Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Berliner Volksbank Blog - Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Farbenkunde mal anders

Nun sind die Ostertage vorbei. So mancher unter uns ist bereits wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt und denkt an die schönen Stunden zurück. Ganz gleich, wie man die Tage verbracht hat, vermutlich ist ein jeder mit den guten alten Ostereiern in Berührung gekommen, die grün, blau und rot aus ihren Nestern lugten.

Aber sind Sie jemals auf den Gedanken gekommen, dass auch in Ihnen eine gehörige Portion Grün, Blau oder Rot schlummern könnte? Na gut, ein bisschen blau sind viele vermutlich irgendwann gewesen, aber die Vorstellung eines kleinen Regenbogens im eigenen Körper hat sich mir persönlich noch nie aufgedrängt.

Weil meine Kunden es mir wert sind

Ich hatte mich demnach vorher nicht ernsthaft mit dem bunten Inneren meiner Mitmenschen beschäftigt, als ich dem verlockenden Angebot der UnternehmerAkademie folgend die Veranstaltung „Meine Kunden und ich – mehr Erfolg durch besseres Verstehen“ besuchte.

An einem trüben Tag im März fand ich mich in einer „bunten“ Gruppe Unternehmerinnen und Unternehmer wieder, die zusammengekommen waren, um möglichen Kommunikationshindernissen den Kampf anzusagen. Das versprach zumindest der Titel des Seminars, der ja auch mich angelockt hatte. Da dem Dozenten bereits sein guter Ruf vorausgeeilt war, hatte ich schon eine vage Vorahnung, was mich in den kommenden 4 Stunden erwarten würde.

Rainer Aßmann, Vorstand der BAP Bankpartner AG und Dozent der Veranstaltung, hatte nicht nur durch sein Wissen um die Hintergründe der Persönlichkeit bei einigen Menschen Eindruck hinterlassen. Mit anderen Worten: Meine Erwartungen waren so hoch gesteckt, dass es schwer werden würde, diese zu erfüllen.

Überzeugung gibt es nicht von der Stange

„Wie erreiche ich meine Kunden?“, das war der Dreh- und Angelpunkt des heutigen Tages. Sind es die schlagenden Argumente, die meinen Kunden von meinem Produkt oder meiner Dienstleistung überzeugen oder gibt es weitere Aspekte, die dabei eine Rolle spielen?

Diese Frage ist mit einem klaren „JEIN“ zu beantworten, denn durchaus können überzeugende Argumente unter gegebenen Umständen ihre Wirkung erzielen. Doch spielt auch die eigene Persönlichkeit eine entscheidende Rolle. Denn wir Menschen sind nun mal individuell. Und so unterschiedlich wie wir sind, so unterschiedlich sind auch unsere „Überzeugungssender“ gepolt. Während der eine großen Wert auf eine Ansammlung sachlicher Argumente legt, lässt sich der andere vielleicht eher durch ein strahlendes Lächeln der Verkäuferin überzeugen.

Der Schlüssel zum Erfolg

Aber wie erkenne ich nun, wie mein Kunde tickt? Manche Menschen haben dafür ein Gespür. Ähnlich wie die Muttersprache, die nach Gefühl und nicht den Regeln der Grammatik folgend gesprochen wird, können auch sie selten die Regeln des Gespürs erklären. Sie scheinen einen inneren Sensor zu haben, der sie im Umgang mit anderen Menschen in die „richtige“ Richtung lenkt, so dass schnell eine gute und gemeinsame Basis der Kommunikation und des Verständnisses gefunden wird. Ist man dazu in der Lage, hält man den Schlüssel des Erfolgs in den Händen. Denn weiß ich bereits zu Beginn, was meinen Kunden besonders wichtig ist, kann ich ganz speziell auf sie und ihre Wünsche eingehen. Was kann überzeugender sein?

Gehören Sie nun nicht zu diesen Wunderkindern, ist das noch lange kein Grund zu verzagen. Denn die gute Nachricht ist: Es gibt eine Methode, die es Ihnen ermöglicht, die Persönlichkeitsstruktur Ihres Gegenübers zu erkennen. Dabei geht es nicht um Hexenwerk, sondern lediglich um das Erkennen von Grundtendenzen. Mehr ist in einer normalen Kundenbeziehung nicht notwendig, eher beängstigend.

Die Dreieinigkeit

Bevor ich aber erläutere, wie Sie die wesentlichen Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen erkennen können, möchten ich darauf eingehen, welche es überhaupt zu entdecken gibt. Beruhend auf der Evolutionsgeschichte des Menschen, entstand in den 70er Jahren der Ansatz der Biostruktur-Analyse, die Rainer Aßmann uns im Rahmen der UnternehmerAkademie präsentierte.

MacLean identifizierte 3 Gehirne mit unterschiedlichen “Zuständigkeiten”, abhängig von deren epochaler Entwicklung:

Stammhirn = grün

Das Stammhirn ist das älteste Gehirn (Reptiliengehirn) und der Sitz unserer Ur-Instinkte, die der Selbsterhaltung dienten.

Zwischenhirn = rot

Das Zwischenhirn ist das Gehirn der Emotionen. Durch diese positiven sowie negativen Gefühlsregungen wurden Handlungen wie Kampf oder Flucht ausgelöst. Hierbei geht es nicht nur um Erhaltung sondern vielmehr um Behauptung, also auch um Macht.

Großhirn = blau

Das Großhirn ist das Gehirn der Primaten und damit am weitesten entwickelt. Es ist geprägt von rationalem Handeln und logischer Voraussicht. So stürzten sich die Affen nicht in wilde Kämpfe, sondern verkrümelten sich still und leise auf die Bäume.

Warum wir Banker häufig „blau“ sind

Im Grunde wirken alle 3 Hirnbereiche nach wie vor in einem individuell unterschiedlichen Stärken-Verhältnis im menschlichen Verhalten zusammen. Und genau dieses Stärken-Verhältnis gilt es zu erfassen.

Unterschieden wird zwischen folgenden drei Basistypen:

Der Grüne ist ein kontaktfreudiger und besonders gefühlsbetonter Mensch. Er ist hilfsbereit, häufig sozial engagiert und hat ein gutes Gespür für Menschen. Besonders wichtig ist ihm, dass er von Mitmenschen gemocht wird. Darum ist er auch sehr anpassungsfähig. Da er ein eher vergangenheitsbezogener Typ ist, greift er gerne auf Erfahrungen und Vertrautes zurück.

Im Kundengespräch ist es wichtig, dass ihm der Berater angenehm und sympathisch ist. Mit dem grünen Zeitgenossen werden Sie es nicht schwer haben, eine gute Kommunikation aufzubauen, da auch er daran interessiert ist. Er erzählt gerne private Dinge. Eine gute Beziehung zum Berater ist ihm wichtiger, als das Produkt selbst, bzw. der Preis des Produktes. Auffällig ist auch, dass der grüne Sozialmensch manchmal schlicht und ergreifend aus Mitleid dem Verkäufer gegenüber kauft.

Der blaue Typ ist in vielen Punkten der absolute Grün-Gegensatz. Dennoch schließt dies nicht aus, dass ein grüner Typ auch blauen Einflüssen unterliegen kann. Der Blaue ist ein rationaler, zurückhaltender, fast schon verschlossener Mensch. Er denkt und handelt geordnet, systematisch und analytisch mit einem Hang zur Perfektion. Seine Orientierung ist zukunftsgerichtet.

Im Kundengespräch ist es dem Blauen sehr wichtig, alle Fakten zur Hand zu haben. Meist hat er sich diese zwar schon vorab besorgt, händigen Sie ihm aber dennoch vorsichtshalber alle Informationen, die Sie auftreiben können, aus. Tabellen, Vergleiche und Tests gehören zu seinen Lieblingen. Und machen Sie sich nicht die Mühe, ihn an Ort und Stelle überzeugen zu wollen. Er wird die Unterlagen mitnehmen und bis zum nächsten Treffen durcharbeiten. Dann möchte er mit Ihnen einige Textpassagen besprechen, die er durch Randbemerkungen kenntlich gemacht hat. Den blauen Kunden erkennen Sie im Übrigen schon bei der Begrü-ßung. Da Körperkontakt ungewünscht ist, wird er einen Sicherheitsabstand wahren, der über das gewohnte Maß hinausgeht.

Uns Bankern sagt man im Übrigen nach, eine besonders starke Blau-Komponente aufzuweisen ;-)

Der Rote ist ein sehr gegenwärtiger und emotionsgetriebener Mensch. Nicht im Sinne von gefühlsduselig, sondern vielmehr in Form von Rivalität und Wetteifer. Der rote Typ macht sich durch Ungeduld bemerkbar. Schneller, höher, weiter lautet seine Devise. Durch sein spontanes und improvisiertes Handeln schafft er es immer wieder, seine Mitmenschen mitzureißen.

Im Kundengespräch lässt der Rote sich durch Exklusivität und Einzigartigkeit überzeugen. Er ist ein auf Status bedachter Mensch, der sich durch Argumente wie „Luxus, Marke und limitiert“ überzeugen lässt. Durch eine Spezialbehandlung schafft man bereits eine gute Basis. Er ist ein spontaner Käufer, allerdings will er sofort seine neue Trophäe präsentieren. Eine spätere Abholung oder Lieferung ist daher eine Zumutung für ihn.

Wichtig ist, dass sich meist alle drei Komponenten in unserer Persönlichkeitsstruktur wiederfinden lassen, nur in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Eine Farbe dominiert dabei in den meisten Fällen. Dieser bunte Mix aus Rot, Grün und Blau bildet letztendlich einen we-sentlichen Teil unserer Persönlichkeit.

Das A und O der Kommunikation

Wenn Sie nun Ihrem Kunden begegnen, achten Sie ganz einfach auf die kleinen Zeichen. Es geht nicht darum, in den ersten Minuten eine komplette Persönlichkeitsanalyse aufzustellen. Seien Sie offen und registrieren Sie auch kleine Kommentare und Gesten während des Gesprächs.


Kleiner Hinweis: Sollte Ihnen das Erkennen einer gewissen Persönlichkeitsstruktur Probleme bereiten, so hat sich der „Aufwand“ dennoch gelohnt, denn Sie haben Ihrem Kunden aufmerksam zugehört. Lassen Sie sich auf den Kunden ein, versetzen Sie sich in dessen Lage und fragen Sie sich, was Ihnen in diesem Moment wichtig wäre.

Haben zwei Gesprächspartner eine ähnliche Zusammensetzung der Farbkomponenten, so ist das Gespräch und ein gemeinsames Verständnis in den meisten Fällen ein Selbstläufer. Sind die Kernfarben aber unterschiedlich, vielleicht sogar absolut gegensätzlich wie beispielsweise der gefühlsbetonte grüne und der rationale blaue Typ, so ist es eine Frage des Entgegenkommens. Unterhält man sich mit einem guten Freund, so ist es sicherlich sinnvoll, einen Kompromiss zuzulassen und sich gegenseitig aufeinander einzustellen.

Fakten, Bilder und ´ne Rolex

Handelt es sich aber um ein Kundengespräch, so ist es an Ihnen, sich voll und ganz auf den Kunden einzustellen.

  • Merken Sie beispielsweise, dass es sich um einen „Blauen“ handelt, so sammeln Sie alle Fakten und geben Sie ihm diese auch schriftlich mit.
  • Der „Grüne“ braucht Bilder, auch wenn Sie diese wortmalerisch für ihn schaffen.
  • Dem „Roten“ brauchen Sie mit einem Allerweltsprodukt nicht zu kommen. Er möchte etwas ganz besonderes haben. Die Rolex, der Porsche …Egal, um welches Produkt oder welche Dienstleistung es geht, erklären Sie dem Kunden, warum er sich dadurch von allen anderen abhebt.

Ist Überzeugen die kleine Schwester von Überreden?

Ganz wichtig ist bei der Anwendung der Analyse, dass es nicht darum geht, den Kunden zu überreden. Sie möchten ihm ja schließlich nichts „aufquatschen“. Vielmehr geht es darum, die Sinnhaftigkeit eines Produktes oder einer Dienstleistung so aufzubereiten, dass der Gegenüber sie erkennt. Selbst bei Bedarf greifen Menschen mit Gründominanz selten auf ein Produkt zurück, das Ihnen nur mit sachlichen Fakten und ellenlangen Produktinformationen kühl und trocken präsentiert wird.

Darum nehmen wir diesen kleinen Exkurs doch einfach zum Anlass, Kunden die individuelle Beratung zuteil werden zu lassen, die sie verdient haben. Nicht, um sie zu überreden, sondern um sie zu überzeugen.

Als wir uns am Abend dieses wirklich erkenntnisreichen Tages mit gedächtnisstützenden Unterlagen unterm Arm Richtung Heimat aufmachten, umschmeichelt uns diese farbige Aura. Ziemlich grün, aber mit gehörigen Blau- und Rot-Einflüssen, trat ich in den klaren Abend hinaus, schlug den Kragen meines Mantels hoch und ließ mich durch die Menge bunter Gemüter treiben.

Grüße aus dem Schwarzwald

Im Jahr 1961 war unsere Bank 15 Jahre alt und mitten im Teenageralter. Es ist die Zeit der Pubertät, man nabelt sich von den Eltern ab und ist auf der Suche nach Identität. Keine leichte Zeit also, wie Jugendliche und Eltern gleichermaßen finden. Und doch müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, wie beispielsweise die des künftigen Berufes. Keine leichte Aufgabe – schließlich werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Bei der Wahl sollten die eigenen Interessen und Stärken berücksichtigt werden. Denn wer etwas besonders gerne macht und darin gut ist, kann im Job damit punkten und die eigene Zukunft aktiv gestalten.

Der Bau der Mauer prägt das Jahr 1961

In einer weit weniger glücklichen Lage waren die Berlinerinnen und Berliner seit dem Mauerbau. Dieser zementiert die deutsche Teilung und ließ wenig Spielraum für eine aktive Zukunftsgestaltung. Vorbereitet wurde dieses unglaubliche Ereignis bereits 1958, als West-Berlin vor eine Belastungsprobe gestellt wurde. Am 27. November richtete der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow ein Berlin-Ultimatum an die Westmächte mit der Forderung, innerhalb von sechs Monaten alle Besatzungstruppen abzuziehen. Die Westsektoren Berlins sollten zu einer „entmilitarisierten freien Stadt“ erklärt werden.

Schlagartig sanken die Grundstückspreise und die Aktien der Berliner Unternehmen fielen. Kapital wurde nach Westdeutschland transferiert. Die Menschen waren verunsichert und versuchten ihr in der noch kurzen Friedenszeit mühsam zusammengetragenes Hab und Gut in Sicherheit zu bringen – die Spareinlagen der Bank sanken und das Kreditgeschäft war rückläufig.

Der größte Schicksalstag brach am 13. August 1961 über Berlin herein. Eine Mauer mitten durch die Stadt. Es gab kein Hinüber und Herüber mehr, Familien waren getrennt, Pendler konnten ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Auch die Berliner Volksbank (West) stand durch den Ausfall von Arbeitskräften aus Ost-Berlin vor erheblichen Problemen. Diese Probleme wurden durch zwei weitere, sehr schwerwiegende Folgen des Mauerbaus verschärft: Das Wechselkassengeschäft, das die Berliner Volksbank bis dahin sehr erfolgreich betrieben hatte, war mit dem Tag der Grenzschließung hinfällig. Die durchaus erheblichen Erträge fielen nun von einem Tag auf den nächsten aus. Und: Die Kunden versuchten ihre Ersparnisse  in Sicherheit zu bringen, aus Angst vor nicht absehbaren politischen Entwicklungen. Sie wollten nicht noch einmal alles verlieren.

Berliner Volksbank im Schwarzwald

Bankgebäude Reuchlinweg in Bad Liebenzell

Kurze Zeit später trafen sich die Vorstände einiger Volksbanken. Der Vorstand einer westdeutschen Volksbank berichtete, dass in seiner Bank bereits Geldbeträge aus Berlin eingezahlt worden seien. Der damalige Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank (West), Gerhard Fröhling, griff diesen Gedanken auf, um seinen Kunden und damit auch der Berliner Volksbank aus der Bedrängnis zu helfen. Er sprach mit den Stadtvätern seines Urlaubsortes im Schwarzwald. Da man dort an günstigen Krediten interessiert war, wurde man schnell einig: In einem Hotel des Städtchens Bad Liebenzell wurde am 29. November 1961 eine Volksbank – die Liebenzeller Bank eG – gegründet, die unter der Schirmherrschaft der Berliner Volksbank (West) stand. Damit war den Kunden der Berliner Volksbank ebenso geholfen wie dem Städtchen Bad Liebenzell.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Volksbank hatten einen sehr angenehmen Nutzen: Bad Liebenzell war ihnen stets ein sehr gastfreundlicher Urlaubsort und das oben erwähnte Hotel bot liebevolle familiäre Betreuung.

Die Liebenzeller Bank eG war später noch viele Jahre eigenständig, bis sie mit der „Vereinigte Volksbank AG“ fusionierte und seither eine von deren Geschäftsstellen ist.

Auf zur Tortenschlacht!

Soviel für heute zur Geschichte unserer Bank. Jetzt gibt es wieder Torten zu gewinnen. Denn für 65 Jahre Berliner Volksbank gibt es 65 Torten für Sie.

Beantworten Sie folgende Frage:

Wie hieß der sowjetische Ministerpräsident, der am 27. November 1958 ein Berlin-Ultimatum an die Westmächte richtete?

Einsendeschluss ist der 2. Mai 2011, 12:00 Uhr. Unter den richtigen Antworten entscheidet das Los. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt per E-Mail und hier im Blog. Machen Sie mit, es lohnt sich! Eine Cremetorte hat einen Durchmesser von 27 cm und kann direkt in der Konditorei Fester (Markt 4, 13597 Berlin-Spandau) abgeholt werden. Sie kann auch geliefert werden, allerdings gegen ein Entgelt.

Wir danken unserem langjährigen Kunden, der Konditorei Fester, für die Unterstützung.

Weitere Informationen: http://www.konditorei-fester.de/

Update vom 04 .05.2011 | Die Torten sind verlost

Eine Glücksfee hat die Gewinner unserer sechs Geburtstagstorten ermittelt. Die richtige Antwort unserer Frage nach dem sowjetischen Ministerpräsident, der am 27. November 1958 ein Berlin-Ultimatum an die Westmächte richtete, lautete Chruschtschow.

Herzlichen Glückwunsch und guten Appetit an:

  • Dani Matzke
  • René Beier
  • Dominik Braune
  • Dr. Detlef Troppens
  • Anna Sikorski
  • Thomas Sauer

Unsere Tortenschlacht geht  Mitte Mai weiter. Dann verlosen wir wieder unsere leckeren Geburtstagstorten. Schauen Sie doch einfach rein in unseren Blog. Dort erfahren Sie dann auch wieder mehr über die Geschichte der Berliner Volksbank.

Skimming: Achtung, Konten-Plünderer

Jeder braucht Bargeld und das machen sich die Täter gern zunutze, vor allem an Wochenenden. Die Täter installieren vor dem Karteneinschubschacht des Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät oder sogar eine vollständige Frontplatte.

Die manipulierten Kartenleser sind optisch dem Geldautomaten angepasst und nur schwer zu erkennen. Die eingeschobene Bankkarte wird durch das illegale Lesegerät zum originalen Kartenleser weitertransportiert. So können Kontodaten ausgelesen und ausgespäht werden, ohne dass das die Bedienung des Geldautomaten beeinträchtigt oder Sie als Kunde misstrauisch werden.

Damit die Täter an Ihre PIN gelangen, wird das Eintippen über eine Kamera oder ein Foto-Handy aufgezeichnet.  Für die Installation einer Minikamera oder fürs Foto-Handy gibt es verschiedene Örtlichkeiten:

  • Oberhalb der Tastatur
  • Seitlich, z. B. in einem manipulierten Prospekthalter
  • An der Decke, versteckt in einer Rauchmelderattrappe

Außerdem kann die PIN über eine täuschend echt aussehende Tastatur oder über ein Aufsatzkartenlesegerät mit integrierter Kamera ausgespäht werden.

Skimming? So schützen Sie sich:

  • Sollten Sie mehrere Zahlungskarten besitzen, heben Sie nicht mit der Karte Geld ab mit der Sie den Türöffner betätigt haben.
  • Für den Zutritt zur Bank über den Türöffner ist nie die Eingabe einer PIN erforderlich. Sollten Sie zu einer Eingabe aufgefordert werden, verständigen Sie die Polizei.
  • Seien Sie aufmerksam und sorgen Sie dafür, dass keiner Sie während der PIN-Eingabe beobachtet.
  • Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand ab oder mit einem Gegenstand (z. B. Geldbörse). So können Sie einen Versuch des Ausspähens erschweren.
  • Nutzen Sie keinen Geldautomaten, an dem Ihnen etwas außergewöhnlich erscheint wie angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende oder lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.
  • Bei Verdacht einer Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei, um mögliche Spuren sichern zu lassen.
  • Außerdem kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich im Falle von Auffälligkeit sofort an Ihre Bank.
  • Sollten Sie z. B.  nachts oder am Wochenende das Gefühl haben, dass Sie Opfer eines Skimmingversuchs geworden sind, sperren Sie umgehend Ihre Karte.
Hinweis: Zur Bildvergrößerung auf das Foto klicken
Original-Mundstück des Kartenlesers Skimming - Anbau einer Verkleidung
Orginal-Mundstück des Kartenlesers Anbau (Farblackierung in Volksbank-Farben)
Skimming - Anbau einer Minikamera Kamera mit Speicherchips und USB-Anschluss
Anbau mit Mini-Kamera Innenleben des Anbaus (Mini-Kamera mit
Speicherchips und USB-Anschluss)

 

Weitere Informationen

UPDATE vom 10.05.2011

Artikel Berliner Morgenpost “Diebe stehlen 60 Millionen Euro an EC-Automaten”

Cash-Trapping: Bargeld in der Falle

Jederzeit und überall Geld abheben ist bequem und gehört zu unserem Alltag. Leider ruft das auch Betrüger auf den Plan, die gern von Ihrem Geld etwas abhaben wollen und das zurzeit besonders über Cash-Trapping (Bargeld in der Falle):

Geld abheben am Geldautomaten

Stellen Sie sich vor, Sie wollen am Geldautomaten abheben. Karte rein, PIN und Wunschbetrag eingetippt und – es passiert nichts. Sie erhalten lediglich den Hinweis einer Störung. Vielleicht versuchen Sie es noch einmal an einem anderen Geldautomaten oder verlassen die Filiale. Der Betrüger holt sich das “Bargeld in der Falle” ab, denn vor dem Geldauswurfschacht hat er vorher eine Blende geklebt, in der sich das Bargeld sammelt. Und obwohl Sie leer ausgegangen sind, ist der Geldbetrag in der Zwischenzeit von Ihrem Konto abgebucht worden.

Vorzugsweise werden diese Manipulationen am Geldautomaten gern am Wochenende vorgenommen, wenn kein Bankmitarbeiter vor Ort ist.

Wie können Sie sich schützen?

  • Schauen Sie sich den Geldautomaten immer genau an. Wenn Ihnen Verblendungen oder Vorbauten auffallen, heben Sie kein Geld ab. Wenden Sie sich an Mitarbeiter der Bank oder außerhalb der Öffnungszeiten der Bank an die Polizei.
  • Bleiben Sie auf jeden Fall am Geldautomaten. Lassen Sie sich auch nicht von vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken. Sollte die Bankfiliale geöffnet sein, bitten Sie eine andere Person, die Bankmitarbeiter zu verständigen.
  • Bei Geldautomaten in Einkaufszentren usw. informieren Sie per Handy die zuständige Bank oder die Polizei.

Weitere Informationen

Nach den Sternen greifen

Logo Sterne des SportsEs geht nicht um sportliche Glanzleistungen, Medaillen und Rekorde, sondern um innovative Angebote in den Bereichen Gesundheit, Integration, Kinder und Jugend, Familie, Senioren, Gleichstellung, Leistungsmotivation, Klima- und Umweltschutz, Ehrenamtsförderung und Vereinsmanagement. Die Sterne werden in drei Stufen vergeben:

  • Lokale Ebene = Bronze
  • Landesebene = Silber
  • Bundesebene = Gold

Die “Sterne des Sports” sind eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Volksbanken Raiffeisenbanken.

Mitmachen lohnt sich

  • In Brandenburg verleihen wir sechs “Sterne des Sports” in Bronze (lokale Ebene)
    mit Preisgeldern von insgesamt 4.500 Euro.
  • In Berlin verleihen wir sechs “Sterne des Sports” in Silber (lokale und Landesebene)
    mit erhöhten Preisgeldern von insgesamt 9.500 Euro.

Die jeweils Erstplatzierten qualifizieren sich automatisch für die nächste Ebene, auf der weitere Preisgelder vergeben werden.

Die Jury

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Jury gesichtet und bewertet. Sie besteht aus Vertreter/-innen der Landesportbünde, Medien, Sportlern und Vertretern der Berliner Volksbank. Die Bewertung erfolgt bundesweit nach einheitlichen Kriterien.

Der Zeitplan

Datum Aktivität
04.04.2011 Ausschreibungsbeginn
31.07.2011 Einsendeschluss Bewerbungsunterlagen
31.08.2011 Jurysitzung Brandenburg
12.09.2011 Jurysitzung Berlin
28.09.2011 Preisverleihung “Sterne des Sports” in Bronze für Brandenburg
20.10.2011 Preisverleihung “Sterne des Sports” in Silber für Berlin
November 2011 Preisverleihung “Sterne des Sports” in Silber für Brandenburg
Februar 2012 Preisverleihung “Sterne des Sports” in Gold auf Bundesebene

Wer kann sich bewerben?

Alle bei den Landessportbünden eingetragenen Sportvereine (e. V.) aus dem Geschäftsgebiet der Berliner Volksbank dürfen sich bei uns bewerben.

Bewerbungsfilm Sterne des Sports starten

Bewerbungsfilm (wmv)

Das können ganz unterschiedliche Projekte und Maßnahmen sein. Entscheidend ist, dass sie langfristig und dauerhaft angelegt sind. Einsendeschluss ist der 31.07.2011. 

Ihre Bewerbungen schicken Sie bitte an:
Berliner Volksbank, Kommunikation, Grit Liesicke, 10892 Berlin

Weitere Informationen

Update

Gewaltprävention + Nachhilfe = “Sterne des Sports”

Sechs Brandenburger Sportvereine waren am 28. September in den Potsdamer Kutschstall zur Verleihung der “Sterne des Sports in Bronze” als Nominierte geladen. Voller Spannung erwarteten die Vereinsvertreter ihre Platzierung. Denn die Sterne waren mit insgesamt 4.500 Euro Preisgeld ausgelobt und der Erstplatzierte qualifiziert sich für die nächste Stufe – den silbernen Stern auf Landesebene.

Weiterlesen in der Presseinformation vom 28.09.2011

Berliner Volksbank und Landessportbund präsentierten Gewinner des Großen  “Stern des Sports” in Silber

Sechs Berliner Vereine waren die Nominierten für die “Sterne des Sports”  in Silber 2011. Sie und viele Gäste, darunter die Sternpaten Susan Götz,  Kapitän der deutschen Frauennationalmannschaft im Eishockey, und Christian  Schulz, Kickboxweltmeister 2005 und heute Mitarbeiter der Berliner  Volksbank, warteten gestern Abend in der Zentrale der Berliner Volksbank  voller Spannung auf die Platzierung. Denn der Große “Stern des Sports” in  Silber, der 1. Preis, qualifizierte sich für die Teilnahme am bundesweiten  Wettbewerb um den Großen “Stern des Sports” in Gold und es winkte ein  Preisgeld von insgesamt 9.500 Euro.

Weiterlesen in der Presseinformation vom 21.10.2011