen und Visionen.

Tortenschlacht!

Wir haben Geburtstag – Sie gewinnen die Torten: Soviel für heute zur Geschichte unserer Bank. Mit etwas Glück können Sie eine von sechs Torten gewinnen. Was Sie dafür tun müssen? Erzählen Sie uns von Ihrem größten persönlichen Wunder. Was haben Sie erlebt, dass Sie nie vergessen werden?

Unter allen Geschichten, die bis zum 4. Oktober 2011, 12:00 Uhr, als Kommentar bei uns eingehen, entscheidet das Los. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt per E-Mail und hier im Blog. Machen Sie mit, es lohnt sich! Eine Cremetorte hat einen Durchmesser von 27 cm und kann direkt in der Konditorei Fester (Markt 4, 13597 Berlin-Spandau) abgeholt werden. Sie kann auch gegen Entgelt geliefert werden. Wir danken unserem langjährigen Kunden, der Konditorei Fester, für die Unterstützung. Weitere Informationen: http://www.konditorei-fester.de/

Update vom 05.10.2011 – Die Torten sind verlost

Eine Glücksfee hat die Gewinner unserer sechs Geburtstagstorten ermittelt. Vielen Dank für Ihre Kommentare über Ihre persönlichen Wunder :-)

Herzlichen Glückwunsch und guten Appetit an:

  • Alet Müller
  • Jan
  • Kaiser
  • Noack
  • Ronny
  • Marco

Update vom 01.11.2011

Mit unseren Beiträgen sind wir in der Gegenwart angekommen. Für die letzten 18 Torten haben wir uns etwas Besonderes überlegt. Wir verschenken sie an Menschen, denen Sie etwas Gutes tun wollen. Wie das geht, lesen Sie Ende November hier im Blog.

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STARS for FREE 2011 – Super Stimmung, super Musik und XXL-Feuerwerk

Am 10. September war es wieder soweit: Zum 15. Mal veranstaltete 104.6 RTL gemeinsam mit der Berliner Volksbank das Open-Air-Konzert “STARS for FREE”. Gleichzeitig feierte 104.6 RTL hier die größte Open Air Geburtstagsparty des Jahres mit über 17.000 Fans in der Kindl-Bühne Wuhlheide. Nie zuvor gab es in der 15jährigen “STARS FOR FREE” Geschichte ein größeres und einzigartigeres Aufgebot an nationalen und internationalen Künstlern.

Eröffnet wurde der 8-stündige Geburtstagsmarathon von Alexandra Stan und ihrem Sommerhit “Mr. Saxobeat”. Schon mit dem ersten Song wurden die 17.000 Fans in ausgelassene Partystimmung versetzt. Zeitgleich verwandelte sich die Wuhlheide in ein orangefarbenes Lichtermeer aufgrund der jedes Jahr wieder beliebten orangen Winkehände der Berliner Volksbank. Weiter ging es mit Aloe Blacc (“I need a dollar”) und dann mit dem Comeback von East 17, den Stars der Neunziger, die die Fans mit “It´s all right” und “Stay another day” in Erinnerungen schwelgen ließen und Polarkreis 18 (“Allein, Allein”). Der schon sehnlichst erwartetet Tim Bendzko musste leider krankheitsbedingt absagen und konnte daher nicht die Welt retten und auch die 148.713 E-Mail blieben ungecheckt.

Erstmalig sorgten bei STARS for FREE die Comedians wie Bauchredner Sascha Grammel und Paul Panzer dafür, dass auch die Lachmuskeln der Fans trainiert worden. Für das I-Tüpfelchen sorgte dazu noch der Überraschungsgast des Abends Mario Barth. Der Überraschungsgast hatte seine Wirkung absolut nicht verfehlt. Mario Barth, Comedian mit “Berliner Schnauze”, zog mit seinem Auftritt und einem Auszug aus seinem aktuellen Live-Programm “Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!” das Publikum sofort in seinen Bann.

Musikalisch ging es dann weiter mit dem Auftritt von Pietro Lombardi und seiner Verlobten Sarah Engels, der euphorisch gefeiert wurde. Anschließend heizte Andreas Bourani (“Nur in meinem Kopf”) dem Publikum ein. Die große Geburtstagsparty ging dann weiter mit Milow (“You and me”), Blue (“Sorry seems to be the hardest word”) und Kelly Clarkson (“Because of you”). Für das ältere Semester gab es mit Midge Ure noch ein Highlight, der auf der Bühne Songs wie “Dancing with tears in my eyes” und “Fade to grey” zum Besten gab. Madcon (“Glow”), Jason Derulo (“Whatcha Say”) und Culcha Candela (“Hamma”) rundeten die “STARS FOR FREE 2011″ Party stilvoll ab.

Zum Abschluss durfte das Feuerwerk natürlich nicht fehlen. Standesgemäß fiel das in diesem Jahr auch in Größe XXL aus, zum Ende war der ganze Himmel ein goldenes Lichtermeer.

Zwischendurch durfte sich Sophia beim traditionellen Kamerasuchspiel der Berliner Volksbank über 300 Euro Taschengeld freuen. Eine zweite Chance gibt es auch noch: Wer unter den folgenden Fotos eines findet, bei dem nur er oder sie und kein anderer klar erkennbar ist – der möge sich melden – in einer Filiale der Berliner Volksbank oder unter 30 63-33 00. Denn es winken dem glücklichen Gewinner 300 Euro Taschengeld.

Bilder satt und einen versteckten Gewinner

Der raue Style der Straße – LIVE in Berlin

Egal, ob in der Mönckebergstraße in Hamburg oder auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Wann immer ich eine Streetdance-Truppe auf den Straßen sehe, ich bleibe stehen. Mich fasziniert das Zusammenspiel der Tänzer, die Körperbeherrschung, die Lebenslust. Sich einen kurzen Moment vom Rhythmus der Musik und der Interpretation der Tänzer aus dem Alltag entführen zu lassen, ist eine willkommene Unterbrechung des üblichen Tagesprogramms. Zugegeben, Berlin und Hamburg sind sicher nicht mit New York zu vergleichen, aber ein kleines Stück des Flairs in solchen Momenten kommt doch auf.

Beitragsbild BLAZE The Sensational Streetdance Show

Tänzer der BLAZE The Sensational Streetdance Show

Als ich von „BLAZE – The Sensational Streetdance Show“ gehört habe, wurde ich sofort hellhörig. Bisher nur in den Niederlanden und London bekannt, kommt das neue Showkonzept nun endlich nach Berlin.

Eine Kombination aus klassischem Musical und dem rauen Style der Straße ist das Motto. Die 11 besten Tänzer standen schon fest und so gab es bei der abschließenden Audition in Berlin nur noch einen freien Platz im Ensemble zu vergeben. Über 150 Bewerber traten am 20.06.2011 gegeneinander an. Durchgesetzt hat sich die 28-jährige Stuttgarterin Sarah Hammerschmidt.

Doch was macht „BLAZE“ noch aus?

Die Musik:

Bekannte Hits von David Guetta, Culcha Candela, Rihanna, Justin Timberlake, Michael Jackson Snoop Doog und Lady Gaga bilden die musikalische Grundlage für die 90-minütige Show. Mitwippen auf den Sitzen inklusive.

Die Visuals:

Digitale Screening, 4-dimensionale Beleuchtung und ein atemberaubendes Set geben der Bühne ein besonderes Flair. Die visuelle Inszenierung unterstützt die Wirkung von Musik und Tänzern ohne vom wesentlichen abzulenken.

Die Location:

Das Spektakel findet vom 19.09. bis 25.09.2011 im Berliner Admiralspalast an der Friedrichstraße statt. Ein traditionsreicher Veranstaltungsort vom Anfang des 20. Jahrhunderts bietet so einen gewissen Kontrast, der die Mischung der unterschiedlichen Elemente zusätzlich unterstützt.

Und da es um Bilder, Bewegung und Musik geht, kann sich jeder mit diesem Video den besten Eindruck verschaffen:

Einladung zur Preview

Für die musikbegeisterten Leserinnen und Leser unseres Blogs haben wir noch ein ganz besonderes Geschenk. Gemeinsam mit dem Veranstalter Trinity Music laden wir 2 x 2 Leser zur Vorpremiere am 19.09.2011 um 20:00 Uhr ein.

Unter allen, die uns bis zum 11.09.2011 in einem Kommentar erzählen, was sie in Berlin begeistert, verlosen wir diese Plätze auf der Gästeliste. Viel Glück bei der Teilnahme. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und hier an dieser Stelle veröffentlicht.

Weitere Links

BLAZE – The Sensational Streetdance Show

Fotos: Trinity Music