Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Berliner Volksbank Blog - Stadt, Land, Bank – aus der Welt der Berliner Volksbank

Vorbereitung ist alles

Die Idee ist ausgereift und der Businessplan erarbeitet. Jetzt möchten Sie sich am liebsten gleich in die Umsetzung stürzen, um Ihrem Vorhaben endlich Leben einzuhauchen. Doch gedulden Sie sich noch einen Moment, denn das war lediglich der erste Streich. Jetzt ist es an der Zeit für einen weiteren Grundpfeiler der Gründungsphase, der für viele sogar der Dreh- und Angelpunkt der Realisierbarkeit ihres großen Traums ist: Das Bankgespräch.

Die Praxis zeigt immer wieder, dass bei Gründern gerade vor diesem Gespräch Unsicherheit herrscht. Ist ein solches Gespräch wirklich für jeden sinnvoll, was wird da besprochen und wie kann man sich vorbereiten? Hier einige Tipps, damit Sie diesem wichtigen Termin entspannt entgegenblicken können.

Nicht nur Wein reift mit der Zeit

Ein Bankgespräch ist in dieser frühen Phase der Selbständigkeit aus mehreren Gründen sinnvoll. Gerade für diejenigen, die auf eine Finanzierung angewiesen sind, ist dieser Kontakt von elementarer Bedeutung. Da die Prüfung bei einer Finanzierung gewisse Zeit in Anspruch nimmt, ist es ratsam, schon frühzeitig den Kontakt zur Bank Ihres Vertrauens zu suchen. So ersparen Sie sich und Ihrem Berater zusätzlichen Zeitdruck.

Sollten Sie zu den wenigen Existenzgründern gehören, die die Startphase ohne Finanzierung bewältigen, so gibt es dennoch mit Sicherheit eine Vielzahl von Anliegen, die Sie mit Ihrer Bank klären müssen. Sei es ein Geschäftskonto oder Risiken, die es abzufedern gilt.

Die Verbindung, die hier geschaffen wird, stellt die Grundlage einer der wichtigsten Geschäftsverbindungen dar, die Sie als Unternehmer haben. Es ist Gold wert, einen Ansprechpartner zu haben, der Sie und Ihre Unternehmung gut kennt und weiß, was Ihnen wichtig ist.

Erfahrungsschatz sucht Gründerpirat

Eine Bank, die viele Existenzgründungen begleitet, hat Erfahrungswerte. Von diesen Erfahrungswerten können Sie gerade in der Gründungsphase profitieren. Neben grundsätzlichen Tipps zum Gründungsvorhaben und Gründungsprozess wird Ihnen Ihr Bankberater auch Hilfestellungen zu Ihrem täglichen Geschäftsablauf geben, wie z. B dem Zahlungsverkehr. So bekommen Sie frühzeitig einen Überblick über die Möglichkeiten und können in aller Ruhe entscheiden, welche Wege des Bezahlens Sie Ihren Kunden anbieten möchten.

Mit Plan zum Gespräch

Die Erarbeitung des Businessplans ist für das anschließende Bankgespräch das beste Training. Denn Sie beleuchten Ihr Vorhaben von allen Seiten und erstellen ein Konzept, das alle Facetten berücksichtigt.

Damit Ihr Berater sich nicht gleich durch das gesamte Konzept arbeiten muss, ist eine Zusammenfassung sinnvoll. Berücksichtigen Sie hierbei, dass er nicht über Ihr Fachwissen verfügt. Das Alleinstellungsmerkmal Ihres Angebotes ist wichtig, aber ausschließlich mit den technischen Details Ihrer innovativen Produktneuheit werden Sie ihn nicht überzeugen. Streuen Sie daher Ihre Schwerpunkte und lassen Sie beispielsweise Aspekte wie Marketing- und Vertriebsansätze einfließen, um das Konzept nachvollziehbar und überzeugend zu vermitteln.

Die große Liebe Ihres Beraters

Banker lieben Zahlen. So sind sie nun mal. Darum sollten Sie dem Zahlenwerk (Kapitalbedarfs-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplan) besondere Beachtung schenken.

Sie müssen in der Lage sein, Ihr gesamtes Geschäftsmodell zu erläutern. Als Unterstützung haben Sie selbstverständlich Ihren sorgfältig erarbeiteten Businessplan, aber die wichtigsten Inhalte und Daten sollten Sie nicht ablesen müssen. Für den Fall, dass Sie auf die Unterlagen zurückgreifen müssen, ist es sinnvoll, so vertraut mit der Struktur zu sein, dass Sie die erforderlichen Informationen schnell und souverän finden.

Die Fragen, die der Berater Ihnen stellen wird, sollten Sie sich im besten Falle schon selbst gestellt haben. Wie Sie zukünftig die geplanten Umsätze erzielen, ihre Aufwendungen regulieren oder mittelfristig Gewinne generieren, die zum Leben und für sämtliche Verbindlichkeiten reichen, sollten Sie sich im Vorfeld bereits überlegt und im Businessplan beantwortet haben.

Tipps für die Erstellung eines Businessplans finden Sie in unserem Blogbeitrag

Wundern Sie sich nicht, wenn die Bank den Businessplan schon vor dem vereinbarten Gesprächstermin haben möchte. Der Berater hat so die Möglichkeit, sich auf das Gespräch vorzubereiten.

Mit Persönlichkeit punkten

  1. Begegnen Sie Ihrem Bankberater mit gesundem Selbstbewusstsein, denn Sie sind Unternehmer! Erläutern Sie ihm klar und verständlich Ihr Vorhaben und überzeugen Sie ihn mit Ihrer Kompetenz. Üben Sie dies im Vorfeld. Mit Sicherheit lässt sich in Ihrem Umfeld jemand finden, der sich darüber freut, Ihre Idee so detailliert vorgetragen zu bekommen.
  2. Bereiten Sie sich auch auf mögliche Einwände und Bedenken des Gesprächspartners vor. Es ist in Ordnung, wenn Sie sich beim Bankgespräch von einem Berater begleiten lassen. Vergessen Sie aber nicht, dass es um Sie geht. Darum sollten Sie bei dem Gespräch auch die Hauptrolle spielen und das Gespräch aktiv mitbestimmen.
  3. Die Bank versucht in diesem Gespräch herauszufinden, ob Sie der Unternehmer sind, der das Unternehmen langfristig zum Erfolg führen kann. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie ein Superheld sind und alles alleine im Griff haben, aber Sie sollten Ihre Unternehmung kennen und wissen, wer (wenn nicht Sie) sich um die einzelnen Stützpunkte des Grundgerüstes kümmert.
  4. Unternehmer sein bedeutet auch, Probleme zu erkennen und zu lösen. Wenn Sie beispielsweise kein prädestinierter Buchhalter sind und es auch nie sein werden, ist es sinnvoll, sich an dieser Stelle Unterstützung zu suchen.

Kleider machen Leute

Verkleiden Sie sich nicht. Greifen Sie im Zweifel lieber auf eine gepflegte Alltagsgarderobe zurück, als den staubigen Konfirmationsanzug wieder aufzutragen. Sie werden ebenso wie Ihr Konzept einen Eindruck hinterlassen. Überlegen Sie sich im Vorfeld, wie Sie wahrgenommen werden wollen. Wählen Sie Ihre Garderobe dementsprechend aus. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen, nur so wirken Sie authentisch.

Der Beginn einer wunderbaren …

Am Schluss des Gespräches sollte genau besprochen werden, wer welche „Hausaufgaben“ mit nach Hause nimmt und wie der zeitliche Ablauf ist. Termintreue ist dabei sehr wichtig. Sie werden später dankbar sein, wenn Ihr Berater sich auch an Vereinbarungen und Termine hält. Sollten Sie verabredete Termine nicht einhalten können, dann informieren Sie die Bank darüber.

Nach dem Erstgespräch ist es ratsam, den Kontakt zu Ihrem Berater aufrechtzuerhalten und regelmäßig über den Fortgang der Gründung – auch bzw. gerade, wenn es Verzögerungen oder Abweichungen gibt – und über den Geschäftsverlauf zu informieren. Schenken Sie dieser Geschäftsbeziehung die Aufmerksamkeit, die Sie auch Ihren eigenen Kunden widmen oder zukünftig widmen möchten.

Das erste Bankgespräch zielt nicht nur auf den Abschluss einer Gründungsfinanzierung ab. Es ist ebenso der Auftakt einer wichtigen langfristigen Geschäftsverbindung, die gepflegt werden will.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit einem Lächeln auf den Lippen zu Ihrem ersten Bankgespräch aufbrechen. Mit der Gewissheit, dass Sie sich nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet haben. Ein gewisses Kribbeln darf natürlich dabei sein, schließlich geht es um etwas Großes.

Weitere Informationen

Das schon mehrfach gelobte Portal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bietet Gründern ein virtuelles Programm, das Sie auf ein Bankgespräch vorbereitet. Zusätzlich finden Sie auch eine hilfreiche Broschüre, die Sie mit weiteren Informationen und Checklisten versorgt.

Spielst du mit?

Handball ist bereits ein beliebter Breitensport und findet jeden Tag in vielen Vereinen in Berlin und Brandenburg statt. Rund 5.500 Jungen und Mädchen sind in Berlin bereits in einer Handballmannschaft aktiv. Das Ziel der Aktionstage ist, den Handballsport für noch mehr Kinder und Jugendliche erlebbar zu machen. Und dafür haben sich die Vereine des Handball-Verbands Berlin etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Aktive Mitglieder aus Berlin sind die ganze Woche in verschiedenen Schulen unterwegs und lassen die „Kleinen“ und „Großen“ unter Anleitung eigene Erfahrungen mit dem Ball machen.

Startschuss mit den Füchsen Berlin

Mit Unterstützung der Füchse Berlin haben am Samstag drei Vereine den Besucherinnen und Besuchern im Ring Center die Chance gegeben, Handball einfach mal auszuprobieren.

An vier Stationen galt es das Talent mit dem Ball unter Beweis zu stellen oder einfach nur Spass am Spiel zu wecken. Zuerst Spielst du mit Sven-Sören Christophersenging es an die Dribbelinganlage. Hier ist Schnelligkeit und Ballkontrolle gefragt, denn die Anlage zählt jeden Bodenkontakt des Balls. Sven-Sören Christophersen hat die Latte dabei hoch gelegt:  Ganze 187 Kontakte in 30 Sekunden hat der Profi der Füchse Berlin geschafft.

Doch Schnelligkeit ist nicht alles beim Handball, denn der Pass des Mitspielers soll auch perfekt gefangen werden. Dies konnten die Besucher beim Rückspielnetz selbst ausprobieren. Den Ball auf eine Art Trampolin geworfen und prompt kommt das runde Leder zurück. Doch nicht immer dorthin, wo man es vermuten würde. Gefühl beim Werfen steigert die Chance den Ball auch wieder fangen zu können dabei erheblich.

Handball-ChallengeAls nächstes ging es zum 7-Meter-Wurf. Doch keine Sorge, die Besucher mussten sich hier nicht mit einem echten Torhüter messen. Denn alles läuft virtuell. Mit dem Videospiel der Berliner Firma Neutron Games „Handball Challenge“ kann jeder mal auf Tor werfen und dabei den Torhüter überlisten.

Zu guter Letzt wartete die Torwand auf die Interessierten. Zwei Löcher oben, zwei Löcher unten wollten durch präzisen Wurf getroffen werden. Die Ergebnisse aller vier Stationen wurden dabei auf einer persönlichen Karte festgehalten. Quasi die erste Urkunde für angehende Handballerinnen und Handballer.

Echte Füchse zum AnfassenAutogrammstunde mit Silvio Heinevetter, Sven-Sören Christophersen und Ivan Nincevic

Ein Highlight für die Besucherinnen und Besucher war sicher die Autogrammstunde der drei Nationalspieler Silvio Heinevetter, Sven-Sören Christophersen und Ivan Nincevic.

Jeder Wunsch nach einem Autogramm und einen persönlichen Erinnerungsfoto mit seinem Lieblingsspieler oder dem Maskottchen Fuchsi wurde dort erfüllt.

Noch 30 Möglichkeiten zum Ausprobieren

Nach dem Auftakt im Berliner Ring Center sind die Stationen in die Max-Schmeling-Halle zum ausverkauften Heimspiel der Füchse Berlin gegen den Hamburger SV weiter gereist. Vor dem Spiel hatten auch hier alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit alles ausgiebig zu testen.

Ab heute und noch bis zum 26. März 2011 bieten viele Berliner Vereine an unterschiedlichen Schulen weitere Gelegenheiten den Spass am Handballsport zu entdecken. Mit dabei sind auch dort Profis der Füchse Berlin, die den Kindern fachkundige Anleitung geben werden.

Alle Termine und Orte haben die Handballverbände Berlin und Brandenburg für Sie zusammengestellt.

Abschlussveranstaltung mit den Spreefüxxen

Am nächsten Freitag und Samstag sind dann auch die Spreefüxxe mit von der Partie und stehen Interessierten in den Wilmersdorfer Arcaden mit den vorgestellten Aktionen zur Verfügung. Sicher gibt auch dort die passende Gelegenheit das eine oder andere Autogramm zu ergattern.

Und nun schnell den Terminkalender gecheckt und die passende Veranstaltung herausgesucht. Getreu dem Motto: „Spielst du mit?“

Erste Liebe und ein neues Zuhause

Im Jahr 1958 ist unsere Bank 12 Jahre alt. Ob mit 12 Jahren oder sogar noch früher, ganz gleich in welchem Alter es einen trifft, die erste Liebe kommt mit voller Wucht und hat ihren ganz eigenen Zauber. Das erste Mal ein Dauerlächeln auf dem Gesicht und Schmetterlinge im Bauch. Der Himmel ist blauer und das Gras grüner. An den ersten gefühlsmäßigen Ausnahmezustand erinnern wir uns ein Leben lang. Egal, ob unser Herz nun für den Star einer Boyband oder für das blonde Mädchen von nebenan entflammt ist. Die erste Liebe vergisst niemand so schnell.

Kaiserdamm 86 – Adresse für vier Jahrzehnte

Unsere Bank hat sich 1958 zwar nicht verliebt, aber das große Glück gehabt, für die nächsten vierzig Jahre am Kaiserdamm 86 ein neues Zuhause zu haben. Wie immer an dieser Stelle werfe ich einen Blick zurück in die Geschichte der Berliner Volksbank. Die seit der Währungsreform 1948 gespaltene Berliner Volksbank musste sich für ihre Filialen im Ost- wie im Westteil der Stadt mit mehreren Notlösungen als jeweilige Zentrale bescheiden: Bereits im Jahre 1952 konnte die Zentrale der Berliner Volksbank im Ostteil der Stadt die Ruine in der Brüderstraße 3 verlassen und das Haus des Handwerks in der Neustädtischen Kirchstraße beziehen.

Eine ereignisreiche Geschichte

Das Haus am Kaiserdamm 86 wurde 1909 zu Zeiten Kaiser Wilhelm II. vom Architekten Karl Schramm entworfen – Kaiserdamm um 1930damals war Charlottenburg noch eine eigenständige Stadt und Groß-Berlin gab es noch nicht. Die Wohnungen des Hauses verfügten über Damen- sowie Herrenzimmer und Salons. Es gab zwei Treppenaufgänge, von denen der schmalere für das Gesinde bestimmt war. Im Erdgeschoss waren Läden vorgesehen, und die Fassade sollte mit Stuckornamenten reich verziert werden. Bald nach Fertigstellung des Entwurfs richtete der Besitzer Ernst Tiedt ein Schreiben „An das Königl. Polizeipräsidium zu Charlottenburg“, in dem er „ergebenst“ bat, „die provisorische Erlaubnis zum Beginn der Erdarbeiten, Aufstellung des Bauzaunes und der Baubude, gestatten zu wollen, auf dem Grundstück des Neubaus Kaiserdamm 86 – Ecke Meerscheidt-Str. in Charlottenburg.“ Und er fügte hinzu: „In Anbetracht dessen, dass bei der großen Arbeitslosigkeit der Beginn eines größeren Baues wie dieser, das sociale Elend mildern hilft, bitte ich das hohe Polizei-Präsidium mir gütigst die Erlaubnis dazu erteilen zu wollen.“

Am 27. Dezember 1909 konnte mit dem Bau des imposanten Wohnhauses begonnen werden. Bis September 1910 dauerten die Arbeiten an. Selbstverständlich ließ Ernst Tiedt eine moderne Einrichtung in sein Haus einbauen: Einen elektrischen Personenaufzug. Doch durfte damals nicht jeder einen Fahrstuhl führen. Die dazu notwendige Genehmigung erteilte der Dampfkessel-Revisions-Verein. Nach eingehender Prüfung konnte im Juli 1911 dem Portier des Hauses, Herrn Leopold Kudwien, der „Befähigungsnachweis als Fahrstuhlführer“ bescheinigt werden.

Den schweren Jahren zur Zeit des Baus des Gebäudes sollten noch schwerere folgen – der Erste Weltkrieg und die Inflation, die Ernst Tiedt 1921 zum Verkauf des Hauses zwang. Ein Jahr zuvor war Charlottenburg als siebenter Verwaltungsbezirk in Groß-Berlin eingemeindet worden. In den dreißiger Jahren erhielt der Kaiserdamm ein anderes Gesicht, er wurde militärischen Anforderungen angepasst. Im Zweiten Weltkrieg wurde Berlin zu einer Trümmerwüste zerbombt. Obwohl das Ausmaß der Zerstörungen in Charlottenburg nicht vergleichbar war mit der Zerstörung der Innenstadt, gab es auch hier durchgehende Flächen mit Totalschäden. Das Haus Kaiserdamm 86 wurde im Dachgeschoss und am Außenmauerwerk der Erker schwer beschädigt. In den Jahren nach dem Krieg konnte es nicht mehr zu Wohnzwecken zugelassen werden. Inzwischen war das Bezirksamt Charlottenburg neuer Eigentümer des Gebäudes.

Umzug an den Kaiserdamm im Oktober 1958

Am 26. April 1957 wurde der Kaufvertrag für das erste Gebäude der Zentrale der Berliner Volksbank (West) am Kaiserdamm 86 unterzeichnet. Im Januar 1958 begannen die Umbauarbeiten und im Oktober desselben Jahres konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale ihr neues Haus beziehen. An der Stelle des Empfangs hatte früher eine Modistin ihr Atelier. Die Fahrstühle glitten durch einen ehemaligen Sanitärtrakt, die Kasse befand sich dort, wo ehemals ein Wohnzimmer war. Die Personalabteilung hatte ihre Räumlichkeiten in einem früheren Salon, einem Wohn- und mehreren Speise- und Schlafzimmern.

Die Bank vergrößerte sich und kaufte die Nachbarhäuser in der Meerscheidtstraße. Eine bauliche Einheit mit dem Haus Kaiserdamm 86 wurde hergestellt. Mieter, die dort wohnten, brauchten ihre Wohnungen jedoch nicht aufzugeben. Sie lebten sozusagen mitten im Bankbetrieb. Die letzten Umbauarbeiten am Gebäudekomplex bestanden 1989/90 im Ausbau des Dachgeschosses zu Büroräumen und im Umbau der Filiale Stadtzentrale im Jahre 1994.

Gebäude Kaiserdamm 86Über vier Jahrzehnte lang wurde unsere Bank vom Kaiserdamm 86 aus geleitet. Hier wurden die wichtigsten Beschlüsse gefasst. Die erste EDV-Anlage der Bank stand an diesem Ort. Und schließlich wurde 1990 hier die Fusion mit der Berliner Volksbank (Ost) beschlossen. Von hier aus wurden die ersten telefonischen Kontakte zu der Bank geknüpft, die einst mit der Berliner Volksbank (West) ein einheitliches Institut bildete. Nun wurde auch der Mitarbeiterstab in der Zentrale größer. Der Platz reichte bei weitem nicht aus, sodass sich die Geschäftsleitung entschloss, ihren Zentralestandort in die Mitte Berlins, an den Potsdamer Platz zu verlegen. Am 24. September 1998 verließen 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ein wenig Wehmut das Gebäude Kaiserdamm 86.

Tortenschlacht!

Wir haben Geburtstag – Sie gewinnen die Torten
Das soll zur Geschichte unserer Bank für heute reichen. Jetzt gibt es wieder Torten von der Konditorei Fester zu gewinnen. Denn 65 Jahre Berliner Volksbank macht  65 Torten für Sie. Was Sie dafür tun müssen? Erzählen Sie uns von sich und von Ihrer ersten Liebe. Unter allen Geschichten, die bis zum 31. März 2011, 12 Uhr, als Kommentare bei uns eingehen, entscheidet das Los. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt per E-Mail und hier im Blog. Machen Sie mit, es lohnt sich! Die Cremetorten haben einen Durchmesser von 27 cm und machen bis zu 16 Süßschnäbel glücklich.

Wir danken unserem langjährigen Kunden, der Konditorei Fester, für die Unterstützung.

Update vom 31.03.2011 | Die Torten sind verlost

Eine Glücksfee hat die Gewinner unserer sechs Geburtstagstorten ermittelt.

Herzlichen Glückwunsch und guten Appetit an:

  • Andreas Braatz
  • Marco Jeschke
  • Mario Künzl
  • Martin
  • Jennifer N.
  • Rosi Nitschke

Die Tortenschlacht ist aber noch lange nicht zu Ende. Mitte April geht es weiter. Dann verlosen wir wieder unsere leckeren Geburtstagstorten. Schauen Sie doch einfach rein in unseren Blog. Dort erfahren Sie dann auch wieder mehr über die Geschichte der Berliner Volksbank.

Bei allen, die nichts von der Torte abbekommen haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Wir haben Ihre Geschichten über Ihre erste Liebe sehr gern gelesen.

Die Geschichte des lieben Geldes

Haben Sie sich schon einmal gefragt, seit wann es Geld überhaupt gibt? Wer sich dieser Frage zuwendet, stellt schnell fest, dass das Wesen des Geldes bereits sehr lange existiert. Natürlich nicht in der Form, in der wir es heutzutage kennen, denn erst eine Vielzahl von Entwicklungen und Fortschritten führte dazu, dass wir heute Geld in Gestalt von Münzen und Geldnoten in den Händen halten. Aber lesen Sie selbst…

Wie alles begann …

In der Steinzeit gab es noch kein Geld. Die Steinzeitmenschen versorgten sich hauptsächlich selbst, indem sie Tiere jagten und Beeren und Kräuter sammelten. Alles, was sie zusätzlich brauchten, tauschten sie gegen das, was sie hatten.

Die große Herausforderung bestand damals darin, einen geeigneten Tauschpartner zu finden. Plattformen wie ebay und Co. weilten noch im Reich des Unvorstellbaren. So blieb nur die Suche im unmittelbaren Umfeld, was die Auswahl drastisch einschränkte.

Wenn man nun das Glück hatte, einen entsprechenden Tauschpartner zu finden, stand man häufig vor folgender Problematik: Wenn die zu tauschenden Güter sich nicht in der Wertigkeit entsprachen, aber auch nicht teilbar waren, konnte schwerlich ein fairer Tauschhandel stattfinden.

Die Lösung dieses Problems lag in einer Art “Währung”, die als Zwischentauschmittel eingesetzt werden konnte.

Perlen vor die für Säue

Im Laufe der Zeit etablierten sich spezielle Güter, die als Zwischentauschmittel eingesetzt werden konnten. Aufgrund der regionalen Unterschiede waren diese sehr unterschiedlich: Muscheln, Perlen, Lebensmittel, Bekleidung oder Vieh…wichtig war in erster Linie, dass man sie in kleinere Einheiten teilen und gut verwahren konnte.

Dieses Naturalgeld besaß als Vorläufer des Münz- und Scheingeldes bereits die wesentlichen Eigenschaften des heute bekannten Geldes. In Notsituationen (wie beispielsweise in Kriegssituationen oder im Gefängnis) wird nach wie vor auf diese Währung zurückgegriffen. Zigaretten dienen dabei häufig als Tauschwährung.

Münze zu Ehren Hermann Schulze-Delitzschs

Die Gestalt der Währung entwickelte sich stets weiter. So etablierten sich auch Edelmetalle wie Bronze, Silber und Gold als Zwischentauschmittel, da sie viele Vorteile vereinten. Nicht nur, dass sie gut teilbar, lagerfähig und unverderblich waren, sie waren zusätzlich auch sehr begehrt. Je nach Bedarf wurden beim Kaufvorgang Stücke von den Barren abgehackt und abgewogen. Diese Handhabung bescherte dieser Urform der späteren Münzen den Namen Hackgeld bzw. Wägegeld.

Die ersten Münzen und Noten

Der Fortschritt, dass der jeweilige Wert auf dem Metallstück vermerkt wurde und somit auf eine Waage beim Kaufvorgang verzichtet werden konnte, führte zu der Entstehung der ersten “richtigen” Münzen. Anfangs bestimmte hierbei der Wert des Metalls auch den Wert der Münze.

Heutzutage werden vorwiegend Münzen hergestellt, deren Herstellungskosten unter ihrem Nennwert liegen. Dementsprechend werden heute günstigere Metalle bevorzugt. Unser heutiges 1-Euro-Stück besteht beispielsweise aus Nickel, Messing und Kupfer und das 1-Cent-Stück aus Stahl und Kupfer.

Der nächste Schritt war die Schaffung des Papiergeldes. Der Ursprung dieser Weiterentwicklung war zum einen, dass Münzen in der Masse sehr schwer zu handhaben waren, zum anderen spielte auch der Sicherheitsaspekt eine wesentliche Rolle. Besitzer von Münzen konnten diese nun in den ersten Vorläufern der heutigen Banken abgeben und erhielten dafür eine Quittung. Diese konnte in einer Bank an einem anderen Ort eingelöst werden.

Der Inbegriff des Geldes

Jetzt stellt sich die Frage, ob wir an diesem Punkt am Ende der Entstehungsgeschichte des Geldes angekommen sind. Immerhin sind es die klimpernden Münzen und die mannigfaltigen Scheine, die für uns der Inbegriff des Geldes sind. Doch am Ende der Geschichte sind wir noch lange nicht, denn die darauf folgenden Entwicklungen sind nichts anderes als die vorhergehenden.

Das Buchgeld, also die Möglichkeit über ein Konto bargeldlos Transaktionen durchzuführen, ist letztendlich nichts anderes als eine Weiterentwicklung des Geldes. Aber auch das immer häufiger verwendete “elektronische Geld”, das beispielsweise die Möglichkeit bietet, mit einer Karte Geld abzuheben oder auch Rechnungen zu begleichen, gesellt sich  in diese Riege.

Warum also drängt sich automatisch das Bild von Münz- und Papiergeld auf, wenn von Geld die Rede ist? Vermutlich liegt es daran, dass es im Gegensatz zu sämtlichen Formen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs greifbar ist. Was auch immer der Auslöser ist, der Frage werden wir nachgehen…

Weitere Informationen

Früher Werbung, heute Kunst?

Wer verkaufen will, muss werben: Das hat man schon früh erkannt, denn wie sollen die Leute sonst von dem Angebot wissen. Doch früher gab es eben nicht so viele Möglichkeiten wie heute. Ein beliebter Anlaufpunkt, um sich zu informieren, war deshalb die Litfaßsäule. Diese sogenannte “Annoncier-Säule” wurde vor über 150 Jahren in Berlin erfunden und eingeführt, um dem Wildwuchs von Plakatierungen entgegenzuwirken.

Plakate sind auch ein Spiegel der Gesellschaft und der Alltagsgeschichte und dokumentieren den Zeitgeist, Konsumverhalten und Geschmacksstandards. Die älteren Motive empfinden wir heute als nostalgisch. Und was wären viele Zimmerwände ohne diese Kunst für den kleinen Geldbeutel – leer und trist.

KUNST FÜR DIE STRASSE

Unter diesem Titel ist die Geschichte der kunstvollen und dekorativen Blickfänger noch bis 8. Mai im Kunstforum der Berliner Volksbank zu sehen. Die Plakate aus dem Kupferstich-Kabinett Dresden zeigen bekannte Künstler wie

  • Henri de Toulouse-Lautrec
  • Alfons Mucha
  • Marc Chagall
  • Pablo Picasso
  • Jasper Jones
  • Käthe Kollwitz
  • Manfred Butzmann u. a.

Aber auch die Künstlerplakate der berühmten “Brücke”-Künstler fehlen nicht.

Im Glas-Oval können Sie den eigens für diese Ausstellung hergestellten Film über die „KUNST FÜR DIE STRASSE“ anschauen und sich interessante Einblicke in das Thema Plakatkunst verschaffen.

Unser Tipp

Schmücken Sie Ihr Zimmer oder Ihr Büro mit unserem  Ausstellungsplakat. Dieses kann im Kunstforum für 3 Euro erworben werden.

Bildnachweis:

Oben: Unbekannt, Esst Pfunds Joghurt. Um 1900 · Franz von Stuck, Internationale
Hygiene-Ausstellung Dresden. 1911 · Marc Chagall, Marc Chagall. Galerie Maeght, Paris. 1972
Mitte: Ellsworth Kelly. Galerie Maeght, Paris. 1958 · Henri de Toulouse-Lautrec,
Divan Japonais. 1893 · Manfred Butzmann, Bäume in Pankow. 1981
Unten: Alfons Mucha, XXme Exposition du Salon des cent. 1896 · Jasper Johns. Die Graphik.
Ludwigshafen. 1971 · Leopoldo Metlicovich, Eröffnungsfeier des Simplon-Tunnels. 1906

© Staatliche Kunstsammlungen Dresden · VG Bild-Kunst, Bonn, 2011
Fotos: Herbert Boswank, Dresden und Jürgen Rocholl, Berlin

Business mit Plan

Die einen schwören auf ihn, die anderen ächzen schon, wenn sie nur an ihn denken: Der Businessplan polarisiert! Grund genug, ihn mal von allen Seiten zu beleuchten. Wer braucht ihn und warum? Was gehört hinein und woher kriege ich die Informationen? Wie umfangreich muss er sein und welche klassischen Fehler gilt es zu vermeiden. Fragen über Fragen, die mir sofort aus der Feder fließen …

Fangen wir mal ganz vorne an. Sie sind motiviert, denn seit geraumer Zeit haben Sie wieder und wieder diese grandiose Idee im Kopf gewälzt. Sie haben sie durchdacht, strukturiert und sind jetzt bereit, sich voller Enthusiasmus in Ihr Vorhaben zu stürzen? Halt! Da war doch noch was. Richtig, der Businessplan!

Entgegen der gängigen Auffassung, der Businessplan sei einzig und allein für die „anderen“ (wie beispielsweise die Bank) bestimmt, schreiben Sie ihn in Wirklichkeit vor allem für sich selbst. Zumindest sollte das so sein. Denn hier laufen alle Fäden zusammen. Von den kaufmännischen Aspekten bis hin zu der praktischen Ausführung. Er gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Unternehmung auf Herz und Nieren zu prüfen, eventuell vorhandene Lücken im Gesamtkonzept zu entdecken und Ihr Vorhaben in Worte zu fassen.

Doch bewahren Sie sich Ihre Euphorie, denn es gilt, möglichst viel davon in Ihrem Businessplan unterzubringen. Lassen Sie Ihren Leser daran teilhaben und überzeugen Sie ihn von Ihrer Idee. Ganz gleich, ob es sich bei dem Leser um Sie selbst, den Berater Ihrer Bank oder einen Investor handelt.

Auf die eigenen Worte vertrauen

So individuell wie Sie ist auch Ihre Geschäftsidee. Wer könnte diese also besser erläutern? Gerade wenn Sie auf Geldgeber angewiesen sind, ist es ratsam, den Inhalt des Businessplans sehr gut zu kennen und ihn auch dementsprechend präsentieren zu können. Sind es Ihre eigenen Worte, so fällt es Ihnen nicht schwer. Sollten Sie anfänglich Schwierigkeiten haben, Ihr Vorhaben in Worte zu fassen, betrachten Sie die Ausarbeitung des Businessplans als Training.

Das Innenleben eines Businessplans

Aber was gehört eigentlich alles in einen Businessplan?

Alles. Ja, so erschreckend es sich anhört. Grundsätzlich gehören alle wesentlichen Aspekte und Facetten Ihres Vorhabens in den Businessplan. Eine klar vorgegebene Struktur gibt es nicht, aber gute und sinnvolle Vorschläge einer inhaltlichen Gliederung finden Sie zuhauf, anhand derer Sie sich orientieren und Ihr Konzept auf Vollständigkeit überprüfen können. Existenzgründer erhalten in unserem Hause unter anderem einen Leitfaden, der als Hilfestellung dient, aber auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technik stellt Existenzgründern eine sehr gute inhaltliche Gliederung zur Verfügung.

Ist der Businessplan in Form?

Die Individualität des Businessplans

Gerne wird sie gestellt: Die Frage nach der Form des Businessplans. Sicherlich, es gibt das inhaltliche Grundgerüst, das bereits eine gewisse Struktur verleiht. Aber auch hier lautet die Devise: So individuell wie Ihre Geschäftsidee ist auch Ihr Businessplan.

Das bedeutet nicht, dass Sie ihn optischen Verschönerungen unterziehen sollten. Da an den Seitenrand gemalte Blümchen im Zweifel auf genauso wenig Begeisterung stoßen wie Duftproben im Anhang, sollten Sie sich auf die inhaltliche Unverwechselbarkeit beschränken.

Der Umfang der unterschiedlichen Felder kann je nach Branche und Vorhaben voneinander abweichen. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn Sie anfangs kein Personal einplanen, wird dieser Punkt keine Seiten füllen, wohingegen ein Unternehmen, das viele Mitarbeiter erfordert, wohl länger darüber brüten wird. Versuchen Sie aber auch Aspekte und Maßnahmen, die bei Ihnen wenig Berücksichtigung finden, zu erwähnen. So stellen Sie sicher, dass nicht der Verdacht aufkommt, Sie hätten dieses Kriterium außer Acht gelassen.

In der Kürze liegt die Würze

Auch wenn Sie sich manchmal so wunderbar anhören: Verzichten Sie auf allgemeine Floskeln. Gerade die Zusammenfassung wird gerne künstlich aufgebläht. Ersparen Sie sich und den zukünftigen Lesern, sich mit sinnentleerten Worten beschäftigen zu müssen. Verzichten Sie möglichst auch auf Fachjargon. Versuchen Sie, Ihr Konzept in eine gut lesbare und verständliche Form zu bringen. Das eigene Umfeld (möglichst branchenfremd) eignet sich hervorragend als Testperson.

Der geplatzte Traum

Sie haben ausreichend recherchiert und nun sitzen Sie über Ihrem Businessplan und rechnen … und rechnen …und rechnen. Irgendwie wollen die Zahlen nicht so wie Sie und werfen permanent ein negatives Ergebnis aus. An diesem Punkt geraten viele Jungunternehmer in Versuchung, künstliche Schönheitsmaßnahmen durchzuführen. Achtung! Die haben nichts in Ihrem Konzept verloren. Bedenken Sie, dass der Businessplan auch Ihrer eigenen Sicherheit dient. Überlegen Sie sich alternative Möglichkeiten, die die Tragfähigkeit Ihres Vorhabens gewährleisten oder ziehen Sie Ihre Schlüsse.

Eine Idee zu begraben ist ganz bestimmt nicht leicht, aber immerhin der gnädigere Weg. Die Vorstellung des tatsächlichen Scheiterns inklusive finanzieller Einbuße und vielleicht sogar Mitarbeitern, die in Mitleidenschaft geraten, ist wohl beängstigender. Aber weiter in der Planung, damit solch ein Szenario ein Schreckensgespenst bleibt …

Balkonien – lebenslang

Schätzen Sie Ihre Lebenshaltungskosten realistisch ein. Gerne wird dieser Posten zu gering angesetzt. Damit gesellt er sich gemeinsam mit den Investitionskosten und Betriebsmitteln in eine illustre Riege. Im Gegensatz zu den anderen beiden Positionen, die entweder schlichtweg unterschätzt oder geschönt werden, steckt bei den geringen Lebenshaltungskosten ein löblicher Gedanke dahinter: „Ich werde einfach kürzertreten.“

Sicherlich können Sie sich einschränken und zu Beginn werden Sie das auch tun. Aber dauerhaft werden Sie nicht auf Ihren Urlaub verzichten wollen. Setzen Sie die Kosten daher regulär an. Über einen Puffer, der sich durch temporäre Sparmaßnahmen an der eigenen Person eventuell ergibt, werden Sie später vielleicht dankbar sein.

Der Businessplan lebt

Mit einem gelungenen Start in die Selbständigkeit hat der Businessplan noch lange nicht sein Leben ausgehaucht. Er lebt weiter. Je nach Bedarf sollte er angepasst und auch weiterhin als Kontrollinstrument genutzt werden, Die Zeiten ändern sich und somit eventuell auch die Rahmenbedingungen.

Während es zum Zeitpunkt der Gründung womöglich noch wenig Konkurrenz in unmittelbarer Nähe gab, können sich im Laufe der Zeit viele „feindliche Lager“ aufgetan haben. Beispiele für eine solche Veränderung gibt es unzählige: Solarien, Nagelstudios … Ebenso können sich trotz realistischer Herangehensweise Abweichungen in der ursprünglichen Planung ergeben.

Machen Sie daher hin und wieder einen Soll-Ist-Abgleich und verändern Sie Ihren Businessplan wenn nötig, um auch zukünftig frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Bewahren Sie sich Ihre Begeisterung. Seien Sie stolz auf Ihre Idee und auf das, was Sie schaffen oder vielleicht auch bereits geschaffen haben. Und wenn Ihnen irgendwann doch der Funke der Begeisterung abhanden kommen sollte, schnappen Sie sich einfach Ihren Businessplan und lesen Sie. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, steckt in ihm so viel Überzeugungskraft, dass das Feuer in Ihnen wieder entfacht wird.

Wissenswertes auf einen Blick

Informationen und Anlaufstellen gibt es wie Sand am Meer. Wir haben uns für Sie durch unzählige Sphären geklickt und präsentieren Ihnen unsere Highlights. Als besonderes Schmankerl sei an dieser Stelle der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg erwähnt, der nicht nur einen zusätzlichen Anreiz, sondern auch Unterstützung, Informationen, kostenlose Seminare, Workshops und Kontakte bietet. Viel Spaß beim Stöbern.

Wir waren bei Udo!

Es war ein wunderschöner Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden. Das Musical mit den Hits von Udo Lindenberg faszinierte die Zuschauer, brachte sie zum Lachen und auch zum Weinen.  Doch eine riesige Überraschung gab es nur für uns – wir haben den Meister persönlich getroffen.

Doch jetzt von Anfang an. Am letzten Samstag trafen sich Jörg Labahn, der auf unserem Unternehmensblog zwei Freikarten für das Musical Hinterm Horizont gewonnen hat, seine Schwiegermutter, die ihn begleitete, und ich, Redakteurin unseres Social Media-Teams, im Foyer des Theaters am Potsdamer Platz. Andreas Voigt, Vertriebsleiter von Stage Entertainment, dem wir die Karten zu verdanken haben, begrüßte uns herzlich und überraschte uns damit, was wir vor dem Beginn der Vorstellung erleben würden. Wir sollten zuerst einen Blick hinter die Kulissen werfen und dann “ihn” um 15 Uhr im Grand Hyatt Berlin Hotel treffen. Wir sahen uns fragend an. Ja, er meinte Udo Lindenberg.

Ein Blick hinter die Kulissen

Andreas Voigt (r.) von Stage Entertainment führte die Gewinner hinter die Bühne

Zunächst gingen wir hinter die Bühne und erhielten zahlreiche Informationen über das Musical, eine Eigenproduktion zusammen mit Udo Lindenberg, die ungefähr zehn Millionen Euro gekostet hat. Wir konnten zuschauen, wie die Tänzer die wohl schönste Szene “Wir sind das Volk” probten.

Dann machten wir uns auf den Weg ins Grand Hyatt Berlin Hotel. Der Meister verspätete sich und wir nutzen die Zeit, um uns kennenzulernen. Von Jörg Labahn weiß ich jetzt, dass er seit 29 Jahren treuer Volksbank-Kunde ist. Seine erste Filiale war in der Samariter Straße in Ost-Berlin. Der 47-jährige, der KFZ-Technik in Zwickau studierte, lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Neuenhagen. Doch trotz der netten Gespräche wurden wir langsam unruhig, denn wir warteten auf Udo.

Udo zum Anfassen

Udo live im Hyatt

Dann ging alles ganz schnell. Ohne Starallüren kommt er direkt auf uns zu und schüttelt uns die Hände. Mich begrüßte er mit einem tiefen “Hallo Dagmar”. Spätestens seit diesem Zeitpunkt bin ich Udo-Fan. An mehr kann ich mich nicht erinnern, denn ich versuchte, alles mit der Kamera festzuhalten. Auch Jörg Labahn war sprachlos, da er “lediglich bei Madame Tussauds prominenten Persönlichkeiten so nahe gewesen war.”

Tränen der Rührung

Noch völlig überwältigt, kehrten wir ins Theater zurück. Bis jetzt hatte der Tag sich schon gelohnt, da waren wir uns einig. Auch die Vorstellung war wirklich grandios! “Ich kämpfe heute nach 21 Jahren noch mit den Tränen, wenn ich an den Mauerfall und diese Tage zurückdenke, weil dieses Ereignis neben der Geburt meiner Kinder das wohl größte Ereignis in meinem Leben sein wird. Deshalb hat mich dieses Musical auch sehr emotional berührt!”, beschreibt Jörg Labahn, der Mann aus “Ost-Berlin” seine Gefühle.

Udo war bei uns im Osten ein echter Kult. Deshalb kann gerade auch jeder ‚Ossi‘ etwas mit diesem Musical anfangen. Überhaupt hat Udo Lindenberg viel zum Aufklärungsgedanken im Osten beigetragen. Er sprach auf einfache Weise und unkompliziert das aus, was viele gedacht haben.

Auch mich als “Wessi” hat das Musical sehr berührt und ich werde den Tag so schnell nicht vergessen. Udo hat mit seinem “Lebenswerk, das auf die Bühne muss“, bestimmt dazu beigetragen, dass die Mauer in den Köpfen verschwindet. Hut ab Udo für dieses Gesamtkunstwerk, das wir allen, ob Ost oder West, Jung oder Alt, unbedingt weiterempfehlen können.

Ihre Daten bei der Schufa

Online-Shopping

Aus dem täglichen Leben ist für viele ein Einkauf in einem Online-Shop nicht mehr wegzudenken. Und wenn Sie ein höherwertiges Produkt bestellen wollen, will der Händler schnell die Echtheit Ihrer Person prüfen um positiv entscheiden zu können. Die Datenversorgung über die Schufa ermöglicht hier Vertragsabschlüsse binnen weniger Minuten. Würden Sie selbst den Beweis liefern müssen, würde sich der Bestellprozess deutlich verlängern.

Auch privat kann Ihnen Ihre Schufa-Auskunft nützlich sein. Denn immer häufiger werden vor Vertrags- und Geschäftsabschlüssen, z. B. auch bei der Unterzeichnung eines Mietvertrages Informationen zur Person erfragt. Mit der Vorlage einer Bonitätsauskunft von der Schufa können Sie Ihre wirtschaftliche Vertrauenswürdigkeit beweisen und entscheiden mit, welche Auskunft Ihr Vertragspartner erhält.

Ein sensibles Thema: Datenschutz

Ein Thema, das nicht nur die Politik schon reichlich beschäftigt hat. Denn viele fragen sich: Wer weiß was von mir (und warum)? Grundlage für die bei der Schufa gespeicherten Daten ist das Bundes-Datenschutzgesetz.  In diesem Gesetz ist geregelt unter welchen Umständen Daten weitergegeben werden dürfen:

  • Der Anfragende muss ein berechtigtes Interesse haben.
  • Das Geschäft verfügt über einen nennenswerten Umfang.
  • Es werden nur Daten der Person geliefert, mit dem der Anfragende ein Vertragsverhältnis hat oder eingehen will.

Bei der Schufa liegen 440 Millionen Daten vor. Sollten Sie bei Vertragsabschlüssen auf unerklärliche Schwierigkeiten stoßen, empfiehlt es sich, eine Eigenauskunft bei der Schufa einzuholen.  Die Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz enthält alle Informationen, die bei der SCHUFA über Sie gespeichert werden.  Hierin erfahren Sie, woher diese stammen und an wen sie weitergeleitet wurden.

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